Alltagsgeschäft

Mittwoch, 11. november 2009
vor 45 Jahren in Stuttgart war eher durchwachsen und ähnelt sehr dem heute in Neubrandenburg. Nach Auskunft von Wetteronline waren in Stuttgart Nachts um 0 Grad und Tagsüber so 9 Grad. Dazu  kam ein böiger Wind und keine Sonne. Auch dieser Tag war ein Mittwoch. Nummer 1 Hit habe ich schon im vorhergehenden Blogeintrag erwähnt. Mein Vater schaffte es nicht so richtig zur Geburt im Krankenhaus zu sein, weil das Wetter wohl nicht so super war, da wo er gerade sich befunden hatte.
Man nannte mich Minibeatle, da ich so eine dichte schwarze Mähne hatte... aber eine Schönheit war ich damals nicht..

Was war sonst noch?

Der 11. November ist der 315. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 316. in Schaltjahren), somit bleiben 50 Tage bis zum Jahresende.
Es ist Martinstag (was mich in den Grundschulzeiten meiner Kinder immer mit Laterne auf die Straße gebracht hatte!)
Wir hatten eine CDU-FDP Regierung und Erhardt war Kanzler.
Es fand die 143. Kabinettsitzung statt. (Nicht aufregend, aber war so!) Und Bonn steckte in der Krise. (Wie sich doch Geschichte wiederholt.)
Paul der VI. war Papst.
Im Sportteil der Rheinischen Post steht... Kopf an Kopf im Schach

Kevelaerer Schachklub II - Kranenburger Schachklub I 2:6


und der Brandenburger Karnevalsclub gründet sich...
(Achja, Karnevalsanfang ist auch noch!)
Calista Flockhardt (Alli Macbeal) ist zusammen mit mir geboren worden.

PS: Ich sitze gerade in der Hochschulcafeteria .. da habe ich guten Internetempfang und alle wissen, dass ich da mein "Büro" habe!) und meine Damen vom"Grill" kommen und überraschen mich mit einem Ständchen und einer Kerze und einer Flasche Sekt... Wenn das nicht schön ist!
Nachtrag: Also .. liebe Grüße bekommen, von vielen Leuten! Enno war der Erste, aber schon gegen 6 Uhr war Ramona dann dran. Tolle Geschenke von Katja (die extra meinetwegen zum Vortrag gekommen war ) und dem lieben Stephan.. (den ich selber vergessen habe ((schäm.-( ) Socken in Lila.. roiboosch Tee, eine tolle Zimtkerze und Kirschschokolade! Da habe ich gleich eine Runde ausgegeben. Dann einen Apfel von meiner Professorin.... und eine super Kerzen45 von meinem Kind, als ich nach Hause kam. Ich bin sehr verwöhnt worden.

Danke an Alle, dich mich so lieb haben.
von Stephanie
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Montag, 9. november 2009
9.November. Ich denke jeder weiß es noch wie heute, was er vor 20 Jahren gemacht hat, wie er von der Öffnung der Mauer erfahren hat und was für Emotionen in einem vorhanden waren. Ich lebte zu dieser Zeit mit meinem Exmann und meinen beiden kleinen Töchtern in Berlin Kreuzberg, 600 Meter vom Grenzübergang Moritzplatz entfernt.
Die Mauer und das leben mit ihr waren für uns total normal, was umso erschreckender ist, wenn man bedenkt, an welche Umstände sich Menschen gewöhnen können. Die Zeit vor dem 9.November war schon verrückt und aufregend, nicht nur die Tatsache, dass am Tag der Abdankung meine zweite Tochter geboren wurde, auch die ganze politische Situation war sehr spannend. Nun kam also der Tag ... ich weiß noch, dass ich früh ins Bett gegangen bin, meine Töchter waren beide sehr krank und die Kleinste lag im Krankenhaus. Mein Exmann kam gegen 23 Uhr vom Dienst und weckte mich mit den Worten. "Die Mauer ist auf!" Ich glaubte Ihm kein Wort .. Aber dann zog er mich auf dne Balkon und auf unserer kleinen, sehr ruhigen Straße ging es zu wie im Irrenhaus.. Es hupten die Autos.. und da waren viele Trabbis.. Wir sprangen in die Kleider und ich musste dahin.. Ich musste es erleben. Nachts fuhren eine Freundin und ich noch quer durch Berlin.. Man kann es im Nachhinein kaum in Worte fassen.. Es war wie im Taumel.
Nummer 1 Hit am 9.November...



Geburtstagsvorbereitungen stehen schon an. Nicht nur für mich übermorgen, sondern auch für meinen Mann in der kommenden Woche. Heute bekam ich raus was für ein Lied am Tag meiner Geburt die Nummer 1 war... Ist ein echter Klassiker und Partyhit!


von Stephanie
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Sonntag, 8. november 2009
hatten wir in der letzten Woche.

Am Mittwoch fing es auf einmal wie doll an zu schneien. Da Katja und ich beschlossen hatten weiter an der Campusaufnahme zu arbeiten, war das natürlich ein echter Schock, zumal es nicht nur so ein wenig fusselte, sondern echte 7 cm Schnee lagen auf meinem Auto und der Verkehr brach in Neubrandenburg fast völlig zusammen. Gott sei Dank schlafe ichg immer noch unter der Woche bei Mika, so dass ich davon halbwegs verschont geblieben war.

Am Donnerstag taute es dann aber schon wieder und die ganzen Scherereien mit Verkehr und so waren wie weggeblasen. Katja und ich arbeiteten noch die ganze Zeit am Campus und am Abend fuhr ich dann alleine in die Schwimmhalle. Es war im Gegensatz zum Dienstag superleer und ich hatte eine ganze Weile eine Bahn ganz für mich alleine. Was für ein Luxus!

Freitag genoss ich noch ein wenig die Herbstsonne und bin am späten Nachmittag dann nach Hause gefahren. Samstag.. Strahlenster Sonnenschein! Ich bin raus aus den Federn und bin eine große Runde mit dem Hund gewalkt. Am Mittag habe ich dann endlich einen großen Teil des Laubes zusammengeharkt. Wir waren viel drau0en und es war so herrlich.

Leider war davon heute nichts mehr zu sehen. Nebel zog über das Land .. Ich lief eine Runde mit Chyara und dem Nachbarshund und danach ab ins Laub.. Es war trotzdem schön, mit Frank und Mika zusammen zu arbeiten. Auch das kommt viel zu kurz. Irgendwie wurstelt jeder so für sich alleine rum.
Gleich gehe ich zum Fingernagelmachen und dann ist schon wieder das Wochenende vorbei... Wie immer!
von Stephanie
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Sonntag, 1. november 2009
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hier stand einmal alles das was ich in der letzten Woche so gemacht habe und in den vergangenen 2 Stunden geschrieben habe. Dann war der Server der Meinung mich nicht mehr zu kennen.. und jetzt habe ich keine Lust mehr!!!!


Also Versuch Nummer 2.. (Immer noch sauer!!!)

Sonntag, 25.10.2009

Sehr früh stehe ich auf. Wie immer wenn ich etwas vorhabe bin ich etwas nervös und aufgeregt und ich möchte gerne noch eine Runde mit dem Hund gehen. Gut, dass die Sommerzeit umgestellt wurde. So kann ich in den Sonnenaufgang gehen. Um 9 Uhr mache ich mich auf den Weg nach Noer. Der kleine Ort in der Eckernförder Bucht wird die nächsten Tage meine Heimat werden, da ich dort an einem Seminar im Rahmen meines Studiums arbeiten werde. Nach Rund 3 Stunden bin ich wie immer viel zu früh da. Ich nutze die Gelegenheit zu einem langen Strandspaziergang und einem guten Mittagessen. Um 14 Uhr trudelt der erste Schwarm Studenten und der Professor ein. Wir besichtigen unsere Zimmer und gehen dann auf Erkundungsgang durch den Schlosspark. Wir versuchen uns im Gelände zurecht zu finden und einen ersten Eindruck zu gewinnen, was uns an Arbeit und Palnung erwartet.
Am späten Abend treffen die restlichen Studenten ein. Wir besprechen den nächsten Tag und sind gegen 23 Uhr im Bett.

Montag, 26.10.2009

Früh bin ich wach. Schnell eine Runde und unter die Dusche. Schon vor 7 Uhr sitze ich am Rechner und arbeite für die  kommende Woche. Die Anderen stehen erst gegen 8 Uhr auf und dann gehts zum Frühstück. Das Schloss in Noer ist ein herrschaftlicher Besitz, welcher seit geraumer Zeit als Jugendgästehaus dient und meist von Chören genutzt wird.  link So klingt die nächsten Tage die Messe von Weber durch das Haus und inspiriert zum Nachdenken und Arbeiten. Um kurz nach 9 Uhr machen wir uns auf nach Kiel um dort in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek weitere Recherchen zum Schloss Noer und seinen Besitzern einzuholen. Nur ein kurzes Mittagessen unterbricht unsere Arbeiten. Erst weit nach 18 Uhr sind wir wieder im Schloss. Abendessen und dann arbeiten bis weit nach 23 Uhr. Müde fallen wir in die Federn.

Dienstag, 27.10.2009

Wieder zeitig aufgestanden, einen kleinen Walk und dann ab an den Laptop. Um 9 Uhr fahren der Professor und ich nach Schleswig um dort im Landesarchiv Schleswig in alten Akten zu stöbern. Ich komme sehr schnell an meine Grenzen. Die Fähigkeiten alte Schriften zu entziffern sind nicht gerade besonders stark ausgebildet und so quäle ich mich ziemlich und bin froh über jedes bisschen Schrift. So in etwa sehen die Kassenbücher der Grafen von Noer aus und ich stolpere .. Es könnte genauso in chinesisch geschrieben sein... Aber ich übe und am Nachmittag kann ich wenigstens das Wort Garten aus den Aufzeichnungen herausfiltern. Am Nachmittag treffen katja und ich Frau Hambrecht, die Leiterin und gute Seele des Jugendgästehauses. Wir besprechen ihre Wünsche im Bezug auf die Neuplanung des Parks bzw. der nähren Umgebung des Schlosses.
Nach dem Abendessen arbeiten Katja und ich noch eine Weile um dann zur Diplom-Arbeitsverteidigung von Janine dabei zu sein. Es wird wieder spät...



Mittwoch, 28.10.2009

Schon beim Aufstehen ist das Wetter nicht besonders. Egal schnell raus und nach dem Frühstück gehen Katja und ich hinaus ins Gelände um den noch nicht erfassten Bestand aufzunehmen.. Es regnet in Strömen und schon nach kurzer Zeit sind unsere Aufzeichnungen durchweicht. Wir gehen immer wieder in unser "Büro" um die Unterlagen schnell in den Rechner zu bringen. So verbringen wir den gesamten Tag. Lange arbeiten wir noch. Ich bekomme langsam Heimweh.. Ich bin gerne unterwegs, aber ich freue mich immer wieder nach Hause zu kommen.

Donnerstag, 29.10.2009

Immer noch Regen. Katja und ich sind etwas genervt, aber wir wollen auch endlich fertig werden. Also wieder raus, wir laufen durch den Regen, erfassen Pflanzen, Beläge und sonstiges Inventar. Nach dem Mittagessen gehe ich zur Parkpflege. Ich helfe Bäume fällen und Äste aus dem Weg räumen. Wir arbeiten bis in die Dunkelheit und ich freue mich auf die Dusche. Nach dem Abendessen sitzen wir bis weit nach 2 Uhr Nachts noch zusammen, arbeiten und trinken Wein. Leider war  wohl ein Glas nicht mehr ganz gut und mir gehts am kommenden Morgen nicht ganz so gut.

Freitag, 30.10.2009

Ich werde mit einem riesen Kater wach... Aber die Sonne scheint und so gehe ich schnell raus an die frische Luft. Ich arbeite den ganzen Tag mit den anderen zusammen. Katja sieht in ihrer Schnittschutzhose echt sexy aus. Wir lernen mit einer Kettensäge umzugehen und schuften bis in den späten Nachmittag. Kater und schlechte Laune sind wie weggeblasen. Am Nachmittag haben wir noch eine Einführung in der Baumkontrolle. Es ist sehr interessant und ich hoffe, dass ich ein wenig mitnehme. Nach einer Dusche fahren wir gegen 17 Uhr nach Hause. Es war eine lange Woche.
Um 20:30 kommen wir in Drönnewitz an. Katjas Freund holt sie noch ab und weil die Zeitungen schon da sind gehen Frank und ich noch eine große Runde mit dem Hund. Ich bin froh zu Hause zu sein.

Samstag, 31.10.2009

Um kurz nach 6 Uhr gehe ich meine Zeitungsrunde mit dem Hund. Wir wollen heute in den Harz zum halloweenfest meines Bruders. Vorher müssen wir noch das Pony nach Hannover fahren. Mika hat vor geraumer Zeit beschlossen das Pony zu verkaufen, aber nun fällt es ihr doch sehr schwer. Wir brauchen lange mit dem Hänger die Autobahn entlang. Wir kommen schon in Hannover mit gut 2 Stunden Verspätung an. Die Käuferin ist eine etwas eigentümliche Person. Aber das Pony scheint sich sehr wohl zu fühlen. Mika weint sehr, als wir weiter fahren. Sie tut mir sehr leid.. Abschiedsschmerz!

Wir haben noch rund 150 Kilometer vor uns und ich schicke meinen Mann etwas wirr in der Gegend rum. Abkürzung!! Um kurz nach 18 Uhr kommen wir erst in Sieber an.. Es ist schon dunkel und die kleinen Halloweengeister kommen uns im Ort entgegen. Wir fahren zu unserem Quartier und ziehen uns um. Wir kommen in eine quirlige, nette Gesellschaft gerade rechtzeitig zum Abendessen. Es ist nett und nach einem Geisterritual, dem Wünschefeuer und einem kleinen Feuerwerk, quatschen wir noch bis kurz vor 22 Uhr. Es ist ein sehr netter Abend.  Wir schlafen tief und fest in unserem 50er Jahre Quartier!

Sonntag, 01.11.2009

Noch bei tiefster Dunkelheit werde ich wach. Macht der Gewohnheit. Ich stehe auf, gehe unter die Dusche und laufe dann eine Runde durchs Dorf. Ich habe mich in der Zeit geirrt und es ist nicht einmal 6 Uhr. Egal. Als ich wieder zu Hause bin, habe ich noch gut eine Stunde Zeit bevor wir aufstehen wollten. Ich lege mich noch mal ins Bett und warte ab. Wir gehen zusammen bei meinem Bruder frühstücken und fahren vor 9 Uhr los...
Um 15 Uhr sind wir endlich zu Hause. Der Hund und ich sind steif vom sitzen und freuen uns auf eine große Hunderunde. Es ist schön hier zu laufen. Der Abend wird ruhig und ich bin schon wieder in Gedanken in Neubrandenburg. Es sind nur noch 9 Wochen.. dann ist endlich alles erledigt.

Abends ruft mich Enno noch aus Polen an. Wir quatschen lange. Es geht im wohl sehr gut. Er hat eine neue Freundin. Etwas älter als er. Aber er scheint sehr zufrieden zu sein und das macht mich auch glücklich.



von Stephanie
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Samstag, 24. oktober 2009
Wieder eine ganze Woche in Neubrandenburg verbracht und gelernt und in meinen Projekten gearbeitet. Gestern spät nach Hause, Einkaufen, Kostüme nähen für die Halloween-Party am kommenden Samstag bei meinem Bruder, zu Abend gegessen und wieder viel zu spät ins Bett und dann schon wieder kurz nach 6 Uhr aufgestanden. Der Rhytmus ist so drinnen, da kann man nicht raus. Früh in der Dunkelheit mit dem Hund die erste Runde Zeitung ausgetragen... frühstück, Feuer machen, Mika zur Arbeit.. naja und nun sitze ich schon wieder am Rechner und mache meine Ausarbeitung zum Thema LEADER+ fertig.

In meinem Kopf wächst eine Idee für ein monumentales Thema für meine Doktorarbeit.. naja erst mal Master.. aber das wird den Rahmen sprengen. Ich habe gestern schon mit B. telefoniert und mal so einen Ballon starten lassen... ob die Idee zu verwegen ist. Wir werden sehen.

In der kommenden Woche bin ich von Morgen bis Freitag Abend in Schleswig-Holstein, um dort in Rahmen eines Pflichtfaches einen Garten weiter aufzunehmen und zu Archivieren. Lust habe ich keine, aber ich will wirklich das Studium so schnell als möglich beenden. Ich finde es nicht schön, dass ich die ganze Woche außer Haus bin, am Samstag dann den ganzen Tag hier wirbel und eigentlich keinen Moment gemeinsam mit meinem Mann habe. Sicher ist es zur Zeit auch so, dass er jeden Moment auf dem Acker ist, aber wir brauchen einfach etwas mehr gemeinsame Zeit.

Ich fand das Studium schon immer nicht einfach, aber zur Zeit zehrt es an meinen Kräften. Ich bin so lustlos und verwalte mich und meine Zeit... Es ist schwierig!

Das schlechte Gewissen und die angespannte finanzielle Situation tut ihr übriges. Versuche andere Finanzquellen aufzutun scheitern genauso, wie alles andere, was ich mir so vornehme.

Sonst?

Sport war gut. Jeden Tag einen kleinen Walk und 2 mal in der Wochen noch 40 Minuten Schwimmen .. Das ist der Vorteil an meinem Asyl in Neubrandenburg. Ich könnte jeden Abend schwimmen gehen. So gehe ich Dienstags nach der Vorlesung abends um halb 9 Uhr und Donnerstags genauso.

Wir werden sehen, ob ich wenigstens einen Termin auch im kommenden Semester einhalten kann.

Ich vermisse meine Walks mit dem Lauftreff, hoffe aber auch dort, dass es spätestens ab Mitte Januar wieder anders wird.
So Welt... meine Dozentin reißt mir den Kopf ab, wenn ich nicht aus den Puschen komme.

Bis nächste Woche!
von Stephanie
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Samstag, 10. oktober 2009
bin ich dann doch geworden, als ich in dieser Woche mein Zeugnis abgeholt habe und sehe, dass ich mit einem sehr gut abgeschlossen habe.


Weiterhin hatte ich vor einem guten Jahr an dem Buch einer Professorin aus unserer Hochschule mitgearbeitet, in dem ich nun öffentlich erwähnt werde und mir für die Mitarbeit gedankt wird.. Ja, manchmal
scheint die Sonne besonders schön!
von Stephanie
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Sonntag, 27. september 2009
Dienstag 22.09.2009

Ich werde Morgens wach und fühle mich krank. Mein Harnwegsinfekt ist wieder da und ich bin fertig wie nach einem 10000 Meter-Lauf. Trotzdem nehme ich den Hund und gehe eine stramme Runde von 9,3 Kilometern.. Bewegung tut doch so gut! HAHAHA! Danach habe ich wieder Schüttelfrost, gehe duschen und falle in mein Bett. Ich komme den ganzen Tag nicht in die Puschen und zwinge mich am frühen Abend noch auf den Ergometer... Das Leben ist hart!

Mittwoch 23.09.2009

7 Uhr.. die halbe Nacht habe ich mich hin und hergewälzt.. ich habe Schmerzen, überall. Ich nehme 2 Schmerztabletten und gehe mit dem Hund walken. Ich brauche lange bis ich in die Gänge komme. Ich gehe meine Standartrunde. Zuhause habe ich wieder leichtes FIeber. Ich gehe wieder in mein Bett und kann auch nicht so recht schlafen. Es ist elend. Mein Kater hat eine üble Bindehautentzündung, also gehe ich Nachmittags zum Tierarzt. Ich war zeitig da, aber leider waren die Tierärzte alle mit einem erkrankten Pferd beschäftigt und keiner hatte für uns Zeit. So musste ich bis halb 6 Uhr warten, dann schnell nach Hause. Ich wollte noch zum Lauftreff, aber in diesem Tag war der Wurm. Gerade, als ich los wollte kam mein Nachbar und sagte mir, dass unser Pony auf seinem Acker wäre.. Ich dem Pony hinterher. Das pony rennt von rechts nach links.. ich dem Pony hinterher.. aufeinmal rennt das Pony Richtung Deven. Ich laufe dem Pony hinterher. Bis kurz vor Deven, kein Pony. Wieder zurück. Müsli holen, Apfel rein.. ich laufe zurück. Bei einem Nachbarn sehe ich das Pony. Ich laufe rund um die Häuserzeile, das Pony ist weg. Es ist zum Mäusemelken. Wieder zurück ..ich höre das Pony wiehern, wenn ich es rufe.. aber wo ist das blöde Tier... Auf einmal kommt ein Nachbar raus.. er hat das Pony eingefangen und in seinen Stall geführt. Lammfromm lässt sich das Pony zurückführen.. Ich bin schweißgebadet... Um wieder runterzukommen, setze ich mich auf das Ergo.. Oh Mann! Tage wie Dieser!

Die Jagd nach dem Pony

Donnerstag 24.09.2009

Die Nächte werden schrecklicher und schrecklicher.. Ich gehe Morgens mit dem Hund, schwitze dann im Garten, fahre mit dem Ergo und laufe Abends mit Bärbel die Donnerstagsrunde. Früh falle ich ins Bett.. Ich lebe inzwischen von Paracetamol.

Freitag 25.09.2009

Der Hund freut sich wie immer Morgens auf meine Runde mit mir. Ich habe Lust zu gehen, obwohl es mir schwerfällt. Vormittags geh ich noch auf den Ergo und dann in die Wanne.. Dieses elende Frieren macht mich fertig. Gegen halb 3 Uhr fahre ich nach Neubrandenburg. Ich habe heute meine Bachelorverleihung. Eigentlich habe ich keine Lust und irgendwie scheint das auch keinen großen Stellenwert zu haben, denn keiner scheint so recht Notiz davon zu nehmen. Ich fahre erst zu Tina um meine Bücher abzuholen und dann zu Mika... Wir sind wie immer viel zu früh da. Ich friere wieder und mir ist schlecht. Aufregung? Vielleicht! Nach und nach trudeln alle Bekannten und Unbekanten ein. Es ist nicht so gut besucht und von den ehemals über 50 immatrikulierten Studenten machen gerade 12 den Abschluss in der Regelstudienzeit.. Aber ich bin dabei. Ich werde als Vorletzte aufgerufen.. dem Nachnamen sei Dank.. und bekomme meine Urkunde. Ich habe wirklich und wahrhaftig einen akademischen Grad! Zwar einen winzigen, aber ich bin AKADEMIKERIN! Cool. Wir haben Hunger und ich habe wieder unsagbare Schmerzen.. Warum zum Himmel bin ich nicht zum Arzt gegangen. Gegen 19:30 Uhr sind wir zu Hause... Ich bin völlig erledigt.

Samstag 26.09.2009

Seit 4 Uhr Morgens wälze ich mich im Bett hin und her. Die Schmerzen sind unerträglich und ich stehe gegen 5 Uhr auf. Die Zeitung ist schon da. Ich sortiere den ersten Schwung und stiefel gegen viertel vor 5 Uhr los. In der Dunkelheit fühle ich mich nicht so richtig wohl, aber ich hoffe, dass die Bewegung den Schmerz etwas lindert. Es ist zum verrückt werden. Ich komme nach einer guten halben Stunde nach Hause. ich friere und schwitze gleichzeitig und gehe noch mal ins Bett. Nach einem Frühstück laufe ich die zweite Runde mit dem Hund. Nach Hause und kurz mit Ramona gesprochen. Seit Monaten freue ich mich auf ein Konzert mit Angelika Milster, welches heute Abend in unserer Kirche stattfinden soll. Sie verspricht mir eine Karte zum Vorverkaufspreis zurück zulegen. Nach dem Mittagessen habe ich einen strammen Walk mit Mika und dem Hund eingeplant. Wir wollen nach Brudersdorf, Chyaras Mutter und Schwester besuchen. 9 Kilometer hin und her. Ich plane 3 Stunden ein. Wir kommen gut voran und unterhalten uns nett. Zwischendurch haben wir immer nette Unterhaltungen mit Passanten und Anwohnern. In Brudersdorf angekommen, müssen wir leider merken, dass die Familie nicht da ist und nur der Sohn, etwas unfreundlich die tür öffnet. Die Hunde knurren Chyara an, und ich bin froh, dass wir doch schneller nach Hause kommen, als geplant. Nach einer kurzen Trinkpause auf der Kirchenmauer gehen wir wieder zurück. Es war nett und ich geh unter die Dusche. Ich fange wieder an zu frieren und überlege, ob ich wirklich ins Konzert gehen soll. Kurz vor 19 Uhr mache ich mich, eingemummelt wie im tiefsten Winter auf den Weg.
Die Kirche ist schon gut gefüllt und etwas weiter hinten finde ich direkt am Gang einen Platz. Um 19:30 Uhr fängt das Konzert an. Angelika Milster hat keinen Chor und kein Orchester. Lediglich ein Organist begleitet sie auf unserer Orgel. Die gebürtige Neustrelitzerin fängt das Konzert mit einem Vaterunser an. Die Stimme durchströmt die Kirche und jede Faser meines Körpers. Ich schließe die Augen und lasse mich völlig umfangen. Beim Agnusdei rollen bei mir die ersten Tränen. Teilweise kann ich kaum atmen so sehr fängt mich die Interpretation ein. Ich bin bewegt und so tief berührt, dass ich auch nach dem Konzert noch lange mit meiner Fassung ringen muss. Überwältigt komme ich gegen 21:30 Uhr nach Hause.
Wir sitzen noch ein wenig zusammen und ich bekomme so unsagbare Nierenschmerzen, dass ich mein Dinkelkissen aufwärme und mich ins Bett lege.
Noch mehrmals werde ich wach, mache das Kissen warm und komme so in den "Genuss" mit zu erleben, wie Klitschko seinen Boxkampf in Las Vegas gewinnt. Der Mexikaner hatte leider von Anfang an keine Chance.

Sonntag 27.09.2009


Wahlsonntag - 
Der Hund benimmt sich merkwürdig, normalerweise nervt sie, dass sie rauswill. Heute muss ich sie fast mit Gewalt aus dem Haus zerren. nach wenigen Metern legt sie sich hin. Ich ziehe sie weiter.. Wir gehen ein Stückchen, aber nachdem sie ihr Geschäft verrichtet hat, rennt sie wieder nach Hause. Wir machen uns Sorgen und Frühstück. Da ich aussehe wie ein Stück Braunbier mit Spucke, entschließen wir doch nicht zu Fuß zum Wahlbüro zu gehen. Wir fahren mit dem Auto und sind schnell dort. Wir wählen und nun heißt es warten. Ich arbeite noch ein wenig mit Mika Im Haus und kurz nach 13 Uhr essen wir Mittag. Wir schauen Formel 1 und ich schlafe wie ein Stein auf dem Sofa. Wie immer!!!! Gegen 16 Uhr kommt Ramona und will mich zu einemWalk überreden. Ich fühle mich wie ausgekotzt, friere und habe überall Schmerzen.. Mir ist nicht danach. Gegen 17 Uhr will Mika ein paar Bilder mit ihrem Pferd machen. Ich will den Hund davon überzeugen mitzugehen.. Der Hund benimmt sich genauso merkwürdig wie heute Vormittag. Wir gehen ein Stück. Mika reitet ein wenig. Ich mache Fotos. Wir gehen immer weiter, bis zur kleinen Brücke über die Trebel. Zum Schluss gehe ich in einem ruhigen Tempo dann doch noch 4,5 Kilometer. Wir kommen nach Hause, drehen noch einen Video und hängen Wäsche auf. Inzwischen sind die ersten Prognosen da. Das Ergebnis ist deprimierend und erschütternd. Insgesamt ist die Wahlbeteiligung noch geringer, als vor 4 Jahren link. In unserem Wajlkreis gehen lediglich 60,5% der Menschen zur Wahl!!!!! Es ist entmutigend, zumal wir auch noch so eine schrumpfende Wahlgemeinde haben!!!!
Gegen 19;30 Uhr nehme ich das Ergebnis, um unsere Bundestagswahlwette auszuwerten .link
Danach hat mein Sohn gewonnen und darf mit meiner Mutter zu Hertha BSC gehen.. wenn man das DARF sagen kann.. denn zur Zeit sieht es schlecht für die Hertha aus.
Wir diskutieren lange über die Wahlen und die schlechte Wahlbeteiligung. Es ist ein Kreuz mit den an der Demokratie nicht interessierten Deutschen...
Wir werden sehen, was in den nächsten 4 Jahren passieren wird.

Viel Glück Deutschland, du kannst es gut gebrauchen.

von Stephanie
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Samstag, 26. september 2009
Ich könnte sicher viel über die vergangenen Tage erzählen, und werde das sicher auch noch nachholen, aber heute ist es mir wichtig ein Plädoyer zu halten.

Ein Plädoyer pro Wahlen.

Vor 20 Jahren trafen sich Menschen jeder Konfession und konfessionslose in der Leipziger Nikolaikirche um der Stimme des Volkes Gewicht zu geben. Um sich friedlich aufzulehnen gegen Bevormundung und Gängelei. Um zu zeigen das "Wir das Volk sind"!  Und auch um für freie und demokratische Wahlen zu kämpfen. Was ist davon heute geblieben? Besonders die Menschen, die aus meiner Generation stammen, die der damals 25 -Jährigen, sind heute so unpolitisch wie nie zuvor und geben das an die nachfolgende Generation weiter. Wählen, wozu? ist ein Satz, den ich immer wieder höre, und der mich wütend macht. Wir verschleudern ein Grundrecht, für das Generationen vor uns gekämpft haben, für das Folter, Zuchthaus und Verbannung in Kauf genommen wurden. Das bürgerliche Ehrenrecht gewählt zu werden, oder zu wählen ist eine elementare Säule unserer Gesellschaft.

Sicher ist es nicht einfach hinzunehmen, dass sich nach einer Wahl "nichts ändert", aber wir leben in einer Demokratie, die durch die Volksherrschaft bestimmt werden soll und sollte. Wenn jeder auf seine Grundrechte verzichtet, damit radikalen Gruppierungen Tür und Tor öffnet und dann hinterher sich hinstellt und sagt: "Dass er das so nicht gewollt hatte!" Dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Ich nehme meine Kinder seitdem sie auf der Welt sind mit zur Wahl und freue mich auch auf morgen, wenn meine Tochter den ersten Bundestag wählen wird. Mein Sohhn hat selbstverständlich an der Briefwahl vor seiner Abreise nach Polen teilgenommen.

Wir leben in einem wunderbaren Land. Wir haben Rechte, um die uns Milliarden anderer Menschen beneiden und treten sie mit Füßen.

Ich bitte alle Nichtwähler oder Unentschlossende.. Geht wählen! Jeder abgegebene Stimme ist eine Stimme gegen Radikalismus!

Bis Morgen an der Wahlurne-
von Stephanie
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Sonntag, 13. september 2009
Seit 11 Tagen habe ich nun nicht mehr Bericht erstattet.. habe mich durch Hohen und Tiefen meiner Erkrankung gequält und habe noch tausenderlei andere Dinge getan. Heute will ich ein wenig zurückblicken und einen kleinen Ausblick auf die folgenden Tage geben... Denn Großes steht bevor.

Donnerstag 03.09.2009

Wir fahren nach Rostock zu IKEA. Mika braucht Möbel und wir müssen erst einmal Vorschau leisten. Also brausen wir nach Rostock und schauen uns Dutzende Schränke, Sofas, Bürostühle und Schreibtische an. Der Einkauf ist anstrengend und mühsam.. mir wird schnell schlecht und ich habe Schweissausbrüche. Es ist nicht sehr amüsant.. Außerdem wie immer bei dem Möbelhaus mit blau-gelben Schild wie immer sehr teuer.
Anschließend fahren wir nach Neubrandenburg um den Schlüssel der Wohnung in Empfang zu nehmen.
Noch Rück und Roller werden besucht um die Schankwahl einzuengen. Schränke sind echt teuer und ich bin froh, dass ich nicht vor solch eine Wahl gestellt werde.
Nach Hause...
Walken mit dem Hund und dann falle ich wie ein Stein ins Bett

Freitag 04.09.2009

Wir sind schon früh unterwegs nach Neubrandenburg. Heute soll das Schlafzimmer gestrichen werden. Bisher in einem sehr weiblichen rosa gestrichen, soll es nun grün werden. Erst einmal in die Hochschule und dann noch mal zu Roller, den ausgewählten Schrank bestellen. Dann in die Wohnung. Kisten schleppen. Wieviel Kram hat mein Kind denn in den letzten Tagen angesammelt`??? Sieben Kisten und Tüten müssen wieder nach oben geschleppt werden. Wir machen es in Etappen, was sich als sinnvoll herausstellt. Ich räume die Küche ein, in der Zeit, in der Mika schon anfängt die Decke und den Boden abzukleben. Dann rühren wir die Farbe an. Es wird ein helles Krankenhausgrün. Ich finde es zu blaugrün.. aber egal. Mika gefällt es und gut. Ich mache Milchreis und wir stellen fest, dass noch ein großer Topf fehlt, ein Mülleimer und und und.... Wir essen und streichen das Zimmer. Gegen 17 Uhr ist der erste Anstrich fertig. Nun soll das grün dunkler angerührt werden. Leider reicht die Abtönfarbe hinten und vorne nicht. Also fahren wir in den nächsten Baumarkt. Der Laden ist die letzte Apotheke.. wir besuchen den nächsten.. Neubrandenburg hat ja etliche davon.. Wieder geben wir an die 100 Euro aus.. Es läppert sich. Um 18 Uhr sind wir in der Wohnung. Grün anrühren.. nun sieht die Farbe aus wie ein Operationssaal.. Ich bin sehr sehr skeptisch.. und mache meiner Skepsis Luft... Meine Tochter wischt die Farbe mit einem Streichwerkzeug auf die Wand. Es sieht eigentlich nur wild und konfus aus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das beruhigen soll. Wir beratschlagen, was wir machen und einigen uns darauf, dass in der Ecke, in der nun schon dunkelgrün ist, einen breiten dunkelgrünen Streifen zu machen und auf ein Meter Höhe einen grünen umlaufenden Fries zu malen. Darüber soll goldene Farbe getupft werden, die ich noch habe. Gesagt getan. Mika satreicht ich tupfe. Um 19 Uhr merke ich, dass das Gold nicht reicht. Also rase ich quer durch die Stadt zu Praktika... nur die haben das Gold.. zurück in Rekordzeit. weitertupfen. Es wird schon dunkel, also erst einmal die Lampe anschließen. Todesmutig auf die Leiter, Sicherung raus.. Lampe ran.. Sicherung rein.. Lampe geht nicht.. Abisolieren.. Sicherung raus, Lampe ran, Sicherung rein, Lampe geht.. Abdeckung rauf, Lampe geht nicht.. wir suchen den Wackelkontakt.. gegen 20 Uhr geht die Lampe und wir streichen und tupfen... um 21 sind wir fertig.. Aber Mika will noch die Möbel zusammenbauen. Gegen 22 Uhr machen wir das Licht aus und fahren nach Hause. Ich bin total erledigt.

Samstag 05.09.2009

Schon früh bin ich mit dem Hund unterwegs um die Zeitung auszutragen. Einkaufen und Haushalt steht heute an. Am Nachmittag walke ich noch eine Runde mit dem Hund.
Enrico braucht noch einige Dinge für Polen. Also fahren wir noch Einkaufen.

Sonntag 06.09.2009

Haushalt und Walken... Nachmittags gehen Mika und ich zu Harry Potter ins Kino.

Montag 07.09.2009

Wir sind wieder unterwegs nach Neubrandenburg. Corinna hat heute ihre Verteidigung und ich bin gerne Gast. Die Kinder nutzen die Gelegenheit um Freund einzusammeln und zu besuchen. Enno ist bei John und Mika bekommt Besuch von Max, der uns einige Tage besuchen wird. Wir basteln noch ein wenig in der Wohnung rum, um dann zum späten Nachmittag zu Hause zu sein. Die erste Chorprobe des Wintersemesters steht an. Es wird anstrengend.. Wir singen den Messias von Händel und quälen uns durch die ersten unbekannten Stücke. Um 22 Uhr sind wir endlich im Bett.

Dienstag 08.09.2009

Ich walke eine große Morgenrunde mit dem Hund. Mir geht es so gut, dass in meinem Kopf eine Idee reift.. aber noch ist nichts spruchreif. Als ich nach Hause komme, erwartet mich ein wunderbares Frühstück, mit Ei und Orangensaft. Luxus.. sonst gibt es nur eine Schale Kellogs!
Wir fahren nach Rostock-Warnemünde und genießen die letzten Spätsommertage. Natürlich holen wir uns einen fetten Sonnenbrand. Noch in die Stadt. Max war noch nie hier oben.. Es ist nett, aber anstrengend. Spät sind wir zu Hause.

Mittwoch 09.09.2009

Es wird warm.. Morgens meinen Walk mit dem Hund. Frühstücken mit den Kindern. Wir wursteln am Haus rum. Nachmittags gehe ich mit dem Lauftreff walken. Ich spreche mit Mika über meine Idee, doch noch in diesem Herbst die erste Etappe des Jakobweges von Swinemünde nach Santiago de Compostela in Angriff zu nehmen. Ich plane 5 Tage für die Strecke von Swinemünde nach Rostock ein. Leider wird mir schnell ein Strich durch die Rechnung gemacht. Der kommende Freitag ist schon wieder verplant. Also planen wir hin und her, um dann den kommenden Montag als Startdatum anzuvisieren und bis Donnerstag nach Grimmen zu kommen. Wir sitzen stundenlang am Rechner und tüfteln über die Route und den Zeitablauf nach. Für mich steht schon von anfang an fest, dass ich den Hund mitnehmen will und das ich im Zelt schlafe.. Nachdem nun klar ist, dass Mika mich begleiten will, telefoniere ich mit Thomas, ob er mir seinen Rücksack leihen kann. Alles geht klar und im Gegenzug, bittet er mich doch das Geschenk für Herbert zu besorgen. Mache ich selbstverständlich gerne....
Ich lasse mich in die Vorfreude des Pilgerns fallen.. und denke über das was kommen wird nach.
Am Abend walke ich mit meinen Frauen und erzähle von meinen Plänen.
Als ich nach Hause komme, springe ich schnell unter die Dusche.. wir wollen noch ins Kino und uns Wicky ansehen. Gut unterhalten kommen wir gegen 22 Uhr nach Hause.

Donnerstag 10.09.2009

Nach dem morgendlichen Walk mit dem Hund frühstücken wir. Wir fahren wieder nach Neubrandenburg. Max muss nach Hause, auch sein Studium fängt an und Mika hat Wohnungsübergabe. Morgens stelle ich fest, dass der Hund nicht geimpft ist und wir noch mit ihr zum Tierarzt müssen. Gräßlich... die Zeit rennt uns davon. Ich plane die Tage bis Montag ein. Es ist zum verrückt werden.. Ich habe zu wenig Zeit. Um 11 Uhr fahren wir los. Mika hat ihren Wohnungsschlüssel vergessen.. wir fahren also wieder zurück, gut, dass wir genügend Zeit eingeplant haben. Erst zum Bahnhof, dann in die Wohnung. Wir müssen noch in die Hochschule und unseren Papierkram regeln. Es dauert und dauert. Wir wollen auch noch Bücher ausleihen. Die Bücherliste für das kommende Semester ist ellenlang.. Mika kann kaum glauben, dass sie das alles lesen wird. Wir fahren erneut in die Wohnung um die Bücher abzuliefern. Dann suchen wir Enno. Der geht nicht ans Telefon. Manchmal ist es zum Mäusemelken. Wir treffen john, der uns sagt, dass Enno noch auf dem Hof ist. Gegen 16 Uhr sind wir zu Hause. Der Hund ist nicht da und ich will um 18 Uhr mit Bäürbel walken. Ich hasse zeitdruck. Wir rasen zu jedem Acker, den wir finden können. Am Kaisergarten finden wir endlich den Hund, gehetzt fahren wir zum Tierarzt, natürlich ist es voll und wir dürfen uns eine Standpauke anhören, weil der Hund nicht durchgeimpft ist. Also alles impfen, für Pferde und Katzen auch noch Impfstoffe 132 €.. Puh. Ramona noch schnell abholen, Punkt 18 Uhr sind wir bei Bärbel am Bahnhof. Es ist sehr schwül und wir walken so vor uns hin. Ich mag die Walks mit Bärbel. Es ist unterhaltend und gerade so anstregend, dass wir ein wenig ins Schwitzen kommen. Abends noch ein wenig lesen. Ich bin todmüde.

Freitag 11.09.2009

Morgens walken und dann gehe ich einkaufen. Wir wollen noch heute zu IKEA um die Couch zu besorgen, damit Frank die am Sonntag nach Neubrandenburg fahren kann. Außerdem noch das Geschenk für Herbert besorgen. Wir fahren also mit Franks großem Auto nach Rostock und suchen ein Bekleidungsgeschäft bei dem ich mir eine Bluse kaufen wollte. Wir fahren trotz Google maps hin und her und finden den Laden nicht. Nach einigem fragen, finden wir wenigstens die Straße, aber keinen Laden. Die letzte Auskunft, die wir erhalten heißt dann, dass der Laden zugemacht hatte.. Danke Internet. Völlig falsche Info!
Wir fahren weiter durch Rostock, besorgen das Geschenk und verfahren uns wieder auf dem kurzen Weg nach IKEA... Dank Google Maps!
Aber einmal fragen und wir finden den Weg. Mittagessen, Sofa kaufen und noch den Kleinkram, den man (besonders frau) eben immer so mitnimmt. Um 18 Uhr sind wir wieder zu Hause. Ich walke noch eine Runde mit dem Hund. Es ist gut, dass endlich Feierabend ist.

Samstag 12.09.2009

Ich treffe mich nach dem Zeitungsaustragen mit Antje Wunderlich in Loitz. Dort gab es in der vergangenen Woche eine Kunstinstallation, die auf den Ladenleerstand aufmerkasam machen möchte. Die Fenster der Läden werden dazu mit farbigen Leinwänden verhängt. Leider ist nicht mehr viel zu sehen. Wir gehen quer durch das Städtchen und fotografieren munter drauf los. Um 11 Uhr findet eine lange Tafelstatt. Hier sollen alte und junge Menschen an einen tisch gebracht werden, um gemeinsam zu essen und zu reden. Damit soll die Kommunikation zwischen den Generationen angeregt werden. Wir finden die Idee so großartig, dass wir überlegen so etwas in Neubrandenburg aufzuziehen. Um halb 1 Uhr fahre ich nach Hause, backe schnell noch einen Kuchen, um dann um 14 Uhr zur Chorprobe zu fahren. Es ist wie immer sehr nett.

Ich fuhr schnell nach Hause, räumte meinen Schrank aus und den rucksack ein. Bei jedem Stück überlegen wir, was Sinn macht und was nicht. Um kurz vor 19 Uhr fahre ich nach Gnoien um ein wunderbares Konzert zu hören. Die Gruppe Thios omilos bestehend aus fünf ehemaligen Thomanern, die ein unterhaltsames gemischtes Programm anbieten. Der erste Teil besteht aus geistlichen acapella Gesängen, und der zweite aus Evergreens der Comadian Harmonists und der Beatles. Sehr eigenwillig undgekonnt interpretiert. Vielen Dank für diesen schönen Abend.

Sonntag 13.09.2009

Ruhetag.
Ich schmeiße früh meine Familie aus den Betten und lasse sie nach Neubrandenburg Möbelschleppen fahren. Ich räume auf, backe Lembasbrot und gehe mit dem Hund meine Standardtrunde. Ich schaue entspannt fern und schreibe an diesem Artikel. Gegen 12 Uhr kommen Mika und Frank kurz nach Hause um zur Mela zu fahren. Ich verabschiede sie und freue mich auf einen freien Nachmittag. Die Nachbarsrochter kommt kurz zu Besuch und erzählt mir den letzten Klatsch. Es ist Sonntag!

Vorschau

Morgen früh fahre ich meinen Sohn zum Treffpunkt, damit er nach Polen gefahren wird.. Es heißt Abschied nehmen. Danach werden Mika und ich mit dem Hund nach Swinemünde fahren, um von dort nach Westen zu pilgern, Für den Montag haben wir uns 19 Kilometer vorgenommen. Für Dienstag 36, MIttwoch 44 und Donnerstag 30. Wir werden sehen was passiert. Aber hauptsache, dass es nicht regnet.

Alles wird gut!

von Stephanie
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Mittwoch, 2. september 2009
jedenfalls röchel ich.. Ich bin so schnell atemlos, dass ich es schon fast wieder lustig finde. Manchmal hört sich meine Stimme an, als hätte ich Helium genommen... Ganz piepsig und hoch, dann wieder ganz dunkel und erotisch! Naja ich bin ein wenig wie Jeckyll und Hyde!
Ansonsten geht es mir eigentlich ganz gut. Ich mache jeden Tag ein wenig, nachdem ich mich am Montag schier zu Tode gelangweilt habe.
Gestern holte ich meine Tochter aus Templin ab und heute machte ich mal Büroarbeiten.. Aber nach 4 Stunden bin ich total groggy... Dann erst mal ins Bett! Nach meinem Mittagschlaf bin ich dann 1 1/2 Stunden zum Kaufland getrottet.. Normalerweise eine Sache von einer Stunde! Naja, so fit bin ich eben doch noch nicht. Aber ich merke, dass mir das Gehen gefällt und ich eben mein Tempo gehe, auch wenn es Schneckentempo ist.

Sonst ...? Ich mache jetzt Feierabend!
von Stephanie
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  • : Landschaftsarchitekturstudentin mit einem Hang zum Übergewicht! Aber jetzt wird alles besser! Ich laufe den Pfunden davon!

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