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12. September 2012 3 12 /09 /September /2012 18:10

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In den vergangenen Wochen waren die Geburtstag von Kindern und Schwiegerkindern, und vergangenen Sonntag trafen wir uns alle (zur Freude meiner Schwiegertochter waren auch meine Schwiegereltern dabei und haben sich die 88 Stufen bis in den 5. Stock gequält) in Stralsund zum Schmaus. Meine Schwiegertochter hat sich wieder selbst übertroffen und so haben wir gegessen, Bilder vom Baufortschritt der beiden Großen angesehen, getrunken und gelacht. Es war ein wunderbares Fest.

 

In der Woche vorher haben Frank und ich, Monika und Enno (Monika wurde 29.) zu einem Essen bei einem sehr zu empfehlenden Restaurant in Grimmen eingeladen. Das Martk 7 am Marktplatz ist schon von der Lage ein wunderbares Restaurant. Innen und Außen top,

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der Service 1a, das Essen sehr aufwändig und ausgefallen. Präsentation und Geschmack ganz wunderbar. Ein Restaurant der Spitzenklasse, welches wirklich zu empfehlen ist.

Es gab drei Gänge und vorher noch gegrillte Antipasti und Brot mit Rosmarin-Olivenöl und Kräuterbutter. Monika und ich tranken einen HUGO..  ein Cocktail aus 2 cl Holunderblütensirup
150 ml Prosecco oder deutschen Winzersekt
2-3 Blättchen frische Minze
1 Schuss Mineralwasser
Eis

Limette

sehr erfrischend bei dem warmen Wetter und war mal was Anderes

 

Monika wünschte sich zur Vorspeise Fisch und so bekam sie Garnelen mit Miesmuscheln.

 

Hauptspeise war Kalbs- und Lammfilet auf Couscous mit Weißweinschaum und Okraschoten

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Nachspeise (HAMMER) Nougatravioli, Mandelkuchen, Thymianeis (das nächste Mal bestelle ich davon einen Eimer) und Beerenobst..2012-09-01 15.21.22

 

 

Alles war super! Von hier aus noch einmal einen großen Dank an die Besetzung des Markt 7.

 

Die Stimme war ja nun zwei Wochen weg, darum fielen Chorfest und Chorproben aus, aber seit vorgestern bin ich wieder mit Leib und Seele dabei und freue mich sehr auf die Samstags-Kaffee-Probe.

 Und seit gestern bin ich stolzer Besitzer einer (Leih-)Geige und nehme nun zwei Mal in der Woche Geigenunterricht bei einer Mitsängerin aus dem Chor. Ich bin alles andere als talentiert, aber ich brauche ein wenig Futter fürs Gehirn und so wende ich mich dem Musikinstrument hin. Ich werde sehen, was sich machen lässt und versuche so unverkrampft als möglich, mit viel Spaß die Nachbarn, Katzen und Hunde zu ärgern... Alles wird gut!

 

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11. November 2011 5 11 /11 /November /2011 05:36

Diese Karte habe ich heute Morgen schon bekommen...

 

Dazu unzählige Geburtstagsmails, bei denen ich mich jetzt schon einmal von hier aus bedanken will.

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1. November 2011 2 01 /11 /November /2011 11:25

Vor nun rund 500 Jahren hat Luther eine Bewegung ausgelöst, die die Menschheit entzweit, vereint, zu Kriegen und Frieden, zu Innovationen und Rückschritten, zum Handeln und Aussitzen bewegt hat.

Ich kann mir kaum eine noch dramatischere Veränderung von Gesellschaft vorstellen, wie sie die Reformation erreicht hat. Und so feiern wir den Reformationstag. Hier in Mecklenburg-Vorpommern kommt man in den Genuss eines freien Tages, den der Eine so und der Andere so verbringt. Ich war mit dem Hund unterwegs, habe Zubehör für die Weihnachtsdeko gesammelt und ein bisschen vor mich hingegammelt. Das war, nach der letzten Woche auch ganz gut so. Frische Luft, ein wenig Bedegung und viel Ruhe... Das war notwendig!

Abends ging ich dann in die Kirche. Zum Einen um dem Chor zu lauschen, zum Anderen um dem Halloweengeistern zu entkommen. Ich hatte schon den halben Samstag und dann den Rest am Montag damit verbracht kleine Tüten mit Naschereien zu füllen, wie ich es jedes Jahr mache. Ich bin immer am Zweifeln, ob dann 40 Tüten reichen, weil die Demminer Kinder irgendwie unberechenbar sind. Manchmal habe ich so viel übrig, dass ich es gleich als Adventskalender nehmen kann und andere Jahre verschenke ich noch Äpfel und Orangen. Also abwarten und Tee trinken. Die Ersten kamen schon um halb 5 Uhr .. da war es noch ganz hell und ich war etwas verwundert. Kurz vor halb 6 kam dann mein Mann und ich konnte beruhigt los fahren.

In der Kirche wurde noch geprobt, so ging ich noch ins Gemeindehaus, erfuhr einiges Unschönes und war dann sehr traurig, dass ich wieder nur zuhören, aber eben nicht aktiv helfen kann. (Von einer lieben Bekannten hat der Mann Darmkrebs und ist gerade das erste Mal operiert worden. Krankheit und Tod bestimmt dieses Jahr mein näheres und weiteres Umfeld!)

Umso mehr war ich erfreut, dass 1. das Konzert so gut besucht war, dass sogar noch Stühle in den Gang gestellt werden mussten und 2. so liebe Bekannte und Freunde da waren. So war unter Anderem die liebe Traudi da.. Da sehen wir uns ewig nicht und dann innerhalb von  vier Tagen zwei Mal. 100_4280.JPG

Die kleine Kantorei hatte ein sehr schönes Programm zusammengestellt, welches durch Rezitationen des Pfarrers begleitet wurde. So erzählte er die Geschichte von Luthers Hund. Und die geht wie folgt. Luther hatte einen Spitz, dieser durfte eben auch im Haus sein und bettelte bei tisch um eine Wurst. Darauf Luther:" Ach, könnte ich doch einmal so inbrünstig beten, wie der Hund diese Wurst will. So absolut, hingebungsvoll und einzig auf diesen Wunsch fokusiert." Tja, jeder der einen Hund hat, schmunzelt sicher jetzt und weiß, was Luther meinte. So war die Rezitationen manchmal besinnlich, manchmal traurig und manchmal humworvoll.

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Die Mischung stimmte. So war es auch mit den Musikstücken. Der Bogen spann sich von Heinrich Schütz's "Also hat Gott die Welt geliebt"

 

 

 

über Bachs " Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren", Medelsohns  "Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren!"

 

 

bis zum Rheinbergers "Bleib bei uns", welches den Abschluss bildete.

 

 

Ein herzlicher Applaus beendete das Konzert nach einer guten Stunde. Es war wunderschön!

Nach Hause gekommen und einen völlig erschöpften Mann vorgefunden.. der mich anweint, dass die Kinder alle SOOO böse sind und ihm kein noch so klitzekleines Stückchen Schokolade über gelassen hätten.. Es war dieses Mal eine Heuschreckenarmee über uns hergefallen und weder die Tütchen, noch das Geheimfach ist verschont geblieben.. Armer Mann!

 

Tja.. so war das am Reformationstag. Schade das es vorbei ist!

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12. Juli 2011 2 12 /07 /Juli /2011 15:53


und der Orient den Okzident berührt. Wenn das Mittelalter auf die Gegenwart triftt, dann sind Sommerkonzerte in Demmin angesagt.
Schon am vergangenen Sonntag konzertierte hier die Gruppe "Musica Tre Fontane". Die drei Frauen, Mutter und Töchter, waren auch bei mir zu Gast, wurden mitsamt ihrer Familie beköstigt und schlugen am Abend dann mittels Cembalo und diversen Flöten den Brückenschlag zwischen den Welten. Das teils mystisch, teils klassisch ausgeprägte Programm vermittelte einen Eindruck der arabischen-christlichen-jüdischen Weltanschauung. Bei einigen Stücken konnte man, wenn man die Augen schloss, den Sand der Oase zwischen seinen Füßen spüren und hatte die Vorstellung sich auf einer
Karawanserei im 11. Jahrhundert zu befinden. Andere Werke ließen murmelnde Gespräche hören und das Plätschern einer Quelle erklingen. Auch wenn die Familie etwas enttäuscht war, dass sie nicht die große Kirche als Spielraum hatte, so fand ich die kleine Taufkapelle, schon aufgrund der puristischen Optik mehr als perfekt. Die weißen Wände, der robuste Leuchter an der Decke, die zauberhaften dem osmanischen Raums entlehnten Kostüme der Protagonisten, harmonierten unglaublich gut. Nichts störte den Gesamteindruck. 

100 4042Musica Tre Fontane - eigene Aufnahme

Dazu kam der Missstand, dass es wieder so unsäglich wenige Besucher waren.Nur rund 10 zahlende Besucher sind sowohl der Kirchengemeinde, als auch den Musikern einfach zu wenig. Vielleicht machte die Ankündingung auch nicht neugierig genug. Ich bin ja auch kein Werbetexter.. aber vielleicht waren die Aussagen zu spartanisch.

Trotzdem konnten die Besucher auf den teils surealen Klängen schweben und sich auf ungewöhnliche Interpretationen einlassen.


Der ausgehende Abend verwöhnte mich noch mit einem schönen Sonnenuntergang.
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27. Juni 2011 1 27 /06 /Juni /2011 08:24

Schreibblockade.

Es ist wie verhext, man möchte etwas mitteilen, aber irgendwie kommt es sperrig und hölzern aus einem heraus. So geht es mir seit ein paar Tagen.Wie weggeblasen die Leichtigkeit, mit der ich meinen vorlauten Fingern die Worte  entlocken kann,sie manches Mal zügeln muss und einfach so schreibe, wie ich eben rede.(Erschwerend kommthinzu,dass meine Tastatur die Leerstellungstaste blockiert,so dass ich oft wieder zurücktappern muss und die Lust und Freude mir entgültig vergeht.) Wie schon geschrieben, es ist wie verhext!

Dabei hatte ich allen Grund zur Freude und so schöne Stunden verlebt.. Aber..es ist manchmal nicht so einfach!

Noch ein Versuch!

Am vergangenen Freitag...

Diebereits traditionellen Demminer Sommerkonzerte begannen mit einem Chorkonzert in Wotenick.

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Aus:Kirchenbote Demmin 06/07.2011

Da ich nun Chormusik nicht nur großartig finde, wenn ich sie selber singe, sondern oder eigentlich noch viel großartiger, wenn ich mich damit berieseln lassen kann, freue ich mich immer wieder auf eine Gelegenheit anderen Chören bei ihrer Arbeit zuzuhören. Der Chor aus Nordnorwegen hatte kein übliches weichgespültes Programm, sondern überraschte mit ungewöhnlich dissonanter Chormusik. Die Stimmen ließen den Kirchenraum zu einer sphärischen Dimension werden. Soli wechselten sich mit teils kraftvoller, teils fast säuselnder Musik ab und obwohl, oder vielleict gerade deshalb, weil es eben so ganz andere Musik war, als man bei uns üblicherweise zu hören bekommt, waren die rund 60 Besucher in der kleinen Kirche restlos begeistert. Das mag an der Musik diverser norwegischer Komponisten und auch Benjamin Brittens gelegen haben, aber einen nicht unerheblichen Teil war es der Verdienst, des wunderbaren Chores.

Im Anschluss gab es noch einen kleinen Imbiss und ein Glas Wein! Es war ein gelungener Abend. Ich packte meinen mir zugedachten Tenor ein und ab ging es nach Hause. Der junge Mann (Andreas knapp 19 und gerade fertig mit seinem Abitur) überraschte mich am kommenden Morgen mit seiner wunderbaren Klarheit, mit dem was er dachte und sagte und so fuhr ich ihn um die Mittagszeit ein wenig traurig, dass der Aufenthalt nur so kurz war zum Bahnhof. Takk for flott besøk!

Bereits am gleichen Abend sollte dann das zweite Konzert, dieses Mal in der Taufkapelle stattfinden. Der Titel "Balance aus Stille und Musik" ließ an Meditationsmusik erinnern und so war es nicht ganz erstaunlich, dass zu dem Konzert des Gitarristen Savio Rego nur so wenig Zuschauer kamen. Die dann aber kamen, erwarteten augenscheinlich ein etwas anderes Programm, als dann letzendlich geboten wurde. Der aus Indien stammendene, in den USA aufgewachsene und nun in Potsdam lebende Musiker präsentierte eigene melancholische Liebeslieder, die er mit einer wunderbar samtigen Stimme sang. lHier eine kleine Kostprobe!

Die Gitarre untermalte die Lieder, die ein wenig an Eric Clapton erinnern und seine Frau sang dezent als background. Man merkte den pommerschen Besuchern an, dass sie ein wenig überrascht waren und so hielt sich der Applaus leider sehr in Grenzen. (Begeisterung ist etwas anderes!) Sicher wären mehr gekommen, wenn das Programm einen etwas trefferenden Titel gehabt hätte. So war es ein wunderbares Konzert, welches zu wenig Besucher hatte.

Im Anschluss kamen die beiden Musiker zu uns und bei einem sehr unterhaltsamen Abendessen bis Nachts um 12 Uhr kamen wir uns menschlich nah.

Danke für euren Besuch und kommt einmal wieder.

 

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen von aufräumen, Steuern und Pool aufbauen.. denn es soll ja nun Sommer werden!

Ich bin gewappnet!

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PS: Die Deutschen Frauen haben gestern 2:1 gegen Kanada gewonnen! Herzlichen Glückwunsch!

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27. Mai 2011 5 27 /05 /Mai /2011 17:34

wir haben nun einen KMD!

Einen was? einen Kirchenmusikdirektor.. als Kantor! Ah.. Oh?? Wie einen Neuen?

Nein einen Alten.. nein Unseren Alten... Lach

 

thomas.jpgDas gibt natürlich ein Kärtchen.

 

Noch ein wenig Lobhudelei? Auch wenn sie mehr als verdient ist! Alles wird gut lieber Thomas!

 

Demminer Kantor Thomas Beck wird Kirchenmusikdirektor

Greifswald (rn). Dem Demminer Kirchenmusiker Thomas Beck (41) wurde am Freitag (27.5.2011) von der Kirchenleitung der Pommerschen Evangelischen Kirche der Titel „Kirchenmusikdirektor“ verliehen.

Die Kirchenleitung würdigte damit die Leistungen von Thomas Beck auf kirchenmusikalischem Gebiet unter Berücksichtigung seiner Wirksamkeit als Kantor in Demmin, die erheblich über diesen Bereich hinausreicht. Unter der Leitung von Thomas Beck, der seit 15 Jahren an St. Bartholomaei in Demmin wirkt, „hat sich die Chorarbeit in allen Bereichen überragend entwickelt“, heißt es in der Begründung. Die Kantorei umfaßt zur Zeit über 100 Sängerinnen und Sänger und der Einzugsbereich reicht weit über den Kirchenkreis Demmin hinaus. Die Hansestadt Demmin sowie der Landkreis Demmin haben Kantor Beck und der Demminer Kantorei Kultur- und Förderpreise verliehen.

Thomas Beck wurde in Stralsund geboren und wuchs dort auf. Er studierte Kirchenmusik in Halberstadt und Greifswald, Orgel und Chorleitung mit A-Examen. In Demmin führte er mit der Kantorei große Chorwerke, etwa bei der Greifswalder Bachwoche, auf. Ehrenamtlich wirkt Beck als Kreiskantor für den Kirchenkreis Demmin und ist damit für den Erhalt und die Restaurierung von zahlreichen Orgeln zuständig. Außerdem ist Beck Vorsitzender des Kirchenmusikwerkes Mecklenburg-Vorpommern. Der neue Kirchenmusikdirektor hat auch einen Lehrauftrag am Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.

von Pfr. Rainer Neumann

 

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24. Mai 2011 2 24 /05 /Mai /2011 10:43

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Am Samstag ging es dann endlich nach Bremen. Ich hatte so ein Superbilliugfahrdochmalendlichwegticket bekommen, ließ somit das Auto da wo es am besten steht, nämlich zu Hause und stieg in den Zug. Mit nur einmal umsteigen und schneller als mit dem Auto waren das unschlagbare Argumente. Nach einer entspannten Fahrt kam ich gegen 15 Uhr an, wurde schon erwartet, liebevoll in Empfang genommen und in mein Asyl für die nächsten Tage kutschiert. Das Wetter war göttlich und nach Kuchen und sehr netten Gesprächen, kam dann meine liebe Almut und drückte und herzte mich. Am Abend wurde ich dann zu einem großartigen Essen mit Spiel und Lachen eingeladen. Das Restaurant und das Essen

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war super und am genialsten fand ich den Umstand, dass auf einmal ein kleines Würfelspiel herausgeholt wurde und wir würfelten neben Essen und Trinken.. Andere Länder andere Sitten ;-)

Untergebracht unter dem Dach mit allem Komfort, und den für mich ungewohnten Umstand, dass ich mal gar nichts denken brauchte, schlief ich wie ein Stein, wachte erst um kurz nach 7 Uhr morgens auf, schnappte mir den ortsansässigen Kleinsthund (Daisy, das Gänseblümchen die Süße!!!)

100_3921.JPGund stiefelte durch den wunderbaren Morgen. Das Viertel in dem meine lieben Bremer wohnen ist ruhig, idyllisch und norddeutschaufgeräumt.. was eben so ganz anders ist, als in Demmin, aber was es auch so lebenswert macht. Trotz naher Autobahn und Flughafen war es nicht nervig laut.

Nach dem Frühstück fuhren wir nach Vegesack. Vor vielen Jahrzehnten war ich da mal mit dem Kegelverein. Ich war noch ein kleines Mädchen. Vielleicht 9 oder 10. Ich hatte so eine Idee, wie es damals da aussah, aber ich erkannte NICHTS wieder. Trotzdem war es schön, besonders, da ich Almut und Ecki überzeugen konnte die Kinderrutschen runterzurutschen.. was mir tiefe Bewunderung der Tochter einbrachte.. Beweis?? Hier..

 

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100_3912.JPGNach dem Ausflug gab es leckeren Spargel mit Schinken, und nach einem kleinen Mittagsschlaf ging es dann zum Konzert. Es gab Schuberts As-Dur Messe und noch denn 144 Psalm von Mendelsohn-Bartholdy.

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Es wr großartig und auch wenn die liebe Almut nun wieder stöhnt, das sie sooooooooooo schlecht waren.. Nein, ich fand es großartig und ich hatte so oft eine dolle Gäsnehaut vor Begeisterung.

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Es war ein so schöner Abend, das Konzert, die Menschen, das anschließende gemeinsame Choressen, die freundliche Aufnahme durch die Chormitglieder. Es war wunderbar, .. (auch wenn der Begriff inflationär von mir verwendet wird!)

Am Montag früh wieder schön Frühstück, Spaziergang, und dann in die Stadt um doch noch ein wenig klassische Stadtrundgangstour durch Bremens Altstadt.100_3930.JPGBöttchergasse

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Ich wäre sicher an 90 % vorbeigegangen, wenn ich nicht so eine gute Führerin gehabt hätte.. so zeigte sie mir lauschige Gässchen und tolle Schnökeslädchen,

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die ich unbedingt noch mal mit Frank besuchen muss!

Leider war dann nur noch Zeit für einen riesigen Kaffee und dann war der schöne Urlaub schon wieder vorbei!

Es war sehr sehr sehr .. wunderschönbarphantastischerholsamgenialnuminosaußerirdischparadiesischelysischvollendetvortrefflichübernatürlichggöttlich, omnipotentmetaphysischbeglückendelysäischvollkommenbeseligend

Danke! Unterschrift1-Kopie-1

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24. Mai 2011 2 24 /05 /Mai /2011 10:23


Am Freitag hatte nun Monique Geburtstag und wir machten uns am späten Vormittag auf Warnemünde zu erkunden. Ein wenig waren die Götter gegen uns, nicht nur, dass es der regnerischste Tag der letzten Wochen, wenn nicht gar Monate war, so verfuhr ich mich auch .. obwohl das fast eine Kunst war. So tuckerten wir fast zwei Stunden in und um Rostock herum, kamen so gerade rechtzeitig zum Essen an.

Nach einer wunderbaren Scholle mit Bratkartoffeln, schipperten wir im Hafen rum,

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100_3872.JPGHotel Hohe Düne

bestiegen den Leuchtturm,

100_3882.JPGLeuchtturm innen

 

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Warnemünde von oben

 

schauten den Polospielern am Strand zu, hielten die Füße in die wirklich noch sehr kalte Ostsee.

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Tranken wunderbaren Kaffee und Sekt, Aßen ein Eis und Kuchen, fütterten die Spatzen

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und fühlten uns einfach nur sehr wohl.

Gegen 20 Uhr waren wir wieder zu Hause. Satt, voll von guter Ostseeluft, glücklich.. was will man mehr. Happy Birthday Monique. 100_3857.JPG

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8. Mai 2011 7 08 /05 /Mai /2011 09:59

Gestern Abend kam Monique um mit mir unseren Video-Lecker-Essen-Abend zu veranstalten. Da sie dieses Mal keinen Video mitbrachte, haben wir uns, unserer mickrigen Auswahl bedient und die Wahl fiel auf die "Dornenvögel". Vor gefühlten hundert Jahren gesehen und bei uns irgendwie vorhanden und schon sehr verstaubt, versprach er doch ein schönes Herz-Schmerz-Ah-Gefühl.

Um kurz nach 6 Uhr kam sie und erst mal wurden die Neuigkeiten aus Reise, Chor und Familie durchgesprochen. Nach 19 Uhr fingen wir dann an zu köcheln. Da sie sogut wie nie kocht, scheint sie das immer sehr zu genießen und so schnippelte sie ruhig, ganz wie es ihre Art ist die Paprikaschoten. Ich hatte mir so ein Indisches irgendwas ausgedacht. Dafür erhitzte ich ein wenig Chilliolivenöl (welches es umsonst dazu gibt, wenn man bei Aldi die Chillioliven kauft und möglichst sparsam verwendet werden sollte), briet eine Handvoll gehäckselte Frühlingszwiebel (inklusive Grün) an, dann eine geschnetzelte Hühnerbrust anbraten. Dazu kamen besagte Paprikaschoten, Champignons eine Packung Frischkäse, 4 Esslöffel Curry, kurz vor Schluss noch eine Handvoll frische Ananas und eine große Portion Mungosprossen. Dazu noch Naanbrot aus dem Ofen. Fläschchen spritzigen Hochzeitsweißwein.. Perfekt... Die erste Folge Dornenvögel, die uns in der Australien der 1920er Jahre entführte,mitgelitten und gelacht bis kurz nach 22 Uhr. Es toller Abend war zu Ende..Unterschrift1-Kopie-1

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10. Januar 2011 1 10 /01 /Januar /2011 07:19

Das war der gestrige Sonntag für Frank und mich.

Da ich im Internet einen Film entdeckt hatte, und dieser eben nicht in Mecklenburg -. Vorpommern lief, bereitete ich in der vergangenen Woche einen Sonntagsausflug nach Lübeck vor. Frank erbettelte einen Besuch,der etwas mit Marzipan zu tun haben sollte und so machte ich mich auf die Suche. Natürlich wurde ich fündig und nach der Morgenrunde, der Kontrolle von Haus und Hof, machten wir uns um kurz nach 11 Uhr auf den Weg. Das Wetter meinte es einigermaßen gut mit uns und bei plus 3 Grad, trockenen Straßenverhältnissen und weni8g Verkehr auf den Straßen, kamen wir gut und zügig voran. In Lübeck angekommen, suchten wir erst einmal eine Parkmöglichkeit. Das stellte sich als etwas schwieriger raus als gedacht, da die komplette Innenstadt anscheinend ihre Parkhäuser gesperrt hatte.

Aber wir fanden ein Plätzchen fürs Schätzchen und los ging es zu Fuß in die Altstadt.

Ich war vor vielen Jahren in Lübeck gewesen und bei Frank muss es auch so 15 Jahre hergewesen sein, so dass wir uns einfach begeistern ließen, von Häusern und Plätzen.

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Direkt gegenüber der Rathaustreppe findet man DEN ultimativen Marzipanladen Niederegger. Kommt man bis 14:30 Uhr, bekommt man einen Eintopf nach wechselnder Karte. Man kann übers Internet einen Tisch bestellen und wird so im Cafe im ersten OG untergebracht. Es herrscht eine schöne fast an Wien erinnernde Atmosphäre und wir beide ließen uns davon gleich einfangen.

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Wir bestellten einen Steckrübeneintopf mit Kohlwürstchen und für Frank einen Kartoffeleintopf. Es war lecker, sehr heiiß und üppig bemessen. Da wir ja nun in einem (nein, DEM) Marzipanladen Deutschlands sind, bestellen wir zum Nachtisch einen Marzipanpfannenkuchen (der mehr ein Pancakes war) mit gerösteten Mandeln und Marzipaneis, und ein Himbeer-Marzipan-Baumkuchengratin mit Vanilleeis und dazu einen Kaffee und einen Marzipan-Milchkaffee. Es war so atemberaubend köstlich, dass ich fast den Teller abgeleckt hätte. Gesättigt und glücklich schauen wir uns im Marzipanshop im Parterre um, besorgen ein paar Kleinigkeiten für die Hochzeit der Kinder und freuten uns, dass es so ein wunderbarer Nachmittag ist. Ein wenig Bewegung tut nun Not und so gehen wir über den Rathausplatz

 

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zur Untertrave. In der Hausnummer 98 ist der Marzipanspeicher untergebracht. Diese Firma stellt das "original" Lübecker Marzipan her, hat sowohl einen Verkaufsladen, als auch ein Cafe und ein Museum. Leider ist das ganze eine furchtbare Enttäuschung. Es mag sein, dass wir nach dem Besuch bei Niederegger etwas verwöhnt waren, aber das Restaurant entpuppt sich als Selbstbedinungsrestaurant, der Besucherstrom hielt sich in Grenzen.

 

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Und das Museum, im zweiten Stock, über eine lieblose Treppe im kalten Flur zu erreichen, ist eher was zum abgewöhnen. In einem kleinen Kämmerchen findet man einen "Zoo" mit einigen Exponaten aus Marzipan. So ist die Kuh aus 1000 Kilo Marzipan hergestellt.

 

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Im Nachbarzimmer wird dem Film "Die Buddenbrooks" gehuldigt, der vor gut zwei Jahren in Lübeck gedreht wurde. Der Konditormeister meinte es mit seiner Kunst aber allzu gut und war der Meinung die Kleidung aus dem FIlm, in Marzipan nachzubauen. (Über Geschmack lässt sich streiten!)

 

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Das Original sah so aus.

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Aus: Stern.de

 

Nach diesem Besuch gehen wir zur Mengstraße, in der das KOKI ist (Kommmunales Kino Lübeck). Es ist noch etwas früh und so gehen wir durch die Dämmerung zum Buddenbrockhaus.

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Das Buddenbrookhaus in der Mengstraße 4 gegenüber der Marienkirche blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück: 1758 von Johann Michael Croll, einem aus Marburg stammenden Kaufmann, erbaut, wurde das Haus 1841 von Johann Siegmund Mann, dem Großvater von Heinrich und Thomas Mann, erworben. Es blieb bis 1891 im Besitz der Familie Mann. 1893 übernahm die Hansestadt Lübeck das Gebäude und vermietete es in den folgenden Jahren. So beherbergte das durch die Literatur berühmt gewordene Haus unter anderem das Katasteramt, eine Nachtstation der Laternenwächter sowie die Lübeckische Staatslotterie. Mit der Eröffnung der "Buddenbrook-Buchhandlung" im Jahre 1922, bei der Thomas Mann anwesend war, sollte das Haus schon einmal der Literatur zugänglich gemacht werden.

aus: www.lübeck.de

 

Thomas Mann über seine Jugend und Heimat

 

„Meine Kindheit war gehegt und glücklich. Mit vier Geschwistern wuchs ich auf in einem eleganten Stadthaus, das mein Vater sich und den Seinen erbaut hatte, und erfreute mich eines zweiten Heimes, in dem alten Familienhaus aus dem 18. Jahrhundert, mit dem Spruche Dominus providebit am Rokoko-Giebel, welches meine Großmutter väterlicherseits allein bewohnte und das heute als das ‚Buddenbrook-Haus' einen Gegenstand der Fremdenneugier bildet."

aus: www.luebecker-museen.de

Auch die Marienkirche psäsentiert sich in einer ungeahnten Perspektive und wir versuchen die Mondsichel einzufangen, was nicht so ganz einfach ist.

 

100_3404.JPGMit ein wenig Adlerauge sieht man den Mond.. (nein, dass ist kein Fussel auf dem Bildschirm!).

 

Kurz nach halb 5 Uhr gehen wir dann in das niedlichste Kino, dass ich seit langem gesehen habe.

 

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schon das Treppenhaus erinnert an den Charme einer vergangenen Zeit. Der Mitarbeiter ist sehr nett und das Kino ein kleines entzüclendes Zimmer mit rund 12 Reihen mit je 6 Plätzen.Das Kino war gut besucht, und der Mitarbeiter an der Kasse erzählte mir, dass die Leute am Samstag extra aus Hamburg kamen, da dort der Film ausverkauft war.

 

100_3422.JPGNoch mal eine andere Perspektive.

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Um 17 Uhr fing dann der Film an.

http://www.cinemagora.co.uk/images/films/26/141826-b-la-danse-the-paris-opera-ballet.jpg

Achja... wir waren bei einer Dokumentation über das  Balettensemble der Pariser Oper. Der FIlm  La Danse - Das Ballett der Pariser Oper, begeisterte uns vom ersten Moment an.

158 Minuten geht es um die Arbeit der Balletttänzer, Beleuchter, Choreographen, Trainer, Kostümbildner und und und. Eben alles, was Theater und speziell Ballett ausmacht. Es wird nichts kommentiert. Keine dramatischen Steicher, die irgendetwas untermalen. Der Regisseur lässt einfach die Kamera laufen und zeigt somit dieses harte, aber so anmutige Geschäft.

Die internationalen Kritiken überschlagen sich und sprechen mir aus der Seele. Besonders die folgende Kritik ist exemplarisch für diesen Film:

 

Doris Senn ist angetan. LA DANSE 

"verzichtet auf jeglichen Kommentar oder Interviews und lässt uns einfach teilhaben am Alltag von Haus und Bewohnern. Die episch-langen Einstellungen von Trainings und Performances, von Solos, Pas de deux und Gruppeninszenierungen wechseln sich ab mit "fotografischen" Aufnahmen von Treppen, Gängen, Guckfenstern oder immer wieder von Ansichten der Stadt im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten. Ein überraschend spannungsreicher Film, der zudem das Auge schärft für Anmut und Grazie, für Körperlichkeit ebenso wie für Schwerelosigkeit."

 

Es war atemberaubend.

Hier der offizielle Trailer.

 

Um kurz vor 20 Uhr waren wir aus dem Kino raus und noch berauscht von den Eindrücken des Tages führen wir nach Hause.
Ein toller Tag des Marzipans ging zu Ende.
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