Ein Leben ist nie genug
Samstag, 14. november 2009
In der vergangenen Woche fing unsere Kultur-Jahreszeit an.

Was bedeutet das?
Wir gehen nicht viel weg, aber ab und an häuft sich so etwas. Und in der vergangenen Woche durfte ich Montag bei einem Konzert anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls dabei sein und am Freitag bei einer Aufführung des Schauspielhauses Neubrandenburg.

Montag. 09.11.09

Ein schönes Datum, wenn man es so geschrieben sieht. Wundert mich eigentlich, dass da nicht viele heiraten..
aber nun gut!
Um 16 Uhr bin ich schon auf den Weg in die Kirche. Thomas Beck und die Exciting Brass eine Bläsergruppe aus fünf Musikern spielten ein gekonntes Programm aus Pop und klassischer Musik. Als der letzte Ton verklungen war ging es mir wie in dem Gedicht von Rosaly

Eben noch das Paradies
Ein Wille, der nicht meiner war, verhieß Unsterblichkeit
Nun. Das Verlies der Stille.
Schön war ich und körperlos
Im Schweben war mein Herr erblüht und groß wie eine Welt.
Nun gilt es nur zu leben.

Ja, so in etwa ging es mir.

Und gestern Abend gingen wir nach Neubrandenbrug um Georg Büchners "Dantons Tod" zu sehen.

















http://www.theater-und-orchester.de/webwrite/stueck/787_1_huge.jpg



Das wie immer sehr modern inszenierte Stück, wirkte am Anfang etwas sperrig und man musste sich eine Weile in die Sprache des beginndenen 19.Jahrhunderts einhören. Aber es war fesselnd und erschreckend, wie sehr die Schauspieler einen gefangen nehmen. Das Stück von dem 22 -Jährigen Georg Büchner geschrieben begeistert durch Aktualität und die Darstellung der Interessenkonflikte der einzelnen Parteien. Auch wie schnell man durch geringe Aussagen in eine Richtung manipuliert werden kann. Und so verwundert es mich nicht, dass das Stück lange Zeit verboten war!
Ich will nicht sagen, dass ich mich gut unterhalten habe, weil das einfach eine zu platte Aussage ist. Erst nach ein wenig Setzenlassen, kann ich das Erlebte in Worte fassen.
 
von Stephanie - veröffentlicht in: Der besondere Moment
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Mittwoch, 11. november 2009
vor 45 Jahren in Stuttgart war eher durchwachsen und ähnelt sehr dem heute in Neubrandenburg. Nach Auskunft von Wetteronline waren in Stuttgart Nachts um 0 Grad und Tagsüber so 9 Grad. Dazu  kam ein böiger Wind und keine Sonne. Auch dieser Tag war ein Mittwoch. Nummer 1 Hit habe ich schon im vorhergehenden Blogeintrag erwähnt. Mein Vater schaffte es nicht so richtig zur Geburt im Krankenhaus zu sein, weil das Wetter wohl nicht so super war, da wo er gerade sich befunden hatte.
Man nannte mich Minibeatle, da ich so eine dichte schwarze Mähne hatte... aber eine Schönheit war ich damals nicht..

Was war sonst noch?

Der 11. November ist der 315. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 316. in Schaltjahren), somit bleiben 50 Tage bis zum Jahresende.
Es ist Martinstag (was mich in den Grundschulzeiten meiner Kinder immer mit Laterne auf die Straße gebracht hatte!)
Wir hatten eine CDU-FDP Regierung und Erhardt war Kanzler.
Es fand die 143. Kabinettsitzung statt. (Nicht aufregend, aber war so!) Und Bonn steckte in der Krise. (Wie sich doch Geschichte wiederholt.)
Paul der VI. war Papst.
Im Sportteil der Rheinischen Post steht... Kopf an Kopf im Schach

Kevelaerer Schachklub II - Kranenburger Schachklub I 2:6


und der Brandenburger Karnevalsclub gründet sich...
(Achja, Karnevalsanfang ist auch noch!)
Calista Flockhardt (Alli Macbeal) ist zusammen mit mir geboren worden.

PS: Ich sitze gerade in der Hochschulcafeteria .. da habe ich guten Internetempfang und alle wissen, dass ich da mein "Büro" habe!) und meine Damen vom"Grill" kommen und überraschen mich mit einem Ständchen und einer Kerze und einer Flasche Sekt... Wenn das nicht schön ist!
Nachtrag: Also .. liebe Grüße bekommen, von vielen Leuten! Enno war der Erste, aber schon gegen 6 Uhr war Ramona dann dran. Tolle Geschenke von Katja (die extra meinetwegen zum Vortrag gekommen war ) und dem lieben Stephan.. (den ich selber vergessen habe ((schäm.-( ) Socken in Lila.. roiboosch Tee, eine tolle Zimtkerze und Kirschschokolade! Da habe ich gleich eine Runde ausgegeben. Dann einen Apfel von meiner Professorin.... und eine super Kerzen45 von meinem Kind, als ich nach Hause kam. Ich bin sehr verwöhnt worden.

Danke an Alle, dich mich so lieb haben.
von Stephanie - veröffentlicht in: Alltagsgeschäft
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Montag, 9. november 2009
9.November. Ich denke jeder weiß es noch wie heute, was er vor 20 Jahren gemacht hat, wie er von der Öffnung der Mauer erfahren hat und was für Emotionen in einem vorhanden waren. Ich lebte zu dieser Zeit mit meinem Exmann und meinen beiden kleinen Töchtern in Berlin Kreuzberg, 600 Meter vom Grenzübergang Moritzplatz entfernt.
Die Mauer und das leben mit ihr waren für uns total normal, was umso erschreckender ist, wenn man bedenkt, an welche Umstände sich Menschen gewöhnen können. Die Zeit vor dem 9.November war schon verrückt und aufregend, nicht nur die Tatsache, dass am Tag der Abdankung meine zweite Tochter geboren wurde, auch die ganze politische Situation war sehr spannend. Nun kam also der Tag ... ich weiß noch, dass ich früh ins Bett gegangen bin, meine Töchter waren beide sehr krank und die Kleinste lag im Krankenhaus. Mein Exmann kam gegen 23 Uhr vom Dienst und weckte mich mit den Worten. "Die Mauer ist auf!" Ich glaubte Ihm kein Wort .. Aber dann zog er mich auf dne Balkon und auf unserer kleinen, sehr ruhigen Straße ging es zu wie im Irrenhaus.. Es hupten die Autos.. und da waren viele Trabbis.. Wir sprangen in die Kleider und ich musste dahin.. Ich musste es erleben. Nachts fuhren eine Freundin und ich noch quer durch Berlin.. Man kann es im Nachhinein kaum in Worte fassen.. Es war wie im Taumel.
Nummer 1 Hit am 9.November...



Geburtstagsvorbereitungen stehen schon an. Nicht nur für mich übermorgen, sondern auch für meinen Mann in der kommenden Woche. Heute bekam ich raus was für ein Lied am Tag meiner Geburt die Nummer 1 war... Ist ein echter Klassiker und Partyhit!


von Stephanie - veröffentlicht in: Alltagsgeschäft
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Sonntag, 8. november 2009
hatten wir in der letzten Woche.

Am Mittwoch fing es auf einmal wie doll an zu schneien. Da Katja und ich beschlossen hatten weiter an der Campusaufnahme zu arbeiten, war das natürlich ein echter Schock, zumal es nicht nur so ein wenig fusselte, sondern echte 7 cm Schnee lagen auf meinem Auto und der Verkehr brach in Neubrandenburg fast völlig zusammen. Gott sei Dank schlafe ichg immer noch unter der Woche bei Mika, so dass ich davon halbwegs verschont geblieben war.

Am Donnerstag taute es dann aber schon wieder und die ganzen Scherereien mit Verkehr und so waren wie weggeblasen. Katja und ich arbeiteten noch die ganze Zeit am Campus und am Abend fuhr ich dann alleine in die Schwimmhalle. Es war im Gegensatz zum Dienstag superleer und ich hatte eine ganze Weile eine Bahn ganz für mich alleine. Was für ein Luxus!

Freitag genoss ich noch ein wenig die Herbstsonne und bin am späten Nachmittag dann nach Hause gefahren. Samstag.. Strahlenster Sonnenschein! Ich bin raus aus den Federn und bin eine große Runde mit dem Hund gewalkt. Am Mittag habe ich dann endlich einen großen Teil des Laubes zusammengeharkt. Wir waren viel drau0en und es war so herrlich.

Leider war davon heute nichts mehr zu sehen. Nebel zog über das Land .. Ich lief eine Runde mit Chyara und dem Nachbarshund und danach ab ins Laub.. Es war trotzdem schön, mit Frank und Mika zusammen zu arbeiten. Auch das kommt viel zu kurz. Irgendwie wurstelt jeder so für sich alleine rum.
Gleich gehe ich zum Fingernagelmachen und dann ist schon wieder das Wochenende vorbei... Wie immer!
von Stephanie - veröffentlicht in: Alltagsgeschäft
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Sonntag, 1. november 2009
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hier stand einmal alles das was ich in der letzten Woche so gemacht habe und in den vergangenen 2 Stunden geschrieben habe. Dann war der Server der Meinung mich nicht mehr zu kennen.. und jetzt habe ich keine Lust mehr!!!!


Also Versuch Nummer 2.. (Immer noch sauer!!!)

Sonntag, 25.10.2009

Sehr früh stehe ich auf. Wie immer wenn ich etwas vorhabe bin ich etwas nervös und aufgeregt und ich möchte gerne noch eine Runde mit dem Hund gehen. Gut, dass die Sommerzeit umgestellt wurde. So kann ich in den Sonnenaufgang gehen. Um 9 Uhr mache ich mich auf den Weg nach Noer. Der kleine Ort in der Eckernförder Bucht wird die nächsten Tage meine Heimat werden, da ich dort an einem Seminar im Rahmen meines Studiums arbeiten werde. Nach Rund 3 Stunden bin ich wie immer viel zu früh da. Ich nutze die Gelegenheit zu einem langen Strandspaziergang und einem guten Mittagessen. Um 14 Uhr trudelt der erste Schwarm Studenten und der Professor ein. Wir besichtigen unsere Zimmer und gehen dann auf Erkundungsgang durch den Schlosspark. Wir versuchen uns im Gelände zurecht zu finden und einen ersten Eindruck zu gewinnen, was uns an Arbeit und Palnung erwartet.
Am späten Abend treffen die restlichen Studenten ein. Wir besprechen den nächsten Tag und sind gegen 23 Uhr im Bett.

Montag, 26.10.2009

Früh bin ich wach. Schnell eine Runde und unter die Dusche. Schon vor 7 Uhr sitze ich am Rechner und arbeite für die  kommende Woche. Die Anderen stehen erst gegen 8 Uhr auf und dann gehts zum Frühstück. Das Schloss in Noer ist ein herrschaftlicher Besitz, welcher seit geraumer Zeit als Jugendgästehaus dient und meist von Chören genutzt wird.  link So klingt die nächsten Tage die Messe von Weber durch das Haus und inspiriert zum Nachdenken und Arbeiten. Um kurz nach 9 Uhr machen wir uns auf nach Kiel um dort in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek weitere Recherchen zum Schloss Noer und seinen Besitzern einzuholen. Nur ein kurzes Mittagessen unterbricht unsere Arbeiten. Erst weit nach 18 Uhr sind wir wieder im Schloss. Abendessen und dann arbeiten bis weit nach 23 Uhr. Müde fallen wir in die Federn.

Dienstag, 27.10.2009

Wieder zeitig aufgestanden, einen kleinen Walk und dann ab an den Laptop. Um 9 Uhr fahren der Professor und ich nach Schleswig um dort im Landesarchiv Schleswig in alten Akten zu stöbern. Ich komme sehr schnell an meine Grenzen. Die Fähigkeiten alte Schriften zu entziffern sind nicht gerade besonders stark ausgebildet und so quäle ich mich ziemlich und bin froh über jedes bisschen Schrift. So in etwa sehen die Kassenbücher der Grafen von Noer aus und ich stolpere .. Es könnte genauso in chinesisch geschrieben sein... Aber ich übe und am Nachmittag kann ich wenigstens das Wort Garten aus den Aufzeichnungen herausfiltern. Am Nachmittag treffen katja und ich Frau Hambrecht, die Leiterin und gute Seele des Jugendgästehauses. Wir besprechen ihre Wünsche im Bezug auf die Neuplanung des Parks bzw. der nähren Umgebung des Schlosses.
Nach dem Abendessen arbeiten Katja und ich noch eine Weile um dann zur Diplom-Arbeitsverteidigung von Janine dabei zu sein. Es wird wieder spät...



Mittwoch, 28.10.2009

Schon beim Aufstehen ist das Wetter nicht besonders. Egal schnell raus und nach dem Frühstück gehen Katja und ich hinaus ins Gelände um den noch nicht erfassten Bestand aufzunehmen.. Es regnet in Strömen und schon nach kurzer Zeit sind unsere Aufzeichnungen durchweicht. Wir gehen immer wieder in unser "Büro" um die Unterlagen schnell in den Rechner zu bringen. So verbringen wir den gesamten Tag. Lange arbeiten wir noch. Ich bekomme langsam Heimweh.. Ich bin gerne unterwegs, aber ich freue mich immer wieder nach Hause zu kommen.

Donnerstag, 29.10.2009

Immer noch Regen. Katja und ich sind etwas genervt, aber wir wollen auch endlich fertig werden. Also wieder raus, wir laufen durch den Regen, erfassen Pflanzen, Beläge und sonstiges Inventar. Nach dem Mittagessen gehe ich zur Parkpflege. Ich helfe Bäume fällen und Äste aus dem Weg räumen. Wir arbeiten bis in die Dunkelheit und ich freue mich auf die Dusche. Nach dem Abendessen sitzen wir bis weit nach 2 Uhr Nachts noch zusammen, arbeiten und trinken Wein. Leider war  wohl ein Glas nicht mehr ganz gut und mir gehts am kommenden Morgen nicht ganz so gut.

Freitag, 30.10.2009

Ich werde mit einem riesen Kater wach... Aber die Sonne scheint und so gehe ich schnell raus an die frische Luft. Ich arbeite den ganzen Tag mit den anderen zusammen. Katja sieht in ihrer Schnittschutzhose echt sexy aus. Wir lernen mit einer Kettensäge umzugehen und schuften bis in den späten Nachmittag. Kater und schlechte Laune sind wie weggeblasen. Am Nachmittag haben wir noch eine Einführung in der Baumkontrolle. Es ist sehr interessant und ich hoffe, dass ich ein wenig mitnehme. Nach einer Dusche fahren wir gegen 17 Uhr nach Hause. Es war eine lange Woche.
Um 20:30 kommen wir in Drönnewitz an. Katjas Freund holt sie noch ab und weil die Zeitungen schon da sind gehen Frank und ich noch eine große Runde mit dem Hund. Ich bin froh zu Hause zu sein.

Samstag, 31.10.2009

Um kurz nach 6 Uhr gehe ich meine Zeitungsrunde mit dem Hund. Wir wollen heute in den Harz zum halloweenfest meines Bruders. Vorher müssen wir noch das Pony nach Hannover fahren. Mika hat vor geraumer Zeit beschlossen das Pony zu verkaufen, aber nun fällt es ihr doch sehr schwer. Wir brauchen lange mit dem Hänger die Autobahn entlang. Wir kommen schon in Hannover mit gut 2 Stunden Verspätung an. Die Käuferin ist eine etwas eigentümliche Person. Aber das Pony scheint sich sehr wohl zu fühlen. Mika weint sehr, als wir weiter fahren. Sie tut mir sehr leid.. Abschiedsschmerz!

Wir haben noch rund 150 Kilometer vor uns und ich schicke meinen Mann etwas wirr in der Gegend rum. Abkürzung!! Um kurz nach 18 Uhr kommen wir erst in Sieber an.. Es ist schon dunkel und die kleinen Halloweengeister kommen uns im Ort entgegen. Wir fahren zu unserem Quartier und ziehen uns um. Wir kommen in eine quirlige, nette Gesellschaft gerade rechtzeitig zum Abendessen. Es ist nett und nach einem Geisterritual, dem Wünschefeuer und einem kleinen Feuerwerk, quatschen wir noch bis kurz vor 22 Uhr. Es ist ein sehr netter Abend.  Wir schlafen tief und fest in unserem 50er Jahre Quartier!

Sonntag, 01.11.2009

Noch bei tiefster Dunkelheit werde ich wach. Macht der Gewohnheit. Ich stehe auf, gehe unter die Dusche und laufe dann eine Runde durchs Dorf. Ich habe mich in der Zeit geirrt und es ist nicht einmal 6 Uhr. Egal. Als ich wieder zu Hause bin, habe ich noch gut eine Stunde Zeit bevor wir aufstehen wollten. Ich lege mich noch mal ins Bett und warte ab. Wir gehen zusammen bei meinem Bruder frühstücken und fahren vor 9 Uhr los...
Um 15 Uhr sind wir endlich zu Hause. Der Hund und ich sind steif vom sitzen und freuen uns auf eine große Hunderunde. Es ist schön hier zu laufen. Der Abend wird ruhig und ich bin schon wieder in Gedanken in Neubrandenburg. Es sind nur noch 9 Wochen.. dann ist endlich alles erledigt.

Abends ruft mich Enno noch aus Polen an. Wir quatschen lange. Es geht im wohl sehr gut. Er hat eine neue Freundin. Etwas älter als er. Aber er scheint sehr zufrieden zu sein und das macht mich auch glücklich.



von Stephanie - veröffentlicht in: Alltagsgeschäft
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Samstag, 24. oktober 2009
Wieder eine ganze Woche in Neubrandenburg verbracht und gelernt und in meinen Projekten gearbeitet. Gestern spät nach Hause, Einkaufen, Kostüme nähen für die Halloween-Party am kommenden Samstag bei meinem Bruder, zu Abend gegessen und wieder viel zu spät ins Bett und dann schon wieder kurz nach 6 Uhr aufgestanden. Der Rhytmus ist so drinnen, da kann man nicht raus. Früh in der Dunkelheit mit dem Hund die erste Runde Zeitung ausgetragen... frühstück, Feuer machen, Mika zur Arbeit.. naja und nun sitze ich schon wieder am Rechner und mache meine Ausarbeitung zum Thema LEADER+ fertig.

In meinem Kopf wächst eine Idee für ein monumentales Thema für meine Doktorarbeit.. naja erst mal Master.. aber das wird den Rahmen sprengen. Ich habe gestern schon mit B. telefoniert und mal so einen Ballon starten lassen... ob die Idee zu verwegen ist. Wir werden sehen.

In der kommenden Woche bin ich von Morgen bis Freitag Abend in Schleswig-Holstein, um dort in Rahmen eines Pflichtfaches einen Garten weiter aufzunehmen und zu Archivieren. Lust habe ich keine, aber ich will wirklich das Studium so schnell als möglich beenden. Ich finde es nicht schön, dass ich die ganze Woche außer Haus bin, am Samstag dann den ganzen Tag hier wirbel und eigentlich keinen Moment gemeinsam mit meinem Mann habe. Sicher ist es zur Zeit auch so, dass er jeden Moment auf dem Acker ist, aber wir brauchen einfach etwas mehr gemeinsame Zeit.

Ich fand das Studium schon immer nicht einfach, aber zur Zeit zehrt es an meinen Kräften. Ich bin so lustlos und verwalte mich und meine Zeit... Es ist schwierig!

Das schlechte Gewissen und die angespannte finanzielle Situation tut ihr übriges. Versuche andere Finanzquellen aufzutun scheitern genauso, wie alles andere, was ich mir so vornehme.

Sonst?

Sport war gut. Jeden Tag einen kleinen Walk und 2 mal in der Wochen noch 40 Minuten Schwimmen .. Das ist der Vorteil an meinem Asyl in Neubrandenburg. Ich könnte jeden Abend schwimmen gehen. So gehe ich Dienstags nach der Vorlesung abends um halb 9 Uhr und Donnerstags genauso.

Wir werden sehen, ob ich wenigstens einen Termin auch im kommenden Semester einhalten kann.

Ich vermisse meine Walks mit dem Lauftreff, hoffe aber auch dort, dass es spätestens ab Mitte Januar wieder anders wird.
So Welt... meine Dozentin reißt mir den Kopf ab, wenn ich nicht aus den Puschen komme.

Bis nächste Woche!
von Stephanie - veröffentlicht in: Alltagsgeschäft
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Freitag, 16. oktober 2009
Die Tage sind lang in Neubrandenburg. In der vergangenen Woche habe ich jeden Tag von kurz vor halb 8 Uhr bis kurz nach 20 Uhr in der Hochschule gesessen und geschuftet. Manches war nicht so spannend, aber ich hatte auch einige Sternstunden. Wie das eben so ist im Leben!
Ich bin jeden Tag ein wenig gewalkt und habe auch eine neue Strecke in Nb gefunden die ich nun regelmäßig Abends noch gehen kann, da dort gut ausgeleuchtet ist. Ab nächster Woche gehe ich dann Dienstag und Donnerstag noch ein wenig schwimmen, da für Studenten das sehr preiswert ist und meine Tochter auch gehen mag. Heute kam ich dann nach Hause und gleich sind wir wieder losgegangen und haben den Kühlschrank gefüllt.

Danach habe ich mir Hund, Kind, Pferd und Zeitungen geschnappt und bin meine große Zeitungsrunde gelaufen. Es tat mir gut, obwohl ich heute nur Außenarbeiten hatte... Aber es war angenehm und entspannend. Nach einer Stunde waren wir wieder zurück. Mika wollte sich eine Katze von Franks Mutter mit nach NB nehmen, nachdem der Versuch eine Katze von uns mitzunehmen sträflich gescheitert war. Es war die Hölle. Die Katze schrie die ganze Nacht.. Wir konnten überhaupt nicht schlafen.. nicht mal mit Oropax! Ich kam immer geräderter in die Hochschule und man sah es mir echt an. Gestern beschlossen wir also, die Katze wieder nach Hause zu bringen. Nun war also die Entscheidung zu fällen, was Mika will. Die kleinen katzen meiner Schwiegermutter sind alle nicht ganz gesund, meist sehr scheu und auch nicht gerade Schönheiten. Auf meinen Rat hin fuhr Mika zu Kaufland und sollte da mal die Amzeigen studieren. Sie kam wieder und meinte sie würde sich aus dem Nachbardorf ein Katzenbaby holen.. Nach einer Stunde kam sie wieder mit einem 5Monate alten Kater.. ER  ist es!
Er heißt nun Frekur-..- Soll heißen Freikür.. weil isländisch. (Frecher) und ist echt anpassungsfähig.
Jajaja.. immer wieder ein neues Katzengesicht bei uns.. Aber es ist wirklcih sehr friedlich..

von Stephanie - veröffentlicht in: Hochschulalltag
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Samstag, 10. oktober 2009
bin ich dann doch geworden, als ich in dieser Woche mein Zeugnis abgeholt habe und sehe, dass ich mit einem sehr gut abgeschlossen habe.


Weiterhin hatte ich vor einem guten Jahr an dem Buch einer Professorin aus unserer Hochschule mitgearbeitet, in dem ich nun öffentlich erwähnt werde und mir für die Mitarbeit gedankt wird.. Ja, manchmal
scheint die Sonne besonders schön!
von Stephanie - veröffentlicht in: Alltagsgeschäft
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Donnerstag, 8. oktober 2009
bin ich seit 10.04.2008 gegangen. Dazu kommen noch mal rund 700 gejoggte...

Ein wenig ist diese Zahl in den letzten Tagen in den Hintergrund gerutscht. Zuviel war los und zu wenig Zeit und Möglichkeiten waren da, um an einen PC zu kommen.

Das Studium hat begonnen und da ich kein Bafög-Anspruch mehr habe, wohne ich nun unter der Woche bei meiner Tochter in Neubrandenburg. Schon komisch zu Gast bei seiner Tochter zu sein. Jedenfalls schlafe ich von Dienstag bis Donnerstag bzw. bis Freitag bei ihr und fahre dann nach Hause.
Ich hofffe, dass ich mein Studium so stark zusammenfassen kann, dass ich im kommenden Semester nur noch 1 mal in der Woche nach NB fahren muss.

von Stephanie - veröffentlicht in: Hochschulalltag
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Mittwoch, 30. september 2009

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Unfassbar und erschüttert erfuhr ich heute Morgen, dass Christine Wartha, 22 Jahre alt, am vergangenen Sonntag gestorben ist.
Christine war eine Freundin meiner Tochter, eine lebensbejahende junge Frau, Tochter, Schwester und ehemaliges Mitglied der Kantorei Demmin.

Selbst verwaiste Mutter, kann ich nachempfinden, was Katrin Wartha-Volkmann durchleidet und ich bin in jedem Moment gedanklich bei ihr.

Unser Mitgefühl gilt der gesamten Familie.

2.Kor 1,4

der uns tröstet in aller unserer Trübsal,
damit wir auch trösten können,
die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott
von Stephanie - veröffentlicht in: Familie
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