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5. Dezember 2011 1 05 /12 /Dezember /2011 18:29

Mein Mann und ich wetten eigentlich jedes Jahr, wann es das erste Mal schneit, wieviele Tage es schneit, es eine geschlossene Schneedecke gibt, wieviel Grad Minus das Niedrigste wird und und und.. Und ich hatte mich dieses Mal weit aus dem Fenster gelegt, dass es bei uns (also Drönnewitz) nicht in diesem Jahr mehr schneien wird.. Pech für die Kuh Else und auch ein Buh an Herrn Kachelmann, der das und auch Wetteronline.de nicht vorhergesagt haben. Nun ... bei uns schneit es so, wie es auch geregnet hat.. In riesigen Flocken.

 

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Video folgt gleich... Es ist wirklich unglaublich.. In NB regnet es und hier schneit es wie verrückt. Aber kann mir maleiner erklärenwir man ein Video dreht?

So fallen bei uns die Flocken in eine etwas seltsame Richtung.

 


 

 

 

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30. November 2011 3 30 /11 /November /2011 16:23

 

Nach dem ich nun wirklich seit Ende Oktober Adventis gebastelt hatte (zum Schluss immerhin 14 Stück) lüfte ich nun die Geheimnisse, da ich alle verteilt habe und hoffe, dass sie so gut ankommen wie ich es mir wünsche.

Ich habe versucht für jeden etwas ganz individuelles ausgesucht und mir dazu meine Gedanken gemacht.

Der erste Adventi, der verschenkt wurde, war einer ganz aus kleinen (20 Gramm) Tafeln Schokolade. Diese waren jeweils mit einem Sudoku bzw. einem plattdeutschem Gedicht verhüllt. Leider existiert davon kein Foto, da meine Schwiegertochter Probleme mit dem Fotoapparat hatte. Dieser ging nach Bielefeld an Monikas Mutti und den alten Herren, den sie dort betreut. 

Der zweite, dritte und vierte waren Teekalender.

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Dafür habe ich einfach eine 25er Packung Teebeutel gekauft, (na eigentlich vier, Abwechslung muss ja sein!) die Verpackung aufgetrennt, beklebt, wieder zusammengeklebt, ein wenig dekoriert, die Teebeutel gemischt und jeweils mit einem Spruch verziert. Unten hingen dann noch für die Adventssontage Briefumschläge dran, in denen ich eben noch zusätzlich den Menschen was mitgeteilt habe.

Nummer 6 war der Kalender für meinen Sohn,

100 4351Wie man glaube ich unschwer erkennen kann ist mein Sohn ein Hertha Fan und so wurden die Geschenke..mit kleinem Hinweis auf das Weihnachtsgeschenk passend verpackt.

 

100 4341Dieser ist für meine Tochter.. wenn sie morgen das erste "Türchen" aufmacht, wird sie sicher verstehen, für welchen Zweck die "Geschenke" sind! Die Tütchen sind hier etwas größer, da es ein Kombiadventi für sie, ihr Pferd und ihren Kater ist.

 

100 4350Meine Schwiegertochter bekommt einen Polska-Naschi-Nähi-Adventi... Also einen mit Süßigkeiten und (wie gewünscht) Nähutensilien..

 

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Der Adventi für meinen "Schwiegersohn" bereitete mir anfangs einige Schwierigkeiten, aber mit der Zeit wuchs und wuchs er.. Er steht ganz im Zeichen von Bärendreck und Jagdwesen... (mein Papa versteht das"!)

 

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Nummer 10 ist mein eigener... den mir meine Kinder zu meinem Geburtstag geschenkt haben.. und ich bin echt sooo neugierig, was da drinnen ist!

 

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Der Adventi für meine Eltern besteht aus 25 Umschlägen.. Wieso 25? Einer ist ein Notfallumschlag, falls sie beim Adventeln nicht weiterkommen!

 

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Mein Mann bekommt DEN Klassiker.. vor vielen Jahren hatte ich diese Adventis für meine Familie gekauft und eigentlich werden die jedes Jahr nur neu befüllt.. aber dieses Jahr war ich im Bastelwahn. Auch mein Mann muss sich den mit seinem Kater teilen..

 

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Diesen habe ich für eine Freundin vom Friedhof gemacht, die sich immer so liebevoll um die Gräber kümmert.. Die Farbe ist schon ein guter Hinweis auf den Inhalt und wenn man weiß, dass er 2,4 Kilo wiegt,,,, dann weiß man sicher, was drinnen ist, Ihrer Tochter habe ich einen aus Papier gebastelt.. Also einen Kleiderbügel und ein Emblem ran und dann 24 Rollen mit jeweils 5 bis 6 Blatt Din a4 buntem Papier, da ihr Bruder immer meckert, dass sie die Druckerpapiere zum basteln nimmt...

 

ja.. und das wars.. 

Unsere Katzen fanden es nur crazy und okkupierten unser Bett..

 

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Für draußen habe ich dann noch das Weihnachtsbäumchen eingepflanzt und ein wenig behangen.

 

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Abends habe ich dann noch Weihnachtskatzen"Kugeln" gebastelt und angehangen...

 

NAJA.. man muss doch wissen wo es herkommt!

 

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Und drinnen einen rustikalen "Adventskranz" hingestellt.. Mehr Adventsfirlefanz gibt es nicht.. habe ich beschlossen.

 

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Das wars...

 

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29. November 2011 2 29 /11 /November /2011 17:58

Nun ist es vollbracht.. Na eigentlich ja war es das ja schon am Samstag Abend, aber ich war so rund um die Uhr beschäftigt, dass ich keine Lust hatte mich hier zu äußern,

Diese Vor-Konzert-Woche ist immer crazy und auch dieses Mal kamen Hunderte von Dingen dazu und so kam ich kaum zu Luft holen, fabrizierte an die 300 Pralinen in acht Sorten, bastelte die letzten Adventis und räumte, kramte, rannte und machte Dieses und Jenes. So war ich ziemlich am Ende, als es dann Samstag Mittag war, aber es ist wie es ist, wenn man dann so unter Strom steht, dann bleibt man stehen und kippt nicht um, sondern macht einfach weiter.

Mit diesem Gefühl fuhren wir dann am Samstag gegen halb eins in die Kirche.

 

Wir waren zeitig da, konnten in Ruhe noch mit den Anderen quatschen, sich so hinstellen, dass man gut sieht, die Musiker beobachten und all das machen, was man eben so vor einem Konzert tut. Pünktlich sangen wir uns ein, machten unsere Späßchen, es erklangen die ersten Töne und wir waren schon am singen. Mit kurzen Unterbrechungen und kleinen Anmerkungen.. die wir aber anscheinend nur so am Rand wahrnehmen, ging die Probe vor sich hin. Wie alle Wochen schon vorher ging bei mir die Konzentration schnell zur Neige und ich musste mich sehr zusammenreißen, dass ich das Ende noch gut bewältigte. So kam es dann zu einigen "Versingern", aber da es nicht nur mir so ging, war es auszuhalten. Schnell waren 1 1/2 Stunden vorbei und mit den üblichen mahnenden Worten sich noch auszuruhen ging es wieder nach Hause. Dort warteten schon die Kinder mit den Schwiegerkindern und meine Eltern, die gemeinsam das Konzert besuchen wollten. Es gab eine gemütliche Kaffeetafel, meine Mädchen und meine Mutter haben jeweils einen Kuchen gebacken und so genossen wir die Auswahl (nein, wir aßen von jedem Kuchen ein Stück) und probierten meine Pralinen. Ich hatte unter anderem  Weiße Orangentrüffel und Mozartkugeln fabriziert und alle fanden was Leckeres.

Kurz nach 16 Uhr zogen wir uns um und fuhren schon mal los. Die Anderen kamen dann etwas später nach.

Im Gemeindehaus angekommen, einsingen, und in Stimmung kommen. Dieses Mal war es etwas anders.. Ein wenig "oberflächlicher". In mir klang nichts und ich hatte nicht so diese Spannung. Einmaschieren.. die Kirche ist sehr gut besucht. 900 Besucher füllten den Raum und ich finde nichts wunderbarer, als dass viele Menschen die Arbeit anhören, die wir in den letzten Monaten geleistet haben. Auf meinen Platz .. Es klingt..

"Jauchzet frohlocket".-..

 
 

Die Trompeten erklingen, der Chor bekommt genauu die Spannung, die nicht da war... es geht los.Gebannt starre ich auf den Taktstock.. die ersten Momente.. Ich atme tief durch -- der erste Ton.. Noten? brauch ich nicht.. Ich singe und singe. Es ist wie im Rausch.. Das Magnificat und das Gloria von Vivaldi.. eine kurze Andacht, dann das

"Donna nobis pacem"

aus der h-Moll-Messe von Bach.. Herr gib uns deinen Frieden.. Es ist Advent! Meine Kinder und Eltern sitzen in der ersten Reihe, klatschen und jubeln! Es ist Advent.. endlich.. obwohl wir noch warten auf den Weihnachtstag, so bin ich angekommen. Diese elend langen Wochen, die fallen auf einmal von mir ab. Es ist alles gut.. und alles wird sich finden. Beim rausgehen werden wir gedrückt und beglückwünscht. Ja, es war ein wunderbares Konzert!

Im Anschluss gehen wir alle zusammen noch essen. Mein Schwiegersohn (in spe) ging es vorher nihct gut, aber auch er kommt mit. Ein großartiger Abschluss an einen großartigen Nachmittag.

Die Kritik im Nordkurier vom Montag war entsprechend und so können wir uns auf die nächsten Aufgaben freuen.

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  Der Sonntag war dann mein Kramtag und Montag schmierte ich schon Morgens um halb 6 Uhr 50 Brötchen, die sich mein Mann für die Firma als Geburtstagslage gewünscht hatte. Dann noch einen Besuch bei meiner lieben Bremerin, die es sich wieder nicht nehmen ließ uns mit ihrer Anwesenheit zu beehren. Frühstück bis halb 12. Bewerbungen schreiben für eine Nachbarstochter.. und Abends zum obligaten Krankenhaussingen. Die Saison ist zu Ende und die 5 Wochen Pause brauchen wir alle.


Nächste Woche wird Frank operiert, da haben wir auch schon genug um die Ohren. Alle Weihnachtsgeschenke habe ich schon gekauft und stehen verpackt bereit. Heute Morgen habe ich mir einen Weihnachtsbaum.. ein Weihnachtsbäumchen gekauft, welches nun unschuldig und frierend vor der Haustür steht und Morgen dann ein wenig geschmückt wird... damit es bei mir doch noch ein wenig adventlicher aussieht. (Obwohl ich es gar nicht notwendig finde.) Aber die Bilder kommen dann Morgen.

 

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23. November 2011 3 23 /11 /November /2011 20:12

Ich bin unkonzentriert! Schon seit Tagen steh ich irgendwie neben mir, vergesse Sachen und Versprechen, die ich halten sollte. Die Basteleien für Advent hielten mich in Atem und ich kam nie zur Ruhe. Eigentlich war alles nur purer Stress.-- und die Freude, die das Schenken bringen sollte, habe ich mir durch meinen Aktionismus selber verdorben. Dann kamen auch noch 3 Geburtstage (mit den damit verbunden Überraschungen) dazu, sodass ich echt nur Luft holen muss. Dazu kommen noch die Proben für das Konzert am Samstag und die Aufregungen um Franks OP,die ja nun endlich ansteht.

Aber alles wird gut werden.

Nun war seit meinem Geburtstag echtwirklich hardcoreBasteln angesagt. Ich habe 12Adventis gebastelt und ich denke, dass sich die Beschenkten am Samstag dann doch freuen werden, denn es ist so maßgeschneidert und individuell, wie eben die Beschenkten sind. Damit Diejenigen die beschenkt werden, nun das noch nicht wissen, ich aber weiß, dass da ein paar Menschen von mitlesen.. gibt es weder Bilder noch Hinweise. Pech gehabt!

Seit Samstag sind wir nun in der heißen Phase des Probens, aber wie ich schon oben bemerkt hatte.... ich bin unkonzentriert. Da schau ich unseren Kantor mit großen Augen an.. weiß, dass mein Einsatz gleich gleich gleich jetzt kommt und singe dann eben so 2 Noten später los. Das ist nervig und ärgerlich und .. überhaupt nur doof!

Dann schau ich um mich und denke, dass ich wohl nicht die Einzige bin, die etwas (oder etwas mehr ) neben sich steht. Aber auch das wird sich bis am Samstag finden und es wird sicher ein wunderbares Konzert... mit Heiterem, Besinnlichem, Explosiven, Emotionalem.. also mit allem, was eben uns und den Advent ausmacht.

Zum Samstagssingen habe ich dann wieder Thomasianer gebacken und ein geniales super einfaches kleines Käsetörtchenrezept kreiert.

 

Marzipan-Frischkäse-Törtchen

Für den Boden:

Oreos (dunkle Kekse mit Cremefüllung)

 

Für den Guss

 

400 gr Frischkäse

150 gr Puderzucker

200 gr Marzipan

2 Eier (trennen und Eiweiß getrennt steifschlagen)

5 cl Apricot Brandy

 

Alles miteinander verrühren, Eischnee unterheben. Oreos in Muffinförmchen verteilen, Masse obenauf. langsam bei 150 Grad backen.

 

Da die Masse für 12 ein wenig viel war, habe ich noch ein Ersatzküchelchen gebacken...

 

Dafür einen fluffigen Mürbeteig zubereiten, darauf eine Masse aus Milchmädchenkaramell und Birnen, die man zusammen anschwitzt, darauf die Käsemasse.. in den Ofen, langsam backen... supergenial! Der Karamell wird dann so knusprigsaftig und der Guss.. MHHH!

Ansonsten habe ich noch Kalender für eine Susi gebastelt.. Thema "Starke Frauen", wo nicht die Form gemeint war, sondern eben die Aussagen. Dafür habe ich für jeden Monat eine Frau ausgewählt.. Das ging von Marie Curie, über Elinor Ostrom (erste Frau, die den Wirtschaftsnobelpreis bekommen hat) bis zu Alice Schwarzer.. dazu ein Zitat der Person und dann das, was die Frau gemacht hat.. und nicht ein Bild der Person..

Beispiel!

 

  susi.jpgDieses Sofa, das uns so brandaktuell anmutet wurde von Eileen Gray 1924! designt und kostet in aktueller Auflage 10.000 Euro (könnte aber auch von IKEA sein!) Abkupfern ist also auch hier Methode.

Auf alle Fälle sah so der Monat Januar aus.. und in dem Stil ging es weiter.

Dann... ist heute meine Schwiegertochter gekommen und nach einem Besuch beim Arbeitsamt gerieten wir in einen Putzrausch.. wir schrubbten und wienerten und ich hoffe, dass man am Samstag davon noch was sieht, wenn meine Besucher das Haus stürmen... Als Belohnung habe ich mich dann in die riesige Wanne, mit Kerze an und einem Glas Sekt gelegt und nur genossen..

Feierabend!

Morgen kommt meine liebe Almut, wir werden die Kirchenführung besuchen, danach schön zu Abend essen und auf Freitag abend warten..

Alles wird gut!

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13. November 2011 7 13 /11 /November /2011 13:10

So ist es die nächsten Wochen bei uns.

Mein Geburtstag ist schon fast wieder Geschichte.. nur noch Morgen eine Runde in der Kirche ausgeben und dann bin ich schon in der heißen Phase für Franks Geburtstag.So ist das bei uns eben.

 

Von hier aus möchte ich wirklich einen von Herzen kommenden Dank an alle Gäste, Schenkenden und Denkenden schicken. Ich war und bin so gerührt (und nicht geschüttelt) über die wahnsinnig vielen Geschenke, Briefe, Mails, Anrufe, Grüße und Grlückwünsche.

An Alle einen Dank.

 

Für die, die nicht mitfeiern und essen konnten.. Den Kuchen, den es Morgen in der Kirche gibt.

 

 

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Schwarzwälderkirschtörtchen mit Kirschwasser

Mon Cherie und Marscapone-Weiße Schokoladenfrosting

 

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11. November 2011 5 11 /11 /November /2011 05:36

Diese Karte habe ich heute Morgen schon bekommen...

 

Dazu unzählige Geburtstagsmails, bei denen ich mich jetzt schon einmal von hier aus bedanken will.

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10. November 2011 4 10 /11 /November /2011 19:18

eigentlich wollte ich gar nicht feiern.

Ich bin müde und kaputt und dachte eigentlich nur an Couch und drei Flaschen Corona,.

Nun wird das anders und ich bin am rum rennen und denken, am Kuchen kreieren und backen.

So gibt es Morgen

  • White-Chocolate-Cheesecake auf Kirsch-Schlehen-Keksen
  • Stollenkuchen mit Mohnfüllung
  • American double Choc Brownies mit Äpfeln und Nussmisschung

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zum Abendessen

  • Ponischen Salat (macht mein Schwiegerkind)
  • Texas Jailhouse Chili
  • selbstgebackene Brötchen (mein Klassiker)
  • Couscous-Salat
  • White Christmas Icecream

Am Morgen fahre ich auf den Friedhof, werde da Frühstücken und Kuchen spendieren. (Ja, Ihr Lieben... aber ihr bekommt "nur"die Reste!)

 

Die ersten Gratulationen kamen heute schon an. So eine liebe Mail von unserem Chorfaktotum und ein Päckchen meiner Eltern.

Jetzt werde ich mich zurücklehnen und mich doch auf Morgen freuen.

 

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6. November 2011 7 06 /11 /November /2011 17:23

Am Donnerstag Abend riefen die Kinder an (es war kurz vor 19 Uhr), ob sie nicht gleich zu uns kommen könnten und ob wir dann nicht am Freitag gemeinsam zu IKEA fahren könnten. Erst habe ich mich sehr gefreut, aber dann .... die Frage: "Habt ihr denn schon gegessen?" Antwort:"Nein! Aber mach dir keine Umstände!" Leichter gesagt, als getan und so wirbelte ich in der knappen Stunde in der Küche, machte aus Essen für Zwei, ein Essen für Vier" Buk Kekse, rührte irgendwie Eigelb mit Zucker, Sahne, Eischnee, Schokolade, Kokossirup zusammen. Bröselte die Kekse in Schüsselchen, füllte in jedes Schälchen ein wenig von der Mousemasse und stellte das zum schnelleren Auskühlen in den TK. Als Hauptgang zauberte ich ein Wildlachsragoutmit Tomaten und Lauch, dazu Salat und Reis. Kerzen auf den Tisch, Weinflasche auf, abwaschen, aufräumen und pünktlich war alles fertig. Es war ein sehr nettes Essen und zum Schluss holte ich die Mouse aus dem TK und hatte.... Ein wunderbares Eis gemacht! Leicht nach Kokos und Schoko schmeckend... kommt das auf meine Lieblings-mach-es-besonders-Fix-Rezepteliste!

Zum Kalorien abarbeiten fuhren wir dann noch virtuell Schlittschuhe, wobei mein Mann sich bewusst trottelig anstellte um das nicht zu oft machen zu müssen,

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spielten Bogenschießen, wo uns meine Schwiegertochter mit Glanzleistungen überraschte.

Erst spät ging es ins Bett...

 

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Am nächsten Tag dann der Ausflug nach Rostock und Shoppingtour beim Gelb-blauen Möbelhaus... Monika und ich waren im Shoppingrausch und dann noch Weihnachtsschnulli.. geht ja wohl gar nicht, dass man da einfach so vorbei geht.

Erst gegen halb 5 Uhr waren wir zu Hause... ich war schon völlig am Ende..Noch Köttbulla mit Sahnesoße und Preisebeermarmelade und gegen 20 Uhr fiel ich wie eine Tote auf die Couch.

Seit gestern bastel ich nun Weihnachtsgeschenke und Adventskalender.. und irgendwie habe ich gefühlte 500000 Menschen zu beschenken. Was natürlich Unsinn ist, aber eben ist doch viel.

Heute habe ich dann aus der übriggebliebenen Preiselbeermarmelade einen genial leckeren Kuchen gebacken...

Rezept?

Hier!

 

IKEA-Kuchen

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Zutaten für einen Kuchen 18 cm Form

 

125 gr. Butter (davon 20 Gramm für die Form)

125 gr. Zucker

2 große Eier

Vanillezucker

alles schaumigrühren

100 gr. Cranbeeries (gehen auch Rosinen oder ähnliches)

100 gr. Cashewkerne (grob hacken)

200 gr. Mehl

1/2 Paket Backpulver

der Eimasse hinzugeben, verrühren

 

In die Form füllen. Dann

200 gr. Preiselbeermarmelade

auf den Kuchen  geben und mit einer Gabel leicht unterheben (wie beim Marmorkuchen)

Dann langsam backen.. 160 Umluft oder 180 Ober.Unterhitze ca. 55 Minuten.

 

Abkühlen lassen

150 gr. Schokolade (ich habe 50 gr. Vollmilch mit 100 gr. Zartbitter genommen) schmelzen lassen. Ich mache das immer in der Mikrowelle bei 40 Prozent (was auch immer das ist!) einmal 100 Sekunden .. schütteln... dann 120 Sekunden.. rest verrühren.

Auf den Kuchen geben.. Anziehen lassen.

 

Tee dazu... Lecker

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3. November 2011 4 03 /11 /November /2011 17:50

Ich liebe meinen Mann.. er ist ein echter Chaot und manchmal treibt er mich zur Weißglut, aber er ist ein echtes Unikat und er passt zu mir.

Und trotzdem gibt es da eine Sache! OH MANN!

Ich glaube jede .. und ich meine JEDE Frau meint nun .. JAAAAAAAAAAAA... das.. und das... und das..

Bei uns sind es Türen. Als wir unser Haus planten und bauten, stand schon ziemlich schnell fest, dass wir in den Haupträumen keine Türen haben wollen, eben nur zum Bad, zu den Schlafzimmern und zum Ausgang. Ansonsten haben wir keine Türen.. aber die wenigen stehen bei uns sperrangelweit auf. ES NERVT. Komme ich von meiner Morgenrunde.. er ist schon weg.. was ist? Alle Türen stehen auf. Meist auch noch Schranktüren und .. ich glaube wenn der Kühlschrank nicht impertinent quaken würde, die auch! Ich mache dann grummelnd alle Türen zu, schwöre Liebes-, Pralinen-, Torten- und Rückenkraulentzug.. und im nächsten Moment sind wieder alle Türen auf. Auch wenn er nicht da ist- Denn!!!! Mein Mann hat die Tiere dressiert! Im Ernst! Meine alte Katze öffnet die Schranktüren und der Hund die Schlafzimmertüren, wenn sie der Meinung ist, dass da was ist, was sie wahnsinnig interessiert. Also renne ich nicht nur meinem Mann, sondern auch noch Hund, Katze, Maus hinterher. Und grummel, und mecker und bin entnervt.

Aber, was würde ich ohne meinen Mann machen??? Alleine die Türen öffnen !

In dem Sinne, alles Liebe zum Männertag!

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Published by Stephanie - in Gedankensplitter
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1. November 2011 2 01 /11 /November /2011 11:25

Vor nun rund 500 Jahren hat Luther eine Bewegung ausgelöst, die die Menschheit entzweit, vereint, zu Kriegen und Frieden, zu Innovationen und Rückschritten, zum Handeln und Aussitzen bewegt hat.

Ich kann mir kaum eine noch dramatischere Veränderung von Gesellschaft vorstellen, wie sie die Reformation erreicht hat. Und so feiern wir den Reformationstag. Hier in Mecklenburg-Vorpommern kommt man in den Genuss eines freien Tages, den der Eine so und der Andere so verbringt. Ich war mit dem Hund unterwegs, habe Zubehör für die Weihnachtsdeko gesammelt und ein bisschen vor mich hingegammelt. Das war, nach der letzten Woche auch ganz gut so. Frische Luft, ein wenig Bedegung und viel Ruhe... Das war notwendig!

Abends ging ich dann in die Kirche. Zum Einen um dem Chor zu lauschen, zum Anderen um dem Halloweengeistern zu entkommen. Ich hatte schon den halben Samstag und dann den Rest am Montag damit verbracht kleine Tüten mit Naschereien zu füllen, wie ich es jedes Jahr mache. Ich bin immer am Zweifeln, ob dann 40 Tüten reichen, weil die Demminer Kinder irgendwie unberechenbar sind. Manchmal habe ich so viel übrig, dass ich es gleich als Adventskalender nehmen kann und andere Jahre verschenke ich noch Äpfel und Orangen. Also abwarten und Tee trinken. Die Ersten kamen schon um halb 5 Uhr .. da war es noch ganz hell und ich war etwas verwundert. Kurz vor halb 6 kam dann mein Mann und ich konnte beruhigt los fahren.

In der Kirche wurde noch geprobt, so ging ich noch ins Gemeindehaus, erfuhr einiges Unschönes und war dann sehr traurig, dass ich wieder nur zuhören, aber eben nicht aktiv helfen kann. (Von einer lieben Bekannten hat der Mann Darmkrebs und ist gerade das erste Mal operiert worden. Krankheit und Tod bestimmt dieses Jahr mein näheres und weiteres Umfeld!)

Umso mehr war ich erfreut, dass 1. das Konzert so gut besucht war, dass sogar noch Stühle in den Gang gestellt werden mussten und 2. so liebe Bekannte und Freunde da waren. So war unter Anderem die liebe Traudi da.. Da sehen wir uns ewig nicht und dann innerhalb von  vier Tagen zwei Mal. 100_4280.JPG

Die kleine Kantorei hatte ein sehr schönes Programm zusammengestellt, welches durch Rezitationen des Pfarrers begleitet wurde. So erzählte er die Geschichte von Luthers Hund. Und die geht wie folgt. Luther hatte einen Spitz, dieser durfte eben auch im Haus sein und bettelte bei tisch um eine Wurst. Darauf Luther:" Ach, könnte ich doch einmal so inbrünstig beten, wie der Hund diese Wurst will. So absolut, hingebungsvoll und einzig auf diesen Wunsch fokusiert." Tja, jeder der einen Hund hat, schmunzelt sicher jetzt und weiß, was Luther meinte. So war die Rezitationen manchmal besinnlich, manchmal traurig und manchmal humworvoll.

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Die Mischung stimmte. So war es auch mit den Musikstücken. Der Bogen spann sich von Heinrich Schütz's "Also hat Gott die Welt geliebt"

 

 

 

über Bachs " Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren", Medelsohns  "Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren!"

 

 

bis zum Rheinbergers "Bleib bei uns", welches den Abschluss bildete.

 

 

Ein herzlicher Applaus beendete das Konzert nach einer guten Stunde. Es war wunderschön!

Nach Hause gekommen und einen völlig erschöpften Mann vorgefunden.. der mich anweint, dass die Kinder alle SOOO böse sind und ihm kein noch so klitzekleines Stückchen Schokolade über gelassen hätten.. Es war dieses Mal eine Heuschreckenarmee über uns hergefallen und weder die Tütchen, noch das Geheimfach ist verschont geblieben.. Armer Mann!

 

Tja.. so war das am Reformationstag. Schade das es vorbei ist!

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