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21. April 2014 1 21 /04 /April /2014 19:22

Ich bin wieder da!?! Ich weiß es selber noch nicht, ob ich die Nerven und die Kraft aufbringen kann zu posten, über das was mir wichtig ist. Die vergangenen 11 Monate waren hart. Aber ich habe eine wunderbare Familie, die kräftig am wachsen ist. So kamen nun Marta am 9.6. und Simon am 10.2. dazu. Ich bin stolz auf meine kleinen und großen Kinder.

  Marta  

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Published by Stephanie - in Familie
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11. Dezember 2012 2 11 /12 /Dezember /2012 14:01

Ich war weg! In mir und um mich herum war Chaos und ich konnte nicht denken, geschweige denn schreiben, oder argumentieren.

Gedanken hatten keinen Platz und ich funktionierte nur.

So gingen die Monate dahin. Mit großem Schmerz (Trauerfälle) und großer Freude (ich werde Oma!). So langsam will ich wieder an etwas anderes, als Alltag denken und auch wieder am äußeren Leben teilhaben. Es war einfach kein Raum für etwas mehr als Normalität.

Nun fange ich auch wieder an zu backen und mache mich dran ein wenig Kreativität zu entwickeln.

Heute habe ich Walnuss-Mandel-Biscotti gebacken..

Man kann auch sagen  KEKSE!

Ich hasse Kekse backen.. Es gibt ja Menschen, die Kekse dekorieren lieben und aus einem "doofen" Butterkeks ein Kunstwerk machen. http://cake-2-u.blogspot.de/2010/12/anniversary-cookies.html . aber für mich sind das immer noch (zwar schöne), aber eben geschmacklich langweilige Kekse.

Nun habe ich heute ein Rezept gefunden, dass ich für nachbackenswert erachtete. Ich musste zwar abwandeln, aber es ist ein wirkliches AHA - Erlebnis... Aber... ich muss da nochmal zur Deko nachhaken.. Ich habe von meiner allerliebsten Bremerin zum Geburtstag ein Ausstechtablett bekommen http://www.amazon.de/Ausstechschablone-Weihnachtsplätzchen-einfach-schnell-sauber/dp/B00441A7JU?SubscriptionId=AKIAJXW5R5QYIAZDVKLA&tag=shp3-21&linkCode=xm2&camp=2025&creative=165953&creativeASIN=B00441A7JU.. aber ich bin zu dusslig dazu.. der Teig klebte überall.. Also klassische Rolle geformt, Scheiben abgeschnitten, ab aufs Blech und backen.. MHHHHHHHHHHHHHH.. keine Deko notwendig, weil die gleich mitgebacken wird..

Rezept?

 

100 gr Walnüsse häckseln (zu Mehl verarbeiten) mit

250 gr Mehl

100 gr Zucker

1 Eigelb

Vanillezucker

150 gr Butter verknete, kalt stellen

 

1 Eiweiß mit

75 gr Puderzucker zu einer Baisermasse verrühren

auf die ausgestochenen Plätzchen geben

mit geriebenen Mandeln bestreuen

10 Minuten bei 180 Grad backen..

Sehr lecker!

100 4520

 

 Achja.. ich habe auch noch einen Weihnachtsbaum gebastelt..

 

DSC00213.JPGmit Monika und ihrer Oma.. wir fanden die Idee schick und originell...

 

 

 

 

 

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Published by Stephanie - in Backen
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12. September 2012 3 12 /09 /September /2012 18:10

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In den vergangenen Wochen waren die Geburtstag von Kindern und Schwiegerkindern, und vergangenen Sonntag trafen wir uns alle (zur Freude meiner Schwiegertochter waren auch meine Schwiegereltern dabei und haben sich die 88 Stufen bis in den 5. Stock gequält) in Stralsund zum Schmaus. Meine Schwiegertochter hat sich wieder selbst übertroffen und so haben wir gegessen, Bilder vom Baufortschritt der beiden Großen angesehen, getrunken und gelacht. Es war ein wunderbares Fest.

 

In der Woche vorher haben Frank und ich, Monika und Enno (Monika wurde 29.) zu einem Essen bei einem sehr zu empfehlenden Restaurant in Grimmen eingeladen. Das Martk 7 am Marktplatz ist schon von der Lage ein wunderbares Restaurant. Innen und Außen top,

2012-09-01-15.38.09.jpg

der Service 1a, das Essen sehr aufwändig und ausgefallen. Präsentation und Geschmack ganz wunderbar. Ein Restaurant der Spitzenklasse, welches wirklich zu empfehlen ist.

Es gab drei Gänge und vorher noch gegrillte Antipasti und Brot mit Rosmarin-Olivenöl und Kräuterbutter. Monika und ich tranken einen HUGO..  ein Cocktail aus 2 cl Holunderblütensirup
150 ml Prosecco oder deutschen Winzersekt
2-3 Blättchen frische Minze
1 Schuss Mineralwasser
Eis

Limette

sehr erfrischend bei dem warmen Wetter und war mal was Anderes

 

Monika wünschte sich zur Vorspeise Fisch und so bekam sie Garnelen mit Miesmuscheln.

 

Hauptspeise war Kalbs- und Lammfilet auf Couscous mit Weißweinschaum und Okraschoten

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Nachspeise (HAMMER) Nougatravioli, Mandelkuchen, Thymianeis (das nächste Mal bestelle ich davon einen Eimer) und Beerenobst..2012-09-01 15.21.22

 

 

Alles war super! Von hier aus noch einmal einen großen Dank an die Besetzung des Markt 7.

 

Die Stimme war ja nun zwei Wochen weg, darum fielen Chorfest und Chorproben aus, aber seit vorgestern bin ich wieder mit Leib und Seele dabei und freue mich sehr auf die Samstags-Kaffee-Probe.

 Und seit gestern bin ich stolzer Besitzer einer (Leih-)Geige und nehme nun zwei Mal in der Woche Geigenunterricht bei einer Mitsängerin aus dem Chor. Ich bin alles andere als talentiert, aber ich brauche ein wenig Futter fürs Gehirn und so wende ich mich dem Musikinstrument hin. Ich werde sehen, was sich machen lässt und versuche so unverkrampft als möglich, mit viel Spaß die Nachbarn, Katzen und Hunde zu ärgern... Alles wird gut!

 

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2. September 2012 7 02 /09 /September /2012 10:29

Es ist ein himmlischer Sonntagmorgen! Die Sonne scheint, Der Frühstückstisch ist abgedeckt, Nichts treibt uns, Hund; Katzen, Kater sind versorgt,die frisch gewaschene Wäsche schaukelt in der sanften Spätsommerbrise. Nichts ist da, was uns stört. Nichts?

Die halbgelesene Zeit liegt noch aufgeschlagen da, und ein paar interessante Artikel aus Wirtschaft und Politik wollen noch verschlungen werden. Ich liebe den Donnerstag, wenn der Zeitungsbote vor dem Aufstehen die Zeit in den Briefkasten legt und wir (Mann und ich) uns erst über die Rätsel und dann so nach und nach über den Inhalt her machen.Und Sonntags wird dann beim frühstück der Rest verschlungen und dann diskutieren wir über Solaranlagen und ihre Rentabilität, über den Wahlkampf in Amerika, über Gerechtigkeit... und heute? Über Schuld und ihren Ausverkauf.

Jeder, und sei er noch so heilig, kennt dieses DIE.. haben Schuld! Wer auch immer DIE sind, das können DIE Frauem. Männer,Fliegen, Deutschen, Bäcker, Politiker, Hausfrauen, Taxifahrer, Kinder, Jugendlichen, Ausländer, Walfänger... ach DIE eben sein. Und spätestens bei der zweiten oder dritten Gruppe DIE gehört man dann doch selber rein,. oder er eine oder Andere, der eben in der Freundschaft oder Verwandtschaft zugehörig ist. Und sicher ist es doch um so vieles leichter, wenn DIE man eben nicht selber ist, und dabei hofft man doch immer (IMMER) um Absolution, wenn man (natürlich Ausversehen!) dann doch mal schuldhaben könnte.. Aber das mit dem Vergeben und Vergessen, das Verzeihen, oder das Begnadigen ist dann doch so eine andere Sache.

In der aktuellen Zeit geht es unter anderem um das Vergeben in der Deutsch - Isrealischen Frage. Um den Holocaust und seine Bedeutung in der heutigen Zeit. Im täglichen Miteinander und, wie vermittel ich es meinem Kinde, Enkel, nicht betroffenden Mitbürger... und die weitere Fragestellung: " Sind wir nihct immer betroffen? Eben, weil wir Weltbürger sind?" Ich bin bestimmt kein Poloitloge, und sicher auch nur ein Mensch, mit dem, was man im Allgemeinen, gefährlichen Halbwissen (cih denke bei mir eher Achtelwissen!) nennt. Aber es interessiert mich und es beschäftigt mich.

In den vergangenen Wochen, kamen im Rahmen des Sommerprogramms in den Kultursendern der öffentlich -rechtlichen Programm wiederholt Sendungen über den zweiten Weltkrieg und ehrlich .. nach nicht allzu langer Zeit ging es mir auf den Geist... Ehrlich und ich war IMMER ein Kind was seine Muttter nervte mit den Worten"Mama, erzähl mal vom Krieg!" Schaurig-"schöne?" geschichten.. die irgendwie in meiner Erinnerung immer gut ausgingen.. weil wir in der Familie eben keine Opfer zu beklagen hatten und so wollte ich immer wieder hören, wie es war, als meine Mutter, da und dort war und wie es eben in Berlin so zuging,.. Heutzutage fast ein No Go,aber ich war so. Im Grunde bin ich ja immer noch so, aber jetzt beklemmt es mich. Nun gut, aber zurück zur Schuldfrage, und wie gehen wir damit um. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Meisten ein mütterliches Pflaster auf ihrem Knie haben wollen, ein großes Pusten und alles ist wieder gut. Aber leider geht das so nicht. auch wenn es doch im Grunde nicht im eigene (also hier) persönliche Schuld geht, sondern um das Nichtvergessen und das Verstehen, wozu Menschen in der Lage sind. Und darin liegt die eigentliche Schuld des Menschen. Er will vergessen und es damit ungeschehen machen und wehrt sich dann, wenn man ihn der "Schuld" bezichtigt. Es ist aber auch unsere Form der Überlebensstrategie, denn wenn man unablässlich die Scham sich auferlegt, dann verzweifelt man.

Vergessen? Nein, sicher nicht, Vergeben? Den Tätern? Das können nur die Opfer! Schon ihre Anwälte, sicher hier auch ihre Angehörigen können das nur in noch in bedingtem Maße. Verzeihen? Das können wir uns alle im gewissen Umfang. Denn sicher wissen wir nicht, wie wir in bestimmten Situationen handeln würden und es steht auch in der Bibel: Der, der ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein!

Macht es Uns diese Erkenntnis leichter mit unserem Vermächtnis umzugehen? Sicher nicht! Aber wir können es immerhin versuchen..Denn bei Schuld (und nicht wie bei Schulden) ist man nach 7 Jahren schuldfrei!

 

Die Sonne scheint immer noch! Mein Mann und der Hund kommen gerade vom Acker zurück und es ist Zeit für ein wenig Zeit und eine Tasse Tee.

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8. August 2012 3 08 /08 /August /2012 15:36

Bei meinen morgendlichen Stadtspaziergängen mache ich mir ja immer so den einen, oder anderen Gedanken und nun stieß ich wieder auf unsere Kirche und die Veränderungen der letzten Wochen.

 

Schon seit der Wende stand vor der Kirche ein Haus, welches, aufgrund diverser Umstände nicht abgerissen wurde, oder werden konnte. Es war ein Schandfleck direkt auf dem Marktplatz und jeder der kam, ärgerte sich mehr oder weniger über dieses Übel.http://www.evangelischer-kirchenbauverein.de/Greifswald/images/p1010006.jpg

alte Ansicht aus http://www.evangelischer-kirchenbauverein.de

 

 Nach mehr als 20 Jahren Verhandlungen, konnte nun endlich das Haus erworben werden und wurde schon vor einiger Zeit (Infos hier) abgerissen. Nun entstand da eine Lücke, die nach Aussagen von Menschen, die es wohl wissen müssen, zeitnah wieder bebaut werden soll. Aber solange eröffnet sich ein reizvoller Blick auf unsere Kirche und die angrenzenden Gebäude, die eben zum Teil schon mehr als 150 Jahre alt sind.

 

 

DSC00147.JPG

eigene Aufnahme 08.08.2012

 

Diese Öffnung zum Marktplatz war sicher in den letzten 200 Jahren so nicht vorgesehen, macht aber Luft und gibt der Kirche den Raum, den sie eigentlich (oder nur meiner Meinung nach?) braucht. Nun soll im historisierenden Stil ein Altenheim an gleicher Stelle erbaut werden. Ich hoffe, dass man sich das noch einmal überlegt und eine andere der vielen Baulücken dafür verwendet.

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7. August 2012 2 07 /08 /August /2012 19:30

Der Artikel sollte eigentlich anders heißen, aber ich denke, dass die Überschrift das auch ganz gut trifft. Ja, der Sommer, der irgendwie dann doch nur bedingt einer zu scheinen war, (immerhin war ich 20 Mal im Pool..Planschbecken!) aber wohl doch dem üblichen Norddeutschem Mittelmaßsommer entsprach ist entgültig vorbei. Die sommerpause im Chor und die daraus resultierenden Proben für das Weihnachtskonzert lassen keinen anderen Schluss zu.

Ja, wir singen wieder... Ha-Molli--- Nein ernsthaft! Wir singen h-Moll Messe von Bach (in Auszügen.. was das auch immer bedeuten soll!) Aber wir üben seit gestern und gleich die erste Probe begann mit einem Schrecken, denn unser wohlgelittene Oberkantor erschien mit Verspätung, da er der Meinung war einen etwas größeren Umweg über das örtliche Krankenhaus machen zu müssen ..(er war wohl der Meinung, dass man erst den Boden küssen muss, bevor man Bach singen darf. Schluss mit Lustig, er humpelt nun nach einer Näherei am Knie und mit Bandagen an der Hand. Aber geprobt wurde trotzdem, dann was uns nicht umbringt, macht uns nur noch härter.

Aber einfach ist auch die singerei mit gesunden Händen und Knien nicht und so stolperten wir, mit begeisterten Aufmunterungen so durch das eine oder andere Stückchen.. unsere (sprich meines Mannes und die meinige) Überprüfung mittels Youtube.. ergab, dass wir doch nicht nur ein bisschen bekanntes bei uns vorkam! Vielleicht sind unsere Noten andere. Nein, das ist echte Stufe 1 und wir humpeln und stuppeln eben noch ein paar Wochen, obgleich uns der eine oder ander Fremdchori (sprich Sängern aus anderen Chören) für ein wenig verrückt gehalten haben, dass in knapp 4 Monaten einstudieren zu wollen (von können rede ich dann doch lieber nicht!)

Nun gut .. mit rasenden Kopfschmerzen, schlichen wir dann gestern Abend nach Hause und fielen ziemlich tot ins Bett.

Der Sommer ist vorbei.,,,

Und dann muss ich von hier doch noch einmal meiner wirklich treuen Gefolgsschaft danken, die wirklich tapfer durchgehalten haben und jeden Tag meinen Blog durchforstet haben. Danke! Danke! Danke!

 

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14. Juni 2012 4 14 /06 /Juni /2012 19:37

Ruhe herrschte im Hause Sieweke, aber es standen viele Sachen an und Lust und Laune war manchmal nicht da und manchmal wurde sie einem verhagelt. Aber die positiven Nachrichten bügeln die kleinen oder größeren Katastrophen aus.

Es waren schöne Momente.

Kinderbesuche hier und da, mit Lachen und Reden, gutem Essen, viel Fußball und den gewünschten Ergebnissen. (Soll heißen, dass Deutschland gewonnen hat!)

Einem zauberhaften Bremenbesuch mit der Möglichkeit unter Tobias Gravenhorst (Kantor des Bremer Domchores) mitzusingen und den Gottesdienst zu gestalten! Wunderbare Tage mit so viel Wärme und Herzlichkeit, dass ich mich gleich bedanken muss!

Einem etwas grenzwertigem Konzert im Rahmen der Greifswalder Bachwoche... Wir sangen unter Leitung vom kleinen, dicken Mann (sprich Professor Modeß) ein, für den Croyteppich extra komponiertes; Werk.  Es war.. sagen wir mal experimentiell, aber wir werden im Radio und im Fernsehen übertragen, also MÜSSEN wir da mitmachen. Es kostete Kraft und Nerven und irgendwann wird auch so was schön.. oder als hörbar empfunden.

Proben mit und ohne den Stralsunder Chor für die Konzerte am kommenden Wochenende. Mit den üblichen verdächtigen Problemen, die eben so am Ende auftun. Aber nun stehen wir das durch, sind aber ohen Ausnahme Alle froh, wenn diese Saison zu Ende ist und wir Luft holen können.

Die Kindder kommen gut in der Arbeitswelt zurecht und ich bin stolz, dass sich alles fügt. Mika ist nun so dreiviertel umgezogen und freut sich auf den entgültigen Schlussstrich in Nb, wenn sie dann eine fertige Bacherlorette ist. Sie ist jetzt richtig erwachsen und eine ganze Frau.. (macht mich älter, aber nicht weniger stolz!)

Enrico und Monika machen ihre Sache gut. Es ist eine Routine in allem was sie machen, die mich manchmal erstaunt. Sie haben seit einer Woche einen kleinen Mitbewohner.. einen Zwergenkater, der Pero heißt. Er ist sehr süß und wird verhätschelt und vertätschelt.

Soweit die guten Nachrichten..

Weniger schön, unsere Trecker haben beide den Geist aufgegeben und Frank versucht sein Bestes, aber es scheint für den Einen gar keine Hoffnung mehr und für den Kleinen.. wir müssen sehen. Es ist halt eine Rieseninvestition wenn man sich überlegt einen neuen Trecker zu kaufen.. und dann fallen so Sätze wie: "Lass uns alles hinwerfen!" Aber man beißt dann schlussendlich doch die Zähne zusammen und würgt über die Kreditraten. Aber Arbeiten muss man auch können.. Schwamm drüber!

Heute bekam ich nun die Nachricht.. Zucker und Gicht.. Na fein.. aber das bekomme ich hin und stelle eben zum hundersten Mal meine Ernährung um und lass mich davon nicht unterkriegen.

Zur Zeit habe ich eine andere form von Gelassenheit, die mich manchmal überrascht, aber die ich, nach den langen Monaten der schweren Depression, einfach genüsslich hinnehme. Es werden wieder andere Zeiten kommen, wo ich wieder bei Kleinigkeiten verzweifle.

So.... Alles gut, oder?

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PS: Und heute dann.. steht auf einmal ein Lieferwagen vor der Tür und ich bekam ein Riesenpaket!!! Ich bekam eine HOLLYWOODSCHAUKEL!

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PPS: Und Morgen kommt dann meine Lieblingsbremerin!!!

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19. Mai 2012 6 19 /05 /Mai /2012 12:09

Seit ein paar Wochen mache ich mich aus diesem und jenem Grund rar.. und ich denke mir, dass es auch ganz gut so war und ist. Nun häufen sich in den letzten Tagen die kleinen Katastrophen und wir sind am überlegen den Hof aufzugeben. Aber soweit sind wir dann doch noch nicht. Das Alles spielt hier im Grunde eine untergeordnete Rolle, aber das Kernthema betrifft es denn dann doch. Es geht um Hilfe.. Hilfe.... ist ein schwieriges Thema! Seit ein paar Tagen diskutieren mein Mann und ich dieses Thema in seinen Abwandlungen und wie es dann ja mit allem ist, mit dem man sich intensiver beschäftigt.. es läuft uns überall über den Weg. Zeitung, Fernsehen, im Bekannten und Freundeskreis.

Nun fing das Thema aus einem Grund an, der uns jetzt noch banaler erscheint, als zu Anfang, daher sei er unerwähnt, aber es stieß uns auf, dass wir ein Generation der Jammerlappen sind. Im Ernst! Es geht immer nur:" Ja, wenn meine Eltern, der Staat, meine Freundin, das Wohnungsamt, meine Kinder, mein Mann, mein.... mir geholfen, in einen besseren Start ins Leben oder oder oder geholfen hätte! DANN!" Ja, dann wäre alles einfacher, besser, ich wäre glücklicher, reicher, schöner, dünner, talentierter.. STOP!

Alles Unsinn!

99,999 % aller Probleme machen wir uns selber und/oder wir sind der Meinung, dass wir ohne/mit/sowohlalsauch.. wir nicht mehr leben können. Letztens ist mein Auto mal wieder verreckt! Ich heule Allen (aber wirklich ALLEN!) die Ohren voll.. Ich armer Mensch! Und habe mich ganz schnell organsiert und das funktionierte überraschenderweise hervorragend. Handy weg? Super, man kommt zum Zeitung lesen. Schlechtes Wetter.. himmlisch.. einfach mal NICHTS machen und ausruhen und Kraft tanken. Unzulänglichkeiten haben echtes Potential, wenn... ja, wenn man nicht aufgibt, und dem augenscheinlich Negativem das real Positive abzugewinnen.

Problematisch scheint es zu sein, wenn Hilfe gegeben wird und der Mensch sich nur darauf verlässt. Da ich selbst einige Zeit ohne Arbeit war, weiß ich, dass es immer schwieriger wird, sich in den regulären Arbeitsprozess einzubinden. Man bekommt so eine Art ungesunden Phlegmatismus. Man hat dann so einen Trott in dem man lebt, und die Veränderung mehrere Stunden aus dem Haus zu sein, erscheint Einem, als schier unmöglich. Und dann ist die Hilfe zum Leben, nur noch eine Stütze zum Überleben.

Ähnliches scheint sich mir in den Entwicklungsgebieten aufzuzeichnen. Die wohl "wohlgemeinte" Hilfe, versickert in seltsamen Kanälen, und selbst hochrohstoffreiche Länder schaffen es nicht, ein geregeltes Gesundheits- und Bildungssystem zu etablieren. Das erschüttert mich und lässt die Menschen in uns unvorstellbarer (ich wollte schreiben Armut und Trostlosigkeit, aber das sind nicht die Worte, dich dafür verwenden möchte, da es noch viel mehr ist) Art und Weise dahinvegetieren. Aber ich denke, dass wir hier unseren Lebensstandart (der häufig nicht nachamenswert erscheint) anderen aufdrücken wollen.

Das wir Nationen unterstützen, in denen die Regierungen die Menschen wissentlich verhungern lassen. Die für Terror unter der Zivilbevölkerung sorgt, und es nicht schaffen WILL, dass der Bürger des Landes einfach seinen Bedürfnissen folgen kann. (Zu allem Überfluss werden dann noch deutsche Spenden völlig sinnlos verpulvert, aber das ist eine andere Geschichte!) Die sogenannte Hilfe zur Selbsthilfe funktioniert hauptsächlich wohl deshalb nicht, da die Lebensansichten so unterschiedlich sind.. Denn, wenn man sich Bilder von Slums in Lateinamerika, Asien oder Afrika ansieht, dann haben viele Menschen keine genügenden sanitäre Anlagen, aber auf jeder zweiten Hütte steht eine SAT-Anlage.. Bedürfnis?

 

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17. April 2012 2 17 /04 /April /2012 18:32

Wenn mich meine Depressionsschübe so dahin raffen, Wenn ich nicht in der Lage bin, auch selbst offenbar klare Gedanken zu Papier, bzw. zu PC zu bringen, wenn ich es nicht einmal mehr schaffe die Mülltonne vor die Tür zu bringen, wenn mich scheinbare Kleinigkeiten so aus der Bahn werfen, dass ich nicht einmal ein paar freie Tage genießen kann, dann .. Dann hasse ich mich. Ich bin dann wie eine Dreijährige, die Angst vorm "schwarzen Mann" hinter der Tür hat. Und meine Kraft reicht kaum aus zu duschen oder essen zu machen, meine Familie oder Freunde anzurufen.Trost zu spenden, wo Trost so unendlich notwendig wäre. Aber ich schaffe es nicht die rechten Worte zu finden und will doch klar und durchdacht argumentiieren und da sein für die Menschen, die mich lieben und schätzen. Aber es ist sicher. nein, unmöglich! Ich kann mich kaum an Phasen erinnern, in denen ich so lange, in so einem tiefen Sog steckte, aber ich finde es entsetzlich.

Aber noch schlimmer finde ich, dass ich es nicht sagen darf. Weil ich damit verletze und weil ich dann nicht funktioniere. Weil der Tagesablauf dann von der Norm abweicht und ich mich als ein faules, dickes, asoziales Subjekt fühle, welches zu Nichts in der Lage ist. Vor Jahren meinte einmal eine Ärztin zu mir-.."Sie brauchen einen geregelten Tagesablauf, dannn geht es Ihnen wieder gut!" Aber ich hatte und habe Einen und es geht mir zeitenweise nicht gut. Obgleich ich mit depressiven Phasen immer besser zurecht komme, als mit meinen Manischen.. Dann kann ich mich hinterher gar nicht mehr leiden! So bedauer ich mich wenigstens. (Nun muss ich doch lachen)

Es ist eine schwere Zeit mit schweren Aufgaben. Mit den kleinen und großen Steinen, die man Leben nennt, und die mich doch so umwerfen.

Eigentlich sollte der Eintrag garnicht so... traurig? verzweifelt? hilfesuchend? werden. Denn eigentlich beschäftigte mich schon seit geraumer Zeit, und das immer wieder, ob wir zu wissenschaftsgläubig sind.

Auch hier denke ich ein Phänomen unserer Zeit zu sehen, welches wir zu unkritisch akzeptieren.

Gab es Zeiten der tiefen Gottgläubigkeit (oder besser "Bibelgläubigkeit"?), Zeiten der technischen Bessesenheit, stecken wir seit Jahrzehnten in einer vielleicht ungesunden, auf alle Fälle überzogenen Wissenschaftshörigkeit. Ist irgendetwas, dann kommt sofort.... ja, aber der und der Wissenschaftler hat bewiesen, dass das so ist. Hier spielt  es keine Rolle, was so ist, denn man kann es auf wirklich ALLE Bereiche unseres Lebens beziehen kann. Wo führt das hin? Mysterien, kleine Wunder, einfach Liebe... alles muss wissenschaftlich erklärt werden. ALLES! Ich finde das anstrengend. Besonders jetzt um die Osterzeit, musste nun erklärt werden, ob Jesus WIRKLICH am 24.12.geboren wurde, ob es die Krippe in Bethlem gab, ob (da zeitgleich 100 Jare Untergang der Titanic), der Eisberg vielleicht vorher sich gedreht hat oder nicht.

Ja und? Nimmt es etwas von der Faszination, wenn wir es nicht wissen, oder sind wir der ultimativen Wahrheit dann auch nur einen Deut näher? Sicher nicht! Vor nur 600 Jahren dachten ein Großteil der Menschen, dass die Erde eine Scheibe ist. Waren sie darum in irgendeiner Hinsicht unglücklicher? Unser scheinbar immer erweiterter Horizont führt dazu, dass wir unser Gegenüber und seine Befindlichkeit gar nicht mehr wahrnehmen. Das Empathie bei Vielen ein Fremdwort ist, da sie gar nicht mehr das Miteinander leben können. Ich selbst bin ein Glückskind! Ohne reale Kriegsbedrohung groß geworden, im Überfluss aufgewachsen, bis auf eine Ausnahme gesunde Kinder, mit eben den Problemen die das Leben mit sich bringt und trotzdem zu müde zum leben. Und so geht es vielen von uns. Wir ertrinken im Leben, am Leben. Am Überfluss an Menschen und Dingen, Tun und Lassen, Müssen und Können, die Wahl haben und die Wahl treffen.  Und das immer wieder achtsam sein, dass man das sagt und tut, was die Masse hören und sehen möchte. Und der Rest verschwindet hinter verschlossenen Türen....

Eine schwere Zeit und kein rechtes Konzept, außer abwarten und Tee trinken.Und aushalten, am meisten sich selber mit allen Zweifeln.

(Aber mit dem inneren Wissen, dass da manch Mensc h ist, der warten kann!)

Dafür danke!

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PS: Zum Schluss noch einen lieben Gruß an meine Lieben vom Friedhof.. Ja, ich backe auch wieder Kuchen!

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1. April 2012 7 01 /04 /April /2012 11:52

der mich gestern überfahren haben muss?

 

Ich war gestern schon nicht besonders fit. Mir schmerzten die Beine und die Schultern und meine Morgenrunde dauert fast doppelt so lange, als normal. Abends ging dann gar nichts mehr. Frank musste Abendessen machen und ich bin schon vor halb 10 Uhr in mein Bett. Da ich einen kleinen Geschenkeauftrag für eine Bekannte habe, bastelte ich, so lange es ging, aber es ging nicht lange.

Heute Morgen nun konnte ich mich kaum rühren. Ich habe so eine latente Übelkeit, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, liege mit meinem neuen Kirschkernkissen da.. und lasse mich von Hund, Katzen, Mann bedauern.

Meine Tochter hatte das wohl auch gestern und mein Bruder postet bei Facebook ähnliches..Also Krankheitssymptom... DieKeineAhnungKrankheit,

Also ab auf die Couch und warten bis es besser geht.

Allen die es ähnlich, oder gar schlimmer geht, eine gute Besserung

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