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12. April 2011 2 12 /04 /April /2011 06:11

Wie jedes Mal bei unseren Konzerten quälten wir uns mit Diesem und Jenem. Aber gestern ( Immerhin die vorletzte Probe) war es wie immer. Ich konnte auf einmal die komischsten Stellen und auch die Choräle hatte ich im Ohr. Es wird sicher ein sehr schönes Konzert. Schade ist dieses Mal,dass erstens meine Eltern nicht da sind und zweitens, dass es keinen Mitschnitt  gibt, was umso mehr jeden dazu anhalten sollte,dass er unser Gesinge live anhören sollte.

 

sonst? Der Auspuff vom Auto ist entgültig gestern Nacht abgefallen, so dass ich nun gleich zur Welkstatt fahren werde.

Dann, sind gestern die wunderbaren Danksagungen von Enno gekommen, die ich nun verschicke.

 

Alles wird gut!

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Published by Stephanie - in Chor
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6. April 2011 3 06 /04 /April /2011 15:30

Bei uns ist es kalt. so kalt, dass ich den Kamin angemacht habe und nun mit dickem Rolli und einer Dekce auf der Couch sitze. Ich bin auch dauernd sooo müde und könnte nur schlafen.Lust zu irgendetwas? Fehlanzeige. Am liebsten mag ich nur meine Ruhe haben.Unterschrift1-Kopie-1

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Published by Stephanie - in Befindlichkeiten
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1. April 2011 5 01 /04 /April /2011 16:32

Heute habe ich mich mal ein etwas anderes Rezept gewagt. Herausgekommen sind Törtchen, die an die berühmte Sachertorte erinnern, aber eben doch ganz anders sind.

 

Um es gleich vorneweg zu sagen,weder das Törtchen, noch die Sahnehaube ist sehr süß, dass kommt auch von der Wahl der Schokolade. Wenn man es etwas süßer will, sollte man auf Vollmichschokolade ausweichen und demTeig etwas mehr Zucker zufügen.

Aber mit der Füllung sind sie für uns perfekt!

 

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Rezept für 12 Stück

 

60 gr. bittere Schokolade mit

90 gr. Butter schmelzen.

 

2 Eier mit

30 gr. braunen Zucker und

40 gr. weißen Zucker aufschlagen

 

90 gr. Mehl mit

35 gr. Kakao

1 TL Backpulver

1/4 TL Natron

1/4 TL Salz verrühren

 

Butter-Schokoladen-Mischung mit der Eiermischung verrühren. Mehlmischung dazu. In die Förmchen füllen und bei 200 Grad Ober-Unterhitze 15-20 Minuten backen. abkühlen lassen.

 

In der Zwischenzeit.100 ml Sahne aufkochen lassen, 125 gr. Zartbitter Schokolades mit 25 gr. Butter darin schmelzen lassen. Im Kühlschrank abkühlen lassen. Die Masse ist dann perfekt, wenn sie geschmeidig auf dem Löffel bleibt.

 

Nun die Törtchen wie schon hier bei "Der letzte Versuch" beschrieben etwas aushöhlen und mit einem guten Löffel Aprikosenmarmelade/Gelee füllen. Das Loch mit der Kuchenmasse wieder stopfen.

 

Wenn die Ganache cremig ist und nicht mehr läuft,in einen Spritzbeutel füllen ..und aufpassen, dass dieser nicht umkippt..sonst passiert das,was mir vorhin passiert ist.. alles lag auf dem Boden und ich konnte das dritte mal heute wischen... aber es blieb noch genug für ein Häubchen übrig.

 

Fertig!

 

Diese kleinen Dinger haben sicher 500 Kalorien das Stück..Aber rund ist auch eine Form!

 

 

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PS: Dann habe ich noch auf Wunsch einer einzelnen Dame ein herrlich duftendes Zwiebel-Speck-Brot für morgen gebacken. Dafür einfach den besten Speck, den seine eigenen Schweine hergeben fein würfeln, anbraten und 150 gr. Röstzwiebeln dazu.abkühlen lassen und beseite stellen.

500 g Dinkelmehl, vollkorn
150 g Körner, gemischte nach Wahl (z.B. Kürbis, Leinsamen, Sonnenblumen etc.)
½ Liter Wasser
1 Würfel Hefe
2 TL Salz
2 EL Essig (Obstessig)

 

mischen, die Zwiebel-Speck-Mischung dazu, 10 Minuten bei 200 Grad Umluft und dann auf 175 Grad zurück drehen und noch 20 Minuten backen. Fertig!

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Published by Stephanie - in Backen
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31. März 2011 4 31 /03 /März /2011 11:01

Der Knöchel verändert sich so langsam, inzwischen ist er lila,grün, rot und dick wie eine kleine Pampelmuse. Aber ein Gutes hat das Ganze. Ich sitze auf meiner Couch und lerne die Choräle der Passion.

Ansonsten... Im Norden nichts Neues.Unterschrift1-Kopie-1

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Published by Stephanie - in Befindlichkeiten
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27. März 2011 7 27 /03 /März /2011 16:57

in die USA kostet nunmehr nur noch 10,-- DM.

So die Verlautbarung des Bundespostministers Schwarz-Schilling vor 25 Jahren!

 

Ich habe gestern Abend (ich habe ja nun Zeit, da ich die Couch besetzt halte!) die Nachrichten der Tagesschau imRückblick mir angesehen.

Ich fand das eine bemerkenswerte Nachricht, die es sich lohnt nochmals hervor zu kramen.

Zur gleichen Zeit (eben vor genau 25 Jahren) hatte die westliche Welt schon einen Konflikt mit Gaddafi auszufechten. Es ging um die große Syrte. (Ich habe damals wohl die Nachrichten nicht so genau verfolgt.. denn ich hatte keine Ahnung um was es dabei ging, und was und wo die große Syrte ist) Asche auf mein Haupt.

Für alle, die es eben auch nicht wissen... Es geht um eine rund 440 km große Bucht an der Küste Libyens, die Lybien in den 1970er Jahren zu ihrem Hoheitsgebiet gerechnet hatten, Natürlich 8was Wunder!) nörgelten wie die Einen oder anderen rum und so kam es 1986 zur Operation Attain Document. In dieser Folge wurden 2 lybische Kriegsschiffe versenkt.

Letzendlich war es dann doch nur ein Muskelspiel der USA und die damalige Sowjentunion schaute zu.

Wenn man nun diese Gedanken mal Revue passieren lässt, dann stellt sich mir wie immer die Frage, wieviel Feindbild die Menschheit braucht.

Sicher kann und will ich die veröffentlichten Taten Gaddafis nicht gutheißen. und es dreht sich mir der Magen um, wenn ich daran denke, was der Zivilbevölkerung angetan wird. Aber das undurchsichtige Säbelrasseln auf allen Seiten, lassen mich zweifeln. Zweifeln an den wirklichen humanitären Zielen der Gesellschaft. Ich frage mich dann; "Worum geht es eigentlich wirklich?" Gaddafi ist doch nicht erst heute der Despot, als der er nun mal wieder, muss man dann doch sagen, hingestellt wird. Das seine Person mit Terrorismus in Verbindung gebracht wird, ist auch nichts Neues. Aber was war denn in der Zeit zwischen den 1990er Jahren und jetzt? Was ist mit den Opfer des Attentats auf die Discothekl "LaBelle" und den Angriffen auf die Maschine in Lockerbie? Warum ist denn in 20 Jahren nichts passiert. Mir machen die Intentionen, die vermeindlich ehrenhaft nun zum tragen kommen Bauchweh!

Die öffentliche Meinung, scheint nun zu denken, dass Libyen in seiner Gänze Gaddafi verteufelt, doch erscheint mir auch dieses nur Propaganda, wie es die Libysche Regierung auf der anderen Seite ebenso treibt. So spielen die Einen, wie die Anderen ein böses Spiel mit der öffentlichen Meinung. Auch die Ach so neutrale Presse, hängt ihr Mäntelchen in den Wind und bläst so ins gleiche Horn. Was ist denn nun davon wirklich wahr?

Wenn wir das malum drehen würden und wir müssten all die Regierungen, die nicht zu hundert Prozent von ihrer Bevölkerung gestützt werden, angreifen oder ausrotten oder.. wie auch immer.. es würde nur noch Mord-und Todschlag herrschen.

Eine objektive Berichtersattung gibt es so auch nicht in unserem Land,sondern es wird halt so berichtet, dass es nicht falsch ist, aber eben auch nicht ganz richtig.

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Published by Stephanie - in Gedankensplitter
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25. März 2011 5 25 /03 /März /2011 14:00

Bei eine meiner vielen täglichen Aktionen, bin ich gestern gestolpert und umgeknickt. Sofort konnte ich nicht mehr auftreten und der Knöchel wurde dick wie ein Apfel.... nun humpel ich mit Krücken, Eisbeutel und einer gehörigen Dosis Schmerzmittel durch die Gegend und bedauer mich... (nein, mache ich nicht, aber ich ärgere mich sehr!)

 

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Hoffentlich ist nächste Woche alles ein wenig besser.

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23. März 2011 3 23 /03 /März /2011 13:12

Nun folgt ein doch etwas längerer Bericht, aber gestern Abend war ich so kaputt, dass ich um  20 Uhr wie eine Tote auf der Couch lag und mich zu Nichts mehr aufraffen konnte.

Samstag
Um 3 Uhr Morgens war an Schlaf nicht mehr zu denken. Schnell mich um Haus, Hof und sonstige Arbeit kümmern. Um 9 Uhr war ich bei der Floristin, um die Gestecke für Sonntag abzuholen. Noch schnell den Rest einkaufen gehen und dann ab nach Hause. Raus eine Runde ums Dorf mit dem Hund, derweil ist der erste Kuchen im Ofen.
Um 12 Uhr mache ich eine Kleinigkeit zu essen und die ersten Muffins sind in der Mache. Insgesamt werde ich 6 verschiedene Sorten machen und es wird wirklich alles (heute Mittwoch!!!) aufgegessen sein.
Gegen 14 Uhr gehe ich zu meiner Schwiegermutter um die Torten zu dekorieren. Bis halb 4 Uhr habe ich gut damit zu tun. Wieder zu uns und dann verziere ich abwechselnd Muffins und backe die nächste Fuhre. so wird es langsam halb 7 Uhr. Schnell zu unseren Nachbarn und die Säge von dem Einen und die Bänke und Tische von dem Anderen holen.
Nochmal einkaufen, weil mein Mann unbedingt meint Ketchup brauchen zu müssen ( Sind immer so 5 Kilometer zu fahren.. Ja, hoch lebe das Landleben.)
Es ist 21 Uhr bis wir dazukommen, die Tische aufzubauen und die Bänke hinzustellen. (von Wetten Dass... bekommen wir nur mit, dass es läuft!) Abendessen um halb 10 Uhr und dann fallen wir wie die Steine um!

Sonntag
Schon früh um 4 Uhr war ich wach und konnte nicht mehr. Die Tische eindecken,

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nochmal alles sortieren und schon nach vorne räumen, bügeln um halb 6 Uhr, Frühstücken um halb 8 Uhr.. Ich bin jetzt schon müde und darf gar nicht daran denken, was noch alles so kommt. (Zumal auch noch die Patin meines Sohnes an diesem Tag Geburtstag hat und ich noch schnell Marmelade koche um ihr einen Präsentkorb auszustatten)
Um 10 Uhr hole ich den Schlüssel vom Seglerheim, meine Eltern sind viel zu früh da und stehen mir im Weg rum. Ich verfrachte sie vor den Fernseher, koche schnell Kaffee, ... schnell, schnell, schnell.. ich renne von einem zum anderen und versuche alles unter Kontrolle zu behalten. Die Autos einräumen, ausräumen im Seglerheim, zu meiner Freundin (die Gott sei dank helfen kann!!!) dann in die Kirche schmücken,

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Geschirr einpacken, nach Hause fahren, da die Tische fertig eindecken. Um 12 Uhr kommen mein Sohn plus Schwägerin und zukünftiger Frau und helfen uns den Raum schmücken.

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Es fehlen Tischkarten, wo ich weiß, dass ich sie gemacht habe, Reißzwecken und und und.. also wieder nach Hause, schnell noch Tischkarten basteln und dies und das zusammenpacken. Um 14:45 Uhr ist der Raum fertig, meine Freundin wieder zu Hause und ich husche schnell unter die Dusche. Noch im Bademantel ist mein Exmann mit Hund und Frau da, die Schwiegermutter, Oma und Anhang aus Polen kommen auch. Also irgendwas aus dem Schrank gerissen. Ist eh egal!
Jetzt gibt es Kaffee... Ich sitze seit 12 Stunden das erste Mal!
Ich habe meinen Kindern noch Tshirts besticken lassen

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und eine kleine süße Hochzeitstorte (Polterabendtorte) gebacken, sie mit grünen und Pinkfarbenen Marzipanblümchen überzogen.. die schneiden sie an.

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Es ist eine laute und ausgelassene Stimmung. Alle freuen sich, dass alles so schön ist. und ich freu mich auch. Es wird ein wenig gesungen und getanzt. Es ist sehr sehr nett.

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Gegen halb 7 Uhr gibt es Schweinebraten und Spätzle, Kartoffelsalat und Piroggis für 19 Personen! Alle werden satt und heute gibt es den Rest zum Abendessen.
Gegen 23 Uhr ist das Haus einigermaßen wieder aufgeräumt und alle sind gegangen. Ich bin soooo müde..

Montag. Hochzeitstag

Ich habe das erste Mal seit Monaten geschlafen wie ein Stein! Erst um 6 Uhr werde ich wach. Schlüpfe in die allerältesten Jogginghosen und gehe eine halbe Stunde mit dem Hund spazieren.

Es ist ein eiskalter Morgen..

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Ich atme tief durch.. geh zu meiner Tochter, gemeinsam liegen wir 10 Minuten im Bett und ich bin kein bisschen nervös. Alles wird gut! Ich habe an alles Erdenkliche gedacht.. Jetzt müssen die Beiden den Rest richten.
Wir frühstücken zu sechst. Mein Sohn kommt von meiner Schwiegermutter, wo er die letzte Nacht als Junggeselle verbracht hat. Er ist ziemlich blass um seine Nase und wir machen ihm Mut. Mein Mann zieht sich an. Schick sieht er aus! Gar nicht wie ein Bauer.. mehr wie ein Gentlemen. Er holt das Auto und fährt die 60 Kilometer nach Stralsund. Ich bringe Tochter und Mutter zum Friseur, fahre zum Floristen. Es ist kurz nach 8 Uhr.. und es ist noch nichts fertig!!!! Ich bin ein wenig enttäuscht von dem Brautstrauß. ich wollte mehr Perlen und es sollte ein wenig oppulenter sein.. Aber ich beiße in den sauren Apfel, versuche da und dort noch was zu ändern..Egal ist so wie es ist.

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Ich schnappe die Tischgestecke, rase quer durch unser Städtchen zum Seglerheim und plaziere die Blumen. Wieder zurück (ich bin übrigens immer noch in den Jogginghosen.. nur geduscht hatte ich zwischendurch!) die Gestecke für die Kirche sind immer noch nicht fertig, es ist kurz nach halb 9 Uhr und langsam bekomme ich Kribbeln in den Füßen. Ich mecker wieder die fehlenden Perlen an, also bekomme ich noch ein paar, aber es sieht ein wenig ärmlich aus.. Egal!!!! Ich nehme den Brautstrauß, die viel zu großen Bräutigamanstecker und die Kirchengestecke, bezahle 200 Euro (50 mehr als gedacht!) und rase zur Kirche.

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Die Gestecke hingestellt, zum Friseur, beinahe noch umgefahren worden, das Knöllchen riskieren, in der Hoffnung, dass Brautstrauß im Heck und Schleife an der Antenne dafür sorgen, dass unser Dorfsherrif ein Einsehen hat. Zum Friseur rein. Meine Tochter und meine Mutter sehen wunderschön aus und werden sogar geschminkt. Ich setze mich hin, lasse mir die Haare waschen, föhnen (sind ja eh nur so kurze Strupsen!) schminken.. ich finde mich schön. Schnell zahlen, wieder zum Auto, nach Hause, meinen Sohn bewundern, (der den Brautstrauß wunderschön findet!!!!) umziehen. 2 Minuten auf der Bettkante... Alles wird gut.Foto0096.jpg
Ich geh mit meinem Sohn im vollen Ornat noch eine Runde mit dem Hund.. Es ist das letzte Mal, dass wir so in der Konstellation gehen.. Bald ist er ein Ehemann. Seltsam!
Mein Vater holt meine Schwiegermutter ab und fährt mit meiner Mutter vor. Meine Tochter mit Studienkollegen hinterher. Ich habe es mir nicht nehmen lassen, dass ich meinen Sohn mit meinem 19 Jahre alten (ja er ist so alt wie er!!!!) Peugeot 205 zum Standesamt zu fahren. Wir kommen an, und schon sind fast alle da. Es ist noch viel Zeit.
Langsam trudeln auch die letzten Berliner ein. Aber... wo bleiben die Stralsunder? Die Braut trudelt ein, aber sowohl Onkel und Cousin, als auch die Mutter und Oma sind verloren gegangen. Die Kinder erledigen den Papierkram, ändern den Trauzeugen, da John (meines Sohnes bester freund) immer noch krank ist! Wo bleibt die Oma?? und die Mutti? inzwischen ist der Hochzeitstermin verstrichen, aber Frau Anton (Standesbeamtin) meint nur.. alles wird gut, dann warten wir halt. Es ist ziemlich eisig (so 3 Grad und ein lausiger Wind.. und wir frieren fast alle) Endlich kommt die Mutti und es kann losgehen. Wir füllen mit 27 Personen den Raum, so dass es wirklich keinen Platz mehr gibt. Die Standesbeamtin macht es wunderbar. Meine Schwiegertochter sieht so süß aus, das Kleid, die Haare und die Schuhe passen perfekt zu ihr. Sie strahlt über das ganze Gesicht und ich muss mir manchmal ein Tränchen verkneifen. Mein Vater hingegegen, weint die ganze Zeit.. irgendwoher muss ich das ja haben!
Das Jawort wird von einem Blitzlichtgewitter begleitet. Und alle klatschen und freuen sich. Die Standesbeamtin findet warme Worte und kurz vor halb 12 Uhr stehen wir draußen. Die obligaten Glückwünsche und Fotos... alles klasse.

 

P1010711 Dann den kurzen Weg zur Kirche (100 Meter!!!). Alle gehen in die kleine Taufkapelle, da die große Kirche einfach zu kalt und zu groß für so ein paar Menschen ist.
(Anmerkung, die Kirche ist eine der höchsten Kirchenbauten der Welt und hat als Einzige in Norddeutschland einen komplett gemauerten rund 100 Meter hohen Kirchturm. Wenn alle Plätze besetzt sind, dann finden 1.600 Personen Platz, schon so geschehen, bei einem Weihnachtskonzert, welches wir vor 5 Jahren gegeben hatten.)
Ich flitze schnell ins Kirchenbüro um die Heiraturkunden kopieren zu lassen und beglaubigen zu lassen. Dann in die Kirche und los gehts. Unser Kantor und meine Lieblingssopranistin intonieren, "Oh Lord Jesus". Ein perfekter Einstieg. Es ist ein schöner Dankgottesdienst. Mit Lachen und Schmunzeln,

110321140.jpg mit einer Träne im Knopfoch und Schluchzen... Beim Ave Maria muss ich an mich halten. Danach kommen die Segenswünsche der Mütter...Alles was ich mir ausgedacht hatte, war wie weggeblasen.. ich stotter so ein bisschen was über Gottes Hand,., und das es für alles eine Zeit gibt und fange an zu weinen!! Schön doof!!! Aber egal!
Ganz zum Schluss singen wir noch oh Happy day! Was für einen schönen Abschluss. Es war ein beschwingter Moment.
Danach fahren wir in einem großen Corso durch die Stadt und zum Seglerheim. Meine beiden Helferlein haben perfekt vorgearbeitet. Die Kinder müssen den obligaten Holzklotz durchsägen und das Herz ausschneiden. P1010733
Es gab dann zu essen und zu trinken. Es wurden die Geschenke verteilt, die Kinder mussten ein paar Spielchen bestehen, und nach dem Kaffee um 16 Uhr löste sich die Gesellschaft so langsam auf.

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Es war ein langes Wochenende. Viele hatten noch mehrere Hundert Kilometer Weg vor sich. Alle waren zufrieden und glücklich und sagten, dass es ein wunderbares Fest war. (Was will ich mehr?) Mein Mann fuhr die Kinder nach Stralsund und ich und meine Freundin räumten wir noch bis kurz nach halb 8 Uhr Abends auf und fuhren die restlichen Sachen nach Haus. Auf der Couch tranken wir noch ein Glas Wein und dankten Gott, dass alles gut verlaufen war.

Dienstag:
Morgens arbeiten, Auto wegbringen, Schlüssel abgeben, Rechnungen bezahlen, meine Eltern und meinen Exmann verabschieden. Die Kinder auf die Meldebehörde begleiten.Aufräumen, abwaschen... fertig!

Das wars, ihr Lieben!

 

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22. März 2011 2 22 /03 /März /2011 17:10

Ganz kurz und von ganzem Herzen nochmals.

 

Herzlichen Glückwunsch ihr Beiden.

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Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
( Erich Fried)

 

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20. März 2011 7 20 /03 /März /2011 06:53

schon seit 3 Stunden renne ich im Haus von links nach rechts. Räume hier und da. Versuche all die Sachen, die nachher in die Kirche und ins Seglerheim müssen, chronologisch und nachvollziehbar zu stapeln. Merke, dass ich die doofe Schere nicht finde und suche und suche.

 

Heute kommen all die lieben Menschen zu uns, die eben die Hauptpersonen im Spiel.. "Enno und Monika heiraten" sind.

Es gibt ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen, und zum Abendessen noch mal Schweinebraten, Spätzle, Kartoffelsalat und Piroggis. Zum Nachtisch noch Mangosorbet mit Eierlikörsahne. ( Ich denke, dass alle satt werden!)

 

Ich bin so etwas wie nervös. Aber ich verfalle nur noch in eine leicht komatöse Hysterie, wenn ich Schere und Würfelzucker nicht finde. Dann gibt es halt eine andere Schere und normalen Zucker habe ich in Massen da. Also,.. was solls. Alles wird gut.

 

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Wetterprognose:

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18. März 2011 5 18 /03 /März /2011 14:45

Heute haben wir das Brautauto abgeholt. Da wir ja nur die Klapperkiste und den LKW haben, mussten wir uns ja etwas ausdenken. Eine Stretchlimousine, eine Kutsche oder Ähnliches fiel schnell wegen dem finanziellen Aufwand aus. Unser Autohändler hat uns nun für 100 Euro einen Brilliance 602 in silbergrau ausgeliehen. Darin sind alle Kilometer und wir haben ihn für 4 Tage!!!!!

Jetzt wird es ernst!

Dann habe ich die erste Hochzeitstortenbasis gebacken. Und noch eine kleine Überraschung gebacken.

Die Füllungen sind auch schon am abkühlen und können dann morgen Vormittag verarbeitet werden. Alles findet sich und ich bin eigentlich ganz entspannt.

Alles wird gut!

 

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Wetterprognose:

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 Aber jetzt wird alles besser! Ich laufe den Pfunden davon!
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