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9. Juli 2011 6 09 /07 /Juli /2011 11:48

Auch wenn ich totmüde bin und eigentlich was ganz Anderes machen sollte (schlafen?) schnell das Rezept für die schöne Creme.

200 g Schlagsahne kurz aufkochen
230 g weiße Schokolade (gehackt) hinzugeben, auflösen lassen, abkühlen lassen
170 g Mascarpone oder Frischkäse hinzufügen. Auf den vorbereiteten Boden geben, Obst drauf und dann Tortenguss. Ab in den Kühlschrank! guten Appetit ihr lieben vom Friedhof! Unterschrift1-Kopie-1

 

PS: Das Heu können wir seit heute Abend dann entgültig vergessen, da es ein "wenig" geregnet hatte.

 

 

 

Danach hatten wir aber einen schönen Regenbogen.. wenigstens was

 

UNwetter-090711-Regenbogen.jpg

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6. Juli 2011 3 06 /07 /Juli /2011 21:25

 

Heute hatte ich eine Sinnkrise.

Nicht, dass das etwas Neues ist, aber ein Fernsehbericht über Oligarchen und eine etwas zweideutig-eindeutige Bemerkung einer Bekannten ließ mich an mir, an dem Leben und an unserem Streben zweifeln.

Was treibt uns eigentlich an, dass wir jeden Tag aufs Neue uns Morgens erheben, den Alltag, Beruf, Karriere zu leben? Was ist der Antrieb immer mehr zu kaufen, weiter zu reisen, mehr Geld anzuhäufen? Warum müssen unsere Kinder es vermeindlich immer "besser" haben als wir? Und was würden wir tun, wenn wir wüssten, dass wir morgen sterben würden?

Um es vorneweg zu sagen: Ich weiß es nicht!

De facto gibt es keinen Grund länger zu leben, als bis zu dem Moment, dass wir uns vermehrten. Denn das ist der eigentliche Sinn des Lebens. Arterhaltung. Das vergessen wir nur zu oft. Der Job muss besser, karriereträchtiger und angesehener sein, als der der Brüder, Nachbarn oder Freunde. Wir hechten einem vermeintlichen Ideal hinterher, von dem wir nicht wissen, wozu das eigentlich dient.

Wir leben in einer Welt aus Illusionen von.. "Musst du haben!" und "Wenn du hast, dann geht es dir besser"- Gefühlen. Und das transportieren wir auf unsere Kinder. Und die auf die ihren und und und. Das Schlimmste ist, dass wir null Werte mehr haben, die uns real weiter bringen. Es geht nur um Macht, Geld, Schein und Sein. Mensch? Wir sprinten von einer Beschäftigung zur Nächsten und was wäre wenn wir Morgen nicht mehr wären? Schulden am Haus? Die Bank hat den Kredit schon abgeschrieben, als wir ihn aufnahmen. Haus? Wollen die Kinder hier in der Region eh nicht? Auto, Felder.. und und.. alles nichts von ideelem Wert. Nichts, was an uns in der Zukunft erinnern wird. Schon zwei Generationen weiter wissen die Enkel nicht mehr die Geburtstage oder Geburtsnamen ihrer Großeltern. Die Trauer um den Verlust ist kurz und austauschbar.

Es ist eben so, dass wir alle keine Martin Luthers, Goethes oder Marie Curies sind, die eben was wirklich Bewegendes hinterlassen. Wir sind Staub im Universum. Austausch- und verwechselbar.

Unser Antrieb mag sein, dass wir genau das nicht sein wollen.

 

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3. Juli 2011 7 03 /07 /Juli /2011 19:13

Vor einigen Tagen ist die russische SystemkriterikerinJelena Bonner gestorben. In diesem Zusammenhang fieldas Wort Dissidentin und man hört so Nachrichten. und nimmt das so hin, hat aber oft keinen Plan was die Worte eigentlich heißen. Nun hatte ich meinen Göttergatten (und oft Dissident in unserer Beziehung) was das Wort eigentlich heißt. Und, Erstaunen.. er wusste es auch nicht. Für ihn war das ein Wort, welches eher einen negativen Beigeschmack hatte.. Nun ruhte der Gedanke und das Überlegen in meinem Kopf ein wenig, aber gerade packte es mich wieder und dann schaute ich nach. Bei wiki steht dazu Der Begriff Dissident (von lat. dissidere „nicht übereinstimmen, getrennt sein, widersprechen“), auch Systemkritiker, bezeichnet einen Andersdenkenden. Ahja.

Nun ist das Wort in der Historie immer mal wieder auf andere Personengruppen, wie Protestanten, Atheisten, Sigmud Freud und und und angewandt worden.

Nun ist es doch so, dass dieser Begriff in der Vergangenheit eher na, sagen wir mal negativ verwendet wurde. Und heute von der Presse als "Adelstitel" für Systemkritiker besonders Russlands und Chinas gebraucht wird.

Wo sind denn unsere Systemkritiker? Ist denn dann nicht der Angehörige der Partei der Linken ein Dissident... nein, in diesem Fall ist es ein Nörgler, Störenfried und Unruhestifter.. Nicht, dass ich mit dieser Partei besonders sympathisiere.. aber es sind Andersdenkende.. und wir leben in einer Demokratie und da darf und sollte man auch sich artikulieren, de facto sind wir so gesehen alle andersdenkend und sicher in der einen oder anderen Form Systemkritiker.. und wenn ich hier auf dem Blog mal lospöbel, dann sicher auch, um andere zu bewegen, etwas zu tun, zu lassen oder einfach zu denken. TJa.. so ist das.

 

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PS: Seit gestern hatten wir 57 Liter Regen, dass bedeutet, dass wir die normalen Regenmenge des Julis in einer Nacht hatten.

 

PPS: Ich muss mich hier mal für Rechtschreib-, Komma-, Zitier- Urheber- und sonstige Fehler entschuldigen

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3. Juli 2011 7 03 /07 /Juli /2011 11:21

Sonntagmorgen.

Heute Morgen früh raus. Macht der Gewohnheit!

Ich hatte ein paar Bekannten versprochen für ein kleines Frühstück ein paar von meinen Köstlichkeiten am Montag vorbei zu bringen. Ich hatte mir natürlich ein paar Gedanken gemacht und mich für DAS hier entschieden...

 

100_4030.JPGVon oben im Uhrzeigersinn:

Schokoladenmuffin mit weißem Schokoladentopping,

American Cheesecake mit Himbeeren,

Thomasianer,

Möhrenkuchen mit Zitronen-Frischkäsetopping

 

Da es bei uns aus Eimern gießt, war das genau die richtige Beschäftigung. Ein junger Papa aus unserem Dorf liebt die Schokomuffins, so dass ich ihm zwischen zwei Regengüssen ein paar (natürlich gut geschützt) vor die Tür gestellt habe. Ich hoffe, dass er sich freut.

 

Eigentlich wollte ich einen schnöden Gulasch zum Mittag machen, aber wie schon mal erwähnt.. ich liebe das Experiment. Nun habe ich das Schweinefleisch gewürfelt, gepfeffert und gesalzen, mit 5 grob gewürfelten Möhren, ein paar Wacholderbeeren, einem Lorbeerblatt und zwei Zwiebeln in einen viertel Liter Rotwein für 2 Stunden eingelegt.

 

100_4028.JPG

Dann alles abtropfen lassen, den Sud auffangen. Fleisch abtupfen. 200 gr. Schinken würfeln, anbraten und rausnehmen. In dem Fett, dass mehlierte Fleisch anbraten, Zwiebeln, Möhren hinzugeben und noch 3 geviertelte Tomaten und Tomatenmark.

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Abbildung: Kleine Rotwein-Schweinerei

 

Mit etwas Rotwein ablöschen. Abdecken und 1 !/2 Stunden köcheln lassen. Immer mal wieder schauen, ob genug Sud da ist. Gibt eine wundervolle soße. Spätzle dazu.. Fertig!

 

Sonst?? Es regnet.. aber ich habe noch eine Geschichte. Über Cypriniden, Salmoniden.. Aber die erzähle ich ein anderes Mal!

 

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30. Juni 2011 4 30 /06 /Juni /2011 19:24

Heute haben mich etwas widrige Umstände nach Neubrandenburg geführt. Eigentlich nicht geplant und deshalb umso schöner.

Günstigerweise hatte mein großes Kind heute Nachmittag mündliche Prüfung und so konnte ich als liebevoll-nervende Unterstützung mitfahren und sie mit Kakao und einer Menge mehr oder weniger unsinnigen Bemerkungen von ihrer Prüfungsangst etwas ablenken. Nun konnte ich auch noch diverse liebe Menschen begrüßen, die sich wirklich freuten, dass sie mich sahen und auch einige Mitarbeiter strahlten bis über beide Ohren, dass ich den Weg in die HS gefunden habe.

Das Kind rannte eine knappe halbe Stunde wie ein Tiger umher, war dann erleichtert, dass es losging. Geschlagene 30 Minuten quälten sie die Professorin und die Mitarbeiterin .. und wie immer, kam mein Kind raus und meinte.. OH MANN ausgerechnet Legehennen..wenn ich eine 2,7 bekomme bin ich glücklich! Ganz schnell wurde sie reingerufen und kam strahlend raus. Denn wie meist hat sich mein Kind unterschätzt und bekommt keine 2,7, 2,3, 2,0..nein eine 1,7!!!!!!!

Ich bin unsagbar stolz auf sie.

Das kleine Kind hat mich gestern schon überrascht mit der Aussage, dass er mit 1,57 sein erstes Ausbildungsjahr abgeschlossen hat! Ich kann gar nicht sagen, wie glücklich mich meine beiden in dieser Woche gemacht haben!

 

Alles wird gut!

 

Leider kam in dieser Woche noch eine negative und traurige Nachricht. Die Oma von meinem Schwiegerkind ist überraschend in dieser Woche gestorben und die Kinder sind heute nach Polen zur morgigen Beerdigung gefahren.

 

Von hier nochmals ein herzliches Beleid. szczere kondolencje

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Published by Stephanie - in Familie
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29. Juni 2011 3 29 /06 /Juni /2011 20:12

Nachdem die vergangenen Tage uns kräftig verhagelt wurden..(Frank hatte eine heftige Sommergrippe, mein Magen streikte und ließ mich nicht vom Örtchen kommen, der Trecker ging kaputt und unsere Hilfe, die eigentlich die Wiese mähen sollte, ließ uns schnöde im Stich!)

So quälten wir uns Sonntag bis heute rum und das Wetter war so klasse und die Wiese steht wie eine Eins! Nun,heute ging es mir und Frank wieder etwas besser und der Trecker fuhr wieder und Regen wurde für die kommenden tage bei uns abgesagt! Was also hinderte uns die Wiese selbst abzumähen. Mit demTrecker hin und her vier Hektar.. da ist man gut und gerne 4 Stunden unterwegs..

100_4014.JPG

aber geschafft ist geschafft.

100 40131

 

Der Storch fands auch lecker, die Rehe sind zeitig genug geflüchtet, Tiere waren alle in Sicherheit!

Und jetzt ist es schick und nur noch Däumchendrücken für wirklich keinen Regen, dann wird alles gut. Ein quälend anstrengendes Wirtschaftsjahr geht zu Ende und wir hoffen und beten, dass es nun wirklich bergauf geht!

 

Also Welt... Daumen gedrückt!

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27. Juni 2011 1 27 /06 /Juni /2011 08:24

Schreibblockade.

Es ist wie verhext, man möchte etwas mitteilen, aber irgendwie kommt es sperrig und hölzern aus einem heraus. So geht es mir seit ein paar Tagen.Wie weggeblasen die Leichtigkeit, mit der ich meinen vorlauten Fingern die Worte  entlocken kann,sie manches Mal zügeln muss und einfach so schreibe, wie ich eben rede.(Erschwerend kommthinzu,dass meine Tastatur die Leerstellungstaste blockiert,so dass ich oft wieder zurücktappern muss und die Lust und Freude mir entgültig vergeht.) Wie schon geschrieben, es ist wie verhext!

Dabei hatte ich allen Grund zur Freude und so schöne Stunden verlebt.. Aber..es ist manchmal nicht so einfach!

Noch ein Versuch!

Am vergangenen Freitag...

Diebereits traditionellen Demminer Sommerkonzerte begannen mit einem Chorkonzert in Wotenick.

kb_2011_06.jpg

 

Aus:Kirchenbote Demmin 06/07.2011

Da ich nun Chormusik nicht nur großartig finde, wenn ich sie selber singe, sondern oder eigentlich noch viel großartiger, wenn ich mich damit berieseln lassen kann, freue ich mich immer wieder auf eine Gelegenheit anderen Chören bei ihrer Arbeit zuzuhören. Der Chor aus Nordnorwegen hatte kein übliches weichgespültes Programm, sondern überraschte mit ungewöhnlich dissonanter Chormusik. Die Stimmen ließen den Kirchenraum zu einer sphärischen Dimension werden. Soli wechselten sich mit teils kraftvoller, teils fast säuselnder Musik ab und obwohl, oder vielleict gerade deshalb, weil es eben so ganz andere Musik war, als man bei uns üblicherweise zu hören bekommt, waren die rund 60 Besucher in der kleinen Kirche restlos begeistert. Das mag an der Musik diverser norwegischer Komponisten und auch Benjamin Brittens gelegen haben, aber einen nicht unerheblichen Teil war es der Verdienst, des wunderbaren Chores.

Im Anschluss gab es noch einen kleinen Imbiss und ein Glas Wein! Es war ein gelungener Abend. Ich packte meinen mir zugedachten Tenor ein und ab ging es nach Hause. Der junge Mann (Andreas knapp 19 und gerade fertig mit seinem Abitur) überraschte mich am kommenden Morgen mit seiner wunderbaren Klarheit, mit dem was er dachte und sagte und so fuhr ich ihn um die Mittagszeit ein wenig traurig, dass der Aufenthalt nur so kurz war zum Bahnhof. Takk for flott besøk!

Bereits am gleichen Abend sollte dann das zweite Konzert, dieses Mal in der Taufkapelle stattfinden. Der Titel "Balance aus Stille und Musik" ließ an Meditationsmusik erinnern und so war es nicht ganz erstaunlich, dass zu dem Konzert des Gitarristen Savio Rego nur so wenig Zuschauer kamen. Die dann aber kamen, erwarteten augenscheinlich ein etwas anderes Programm, als dann letzendlich geboten wurde. Der aus Indien stammendene, in den USA aufgewachsene und nun in Potsdam lebende Musiker präsentierte eigene melancholische Liebeslieder, die er mit einer wunderbar samtigen Stimme sang. lHier eine kleine Kostprobe!

Die Gitarre untermalte die Lieder, die ein wenig an Eric Clapton erinnern und seine Frau sang dezent als background. Man merkte den pommerschen Besuchern an, dass sie ein wenig überrascht waren und so hielt sich der Applaus leider sehr in Grenzen. (Begeisterung ist etwas anderes!) Sicher wären mehr gekommen, wenn das Programm einen etwas trefferenden Titel gehabt hätte. So war es ein wunderbares Konzert, welches zu wenig Besucher hatte.

Im Anschluss kamen die beiden Musiker zu uns und bei einem sehr unterhaltsamen Abendessen bis Nachts um 12 Uhr kamen wir uns menschlich nah.

Danke für euren Besuch und kommt einmal wieder.

 

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen von aufräumen, Steuern und Pool aufbauen.. denn es soll ja nun Sommer werden!

Ich bin gewappnet!

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PS: Die Deutschen Frauen haben gestern 2:1 gegen Kanada gewonnen! Herzlichen Glückwunsch!

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22. Juni 2011 3 22 /06 /Juni /2011 11:22

Die vergangenen Tage waren so schwierig wie die vergangenen Wochen. Ich bin auf der Suche. In mir,um mich. Am Denken, über mich, über die Welt, über das was ist, was wird, was war. Ich bin unzufrieden. Mit mir.. darum mit eigentlich jedem um mich herum.

Der Zustand ist nicht neu, es ist aber belastend. Für mich und die Menschen, die mich ertragen müssen. Ich möchte so viel sagen, schreiben, tun.. und bin gelähmt. Gelähmt durch mein Sein.

Gedankensplitter.. ich kann sie nicht fangen,mich beschäftigt Dieses und Jenes. Ich will die Welt retten und vergesse mich dabei. Oder nehme mich zu wichtig. Oder Beides. Untrennbarkeit oder Unvereinbarkeit? Sicher spielt das Eine in den anderen Zustand hinein.

Vergangenes Wochenende habe ich mir mal wieder Gedanken gemacht über Unrechtssysteme. Das Wort ist schon zum Zungeschnalzen... im negativen Sinne. Man stelle sich vor, man könne einen Staat gründen. Man wäre der erste Staatschef. Man hat Visionen von einer anderen, besseren Welt, Und sicher hat man auch Visionen, wie man das verwirklichen will. Einen Lebensideologie. Und dann ? Was läuft schief? Manche Menschen finden das doof was ich mir da so gedacht habe. Okay..muss ich mit leben, denke ich. sollen sie doch gehen. Aber nein.. ich bin ein Idiot und verhafte die Menschen, die mich und meine Lebensphilosophie ablehnen, folter, morde, bespitzel, trenne Familien. Warum macht man so was? Ich verstehe das nicht. Weder damals im Ostblock, noch in China, Nordkorea, Russland, Libyen und und und.. Wo hört Meinungsfreiheit auf und fängt die Staatsgefährdung an? Ich war und bin ratlos. Wieviel Angst muss ein Staat haben um so sich und die Ideale zu verleugnen und mit Füßen zu treten. WAs muss passieren, dass aus Idealen, Lebensbedingungen herrschen, dass es für viele nicht mehr lebenswert ist.

Leben wir hier in diesem Staat frei? Es ist unfertig gedacht, aber ich finde den Faden zum Gedanken nicht mehr. Denn sind nicht auch viele zufrieden mit ihrem Sein? Die sich das Leben gar nicht anders vorstellen wollen und können`?

Sind unsere mitteleuropäischen Lebensgedanken vielleicht auch nicht so richtig?

Ich muss noch weiter Denken gehen,bevor ich mich damit weiter auseinander setzen kann.. aber vielleicht liest ja ein kluger Mensch mit, der mir erklären kann, warum die Regierungen so funktionieren, wie sie funktionieren.

 

Sonst? Kleinkram.. Alltag. Wir wursteln mit der Bioumstellung rum. Alles wird gut. Ich war bei meinen Eltern mit Frank..im Wohnwagen. Ich bin gerne da. Es ist idyllisch. Jungmädchenerinnerungen. Geschichte. Ich genieße die Stunden mit meinen Eltern.Wir essen gut ..ich habe ein Kuchen zum Nachtisch gemacht. Ich verkünstel mich zur Zeit gerne. Ein Mürbeteigplätzchen kurz vorgebacken als Boden, darauf eine luftig leichte Masse aus Mascarpone, Frischkäse, ei und Zucker. Gebacken, bis es goldgelb war, dann ein paar frische Erdbeeren, übergossen mit einem Guss aus Erdbeermarmelade und gehackten Pistazien. Es war sehr lecker.

Pfingsten war ruhig. Wir arbeiten eben vor uns hin. 

Geburtstage waren auch ein paar. Mein Schwiegervater hatte seinen 72. Da er nie was will, alles hat und nichts macht, war die Geschenkfindungsphase dramatisch! Also denke ich  mal ein paar Tage länger. Am Schluss haben wir ihm eine Profimistgabel geschenkt, auf der ein graviertes Schild angebracht war auf der PAUL'S steht. Dazu noch eine Popup-Karte mit einem Schwein, die ich natürlich selbst gemacht habe. Thomas 42. Eine Sachertorte getränkt mit Limoncello, eine Popup-Karte mit einem Klavier und eine von meinen Luxusmarmeladen. (dieses Mal ERdbeer -Limoncello-Marmelade mit Gedicht.. Gedicht gefällig`?

Umarmt von Pommerns Erd' voll Wonne,
liebkost von Italiens südlicher Sonne.
Zusammen dann ein Hochgenuss,
die Erdbeer mit Zitronenkuss.

Nun gut, wie Goethes Faust ist das nicht, aber nett und trifft es.

Die Marmelade wurde rumrum verschenkt, da wir ja selbst kaum Marmelade essen.

Brigitte (Singefreundin) 70. Bekam eine Popup-Karte mit Rose und Schmidti.. Quasselstrippe bekam eine mit einer Torte.

Sonst? Am Wochenende sollen wir wieder einen Musiker zu Gast haben. Bisher hat er sich nicht gemeldet, aber man muss eben mal abwarten.

Dann ist Sommer.. und wir freuen uns, dass die chorlose Zeit vorbei ist. Langsam wird es lang.

 

So, und nun der magische Moment.. Der sollte etwas sein, bei dem man grundsätzlich das Ergebnis immer sieht,aber eben die Entstehung nicht. Mhh.. sagen wir mal das aufplatzen eines Samens. Also genau der Moment, in dem die Pflanze rauskommt. Ich möchte mal wissen, was für "magische Momente" die Welt einmal sehen möchte.

 

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11. Juni 2011 6 11 /06 /Juni /2011 19:44

barmherzig?

Die vergangenen Tage waren schwierig. Ich konnte nichts richtig machen und auch meine Gedankensplitter waren eher unausgegoren. Ich hing in der Luft und war mir selbst nicht grün. Die Ausflüge der vergangenen Wochen haben mich letztendlich mehr belastet, als erfrischt und so bin und war ich unleidlich.

So kamen mir eben so seltsame Gedanken. Dieser Gedanke ist nicht fertig und auch so, dass ich noch nicht mal weiß, ob er weiter zu denken ist.

Die Begrifflichkeit der Barmherzigkeit (wikipedia sagt dazu Die umgangssprachliche Formel „Mitleid und Barmherzigkeit” deutet an, dass hier Unterschiedliches vorliegt, dass es also bei der „Barmherzigkeit” weniger um ein Mit-Fühlen als um eine dessen nicht bedürftige Großherzigkeit geht. [Kommentar von mir: also..nicht der Not öffnen, was der ursprünlgiche Wortlaut der Übersetzung bedeutet, sondern eine Verleugnung meiner Selbst, um des lieben Friedens Wille?] ging mir schon seit langem auf den Geist. Weil es eben so leicht ist zu sagen, dass Mann/Frau barmherzig sein soll, und es eben dann doch nicht so einfach, wenn nicht ganz unmöglich ist, das für sich selbst umzusetzen.

Gerade das Gleichnis vom barmherzigen Samariter ist meines Erachtens keine Form der Barmherzigkeit, sondern eben.. "na tu  ich mal was Gutes." Das ist human ..,. aber eben nicht die Form der Barmherzigkeit, die so propgiert wird, eben, dass man alles entschuldigt.. was Andere machen.

Und bei meiner Denkerei, die eben aus meinem eigenen Frust gespeist ist, kam erst Jesus dran, dem ich ter Umständen die Barmherzigkeit, wenn auch nicht in der Gänze zusprach, so doch im Allgemeinen. Bei seinen Jüngern konnte ich letztendlich dann doch nur feststellen, dass sie eben Menschen sind und waren und somit es auch ihnen unmöglich war barmherzig zu sein, oder das zu ihrer Wesensart zu erklären.

 

Fazit für mich: Wir können nicht Barmherzigkeit forderrn, oder erwarten, weil wir sie selber nicht in der Gänze geben können. Jede Form der Barmherzigkeit oder Langmut hat seine Grenzen und ist einfach erschöpflich. Die große Güte, die wir geben, geben wir in der Regel denen, die uns eben am Herzen liegen und versagen wir Jenen, die eben .. na sagen wir mal, die uns nicht ganz so nahe stehen. Finde ich gut? Sicher nicht! aber scheint so zu sein.

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30. Mai 2011 1 30 /05 /Mai /2011 12:03

Oh ja! Nachdem ich die ganze vergangene Woche so etwas rumgegammelt hatte (Ausflug, Ferien bei Almut und und und) war der Samstag mal dazu gedacht ein wenig im Haus zu wirken. Eigentlich wollte ich nur das MTZ aufräumen, habe mir dazu Mika eingeladen und besprach, das ich sie am Samstag abholen würde. Am Freitag bekam ich wieder meine philosophischen Anwandlungen und war der Meinung (mal wieder) dass ich nun etwas ändern müsste. In meinem Leben, oder eben an etwas, was rund im mein Leben mich beeinflusst,

Das MTZ (oder eben Mutter-Tocher-Zimmer) war dazu bestens geeignet, zumal ich dieses Zimmer in den vergangenen Monaten ziemlich vermüllt hatte. Die Farbe gefiel mir eigentlich schon von Anfang an nicht.. also neue Farbe her und losgemalert.. Na ganz so einfach war das dann doch nicht. Farbe auswählen scheint für mich so schwer zu sein, wie für andere Frauen Schuhe kaufen.... Aber nach langem hin und her.. hatte ich dann eine sehr schöne (Brombeerquark ähnelnde Pampe) dazu noch etwas in Himbeerjoghurt und weiß für die Decke. Mika abholen und dann ausräumen ausräumen und ausräumen. Himmel, so viel Kram auf 10m²! Ich backe inzwischen Thomasianer für Sonntag, mache Mittagessen. Nach dem Mittag geht es los. wir pinseln und streichen, denke uns da und dort was aus.. alles wird schön. Die Farben begeistern uns und es wird ein Himbeer-Brombeer-Mädchentraum. Gegen 17 Uhr machen wir eine Pause,lassen die Farbe trocknen und fahren nach Pensin, Mika möchte sich dort ein Pferd ansehen.

Foto0145.jpg

 

Nach kleinem Einkauf sind wir gegen 18 Uhr wieder da. Weiter gehts pinseln, streichen, Dreck wegmachen, wieder Möbel rein. Um 21:30 Uhr fallen wir tot auf die Couch. Abendessen.. Boah sind wir fertig! 100_3955.JPG

 

Am Sonntag stehen wir schon vor 6 Uhr auf. Ich hatte meinen Eltern schon seit der Hochzeit versprochen, dass wir eine Dampferfahrt in Berlin machen wollen. Da Frank abends schon wieder Ausliefertermine hat, fahren wir schon um 6:45 Uhr los, bringen Mika und den Hund nach NB und fahren selber weiter nach Berlin. Das doofe Navi führt uns quer durch Berlin, nur nicht dahin, wo ich wollte. Also Navi aus, schnell den Papa anrufen und trotzdem pünktlich um 10 Uhr am Dampfer ankommen.

Das  Wetter ist durchwachsen. Bisschen Sonne, bisschen Wind.. so um 20 Grad. Eigentlich super. Die Fahrt über den Landwehrkanal und die Spree führt uns an allen Sehenwürdigkeiten Berlins vorbei. Frank hat das noch nie gemacht und so genießen wir das Beisammensein und die Stadt mit all ihren Eigenheiten. Foto0152.jpg

 

Alte Synagoge in Kreuzberg

 

Foto0159.jpg

Museum für Verkehr und Technik

 

Foto0162

Warschauer Brücke (Mitte)

 

Kurz nach halb 2 Uhr sind wir wieder in Kreuzberg und nach einer wirklich super Pizza fahren wir nach Hause. Ich verschlafe wieder fast die ganze Fahrt.. nein, ich bin kein guter Beifahrer. Zu Hause angekommen, räume ich noch so rum, Frank ist bei den Schweinen. Gegen 22 Uhr ist Feierabend.

Heute nun geht es in die Finale Runde. halb 6 Uhr raus. Papierkram erledigen, Rasen mähen, Bettüberwurf und Kissen nähen, Einkaufen gehen.. UND.. mein Bild kreieren. Mit den Brombeer-Rosa-Lila-weiß-Farben und noch ein aggressives Schwarz dazu lass ich mich von Pollock inspirieren. Ich hatte schon mal so über den Kunstbegriff philosophiert.. Ob ich das Kunst finde?? Kann ich immer noch nicht sagen, aber es hat was! Also plemper ich die Leinwand voll, (leider auch die Terrasse und die Pflastersteine..) Aber es macht spaß und es macht mich glücklich... Farben mischen, kleckern, zwischen den Fingern rieseln lassen, mit der Zahnbürste spritzen.. es macht gute Laune und sieht sehr interessant aus..

Leider hat

 

Foto0163.jpg

Mal sehen, wie lange ich es ertrage, dass es bei mir an der Wand hängt.. aber erst mal ist es prima und kostet eben null komma nichts und eben nicht 140 Millionen Dollar wie die Originalvorlage No.5,1948http://pds9.egloos.com/pds/200805/23/58/c0029158_4835ad7cb4570.jpg

 

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