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2. September 2012 7 02 /09 /September /2012 10:29

Es ist ein himmlischer Sonntagmorgen! Die Sonne scheint, Der Frühstückstisch ist abgedeckt, Nichts treibt uns, Hund; Katzen, Kater sind versorgt,die frisch gewaschene Wäsche schaukelt in der sanften Spätsommerbrise. Nichts ist da, was uns stört. Nichts?

Die halbgelesene Zeit liegt noch aufgeschlagen da, und ein paar interessante Artikel aus Wirtschaft und Politik wollen noch verschlungen werden. Ich liebe den Donnerstag, wenn der Zeitungsbote vor dem Aufstehen die Zeit in den Briefkasten legt und wir (Mann und ich) uns erst über die Rätsel und dann so nach und nach über den Inhalt her machen.Und Sonntags wird dann beim frühstück der Rest verschlungen und dann diskutieren wir über Solaranlagen und ihre Rentabilität, über den Wahlkampf in Amerika, über Gerechtigkeit... und heute? Über Schuld und ihren Ausverkauf.

Jeder, und sei er noch so heilig, kennt dieses DIE.. haben Schuld! Wer auch immer DIE sind, das können DIE Frauem. Männer,Fliegen, Deutschen, Bäcker, Politiker, Hausfrauen, Taxifahrer, Kinder, Jugendlichen, Ausländer, Walfänger... ach DIE eben sein. Und spätestens bei der zweiten oder dritten Gruppe DIE gehört man dann doch selber rein,. oder er eine oder Andere, der eben in der Freundschaft oder Verwandtschaft zugehörig ist. Und sicher ist es doch um so vieles leichter, wenn DIE man eben nicht selber ist, und dabei hofft man doch immer (IMMER) um Absolution, wenn man (natürlich Ausversehen!) dann doch mal schuldhaben könnte.. Aber das mit dem Vergeben und Vergessen, das Verzeihen, oder das Begnadigen ist dann doch so eine andere Sache.

In der aktuellen Zeit geht es unter anderem um das Vergeben in der Deutsch - Isrealischen Frage. Um den Holocaust und seine Bedeutung in der heutigen Zeit. Im täglichen Miteinander und, wie vermittel ich es meinem Kinde, Enkel, nicht betroffenden Mitbürger... und die weitere Fragestellung: " Sind wir nihct immer betroffen? Eben, weil wir Weltbürger sind?" Ich bin bestimmt kein Poloitloge, und sicher auch nur ein Mensch, mit dem, was man im Allgemeinen, gefährlichen Halbwissen (cih denke bei mir eher Achtelwissen!) nennt. Aber es interessiert mich und es beschäftigt mich.

In den vergangenen Wochen, kamen im Rahmen des Sommerprogramms in den Kultursendern der öffentlich -rechtlichen Programm wiederholt Sendungen über den zweiten Weltkrieg und ehrlich .. nach nicht allzu langer Zeit ging es mir auf den Geist... Ehrlich und ich war IMMER ein Kind was seine Muttter nervte mit den Worten"Mama, erzähl mal vom Krieg!" Schaurig-"schöne?" geschichten.. die irgendwie in meiner Erinnerung immer gut ausgingen.. weil wir in der Familie eben keine Opfer zu beklagen hatten und so wollte ich immer wieder hören, wie es war, als meine Mutter, da und dort war und wie es eben in Berlin so zuging,.. Heutzutage fast ein No Go,aber ich war so. Im Grunde bin ich ja immer noch so, aber jetzt beklemmt es mich. Nun gut, aber zurück zur Schuldfrage, und wie gehen wir damit um. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Meisten ein mütterliches Pflaster auf ihrem Knie haben wollen, ein großes Pusten und alles ist wieder gut. Aber leider geht das so nicht. auch wenn es doch im Grunde nicht im eigene (also hier) persönliche Schuld geht, sondern um das Nichtvergessen und das Verstehen, wozu Menschen in der Lage sind. Und darin liegt die eigentliche Schuld des Menschen. Er will vergessen und es damit ungeschehen machen und wehrt sich dann, wenn man ihn der "Schuld" bezichtigt. Es ist aber auch unsere Form der Überlebensstrategie, denn wenn man unablässlich die Scham sich auferlegt, dann verzweifelt man.

Vergessen? Nein, sicher nicht, Vergeben? Den Tätern? Das können nur die Opfer! Schon ihre Anwälte, sicher hier auch ihre Angehörigen können das nur in noch in bedingtem Maße. Verzeihen? Das können wir uns alle im gewissen Umfang. Denn sicher wissen wir nicht, wie wir in bestimmten Situationen handeln würden und es steht auch in der Bibel: Der, der ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein!

Macht es Uns diese Erkenntnis leichter mit unserem Vermächtnis umzugehen? Sicher nicht! Aber wir können es immerhin versuchen..Denn bei Schuld (und nicht wie bei Schulden) ist man nach 7 Jahren schuldfrei!

 

Die Sonne scheint immer noch! Mein Mann und der Hund kommen gerade vom Acker zurück und es ist Zeit für ein wenig Zeit und eine Tasse Tee.

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8. August 2012 3 08 /08 /August /2012 15:36

Bei meinen morgendlichen Stadtspaziergängen mache ich mir ja immer so den einen, oder anderen Gedanken und nun stieß ich wieder auf unsere Kirche und die Veränderungen der letzten Wochen.

 

Schon seit der Wende stand vor der Kirche ein Haus, welches, aufgrund diverser Umstände nicht abgerissen wurde, oder werden konnte. Es war ein Schandfleck direkt auf dem Marktplatz und jeder der kam, ärgerte sich mehr oder weniger über dieses Übel.http://www.evangelischer-kirchenbauverein.de/Greifswald/images/p1010006.jpg

alte Ansicht aus http://www.evangelischer-kirchenbauverein.de

 

 Nach mehr als 20 Jahren Verhandlungen, konnte nun endlich das Haus erworben werden und wurde schon vor einiger Zeit (Infos hier) abgerissen. Nun entstand da eine Lücke, die nach Aussagen von Menschen, die es wohl wissen müssen, zeitnah wieder bebaut werden soll. Aber solange eröffnet sich ein reizvoller Blick auf unsere Kirche und die angrenzenden Gebäude, die eben zum Teil schon mehr als 150 Jahre alt sind.

 

 

DSC00147.JPG

eigene Aufnahme 08.08.2012

 

Diese Öffnung zum Marktplatz war sicher in den letzten 200 Jahren so nicht vorgesehen, macht aber Luft und gibt der Kirche den Raum, den sie eigentlich (oder nur meiner Meinung nach?) braucht. Nun soll im historisierenden Stil ein Altenheim an gleicher Stelle erbaut werden. Ich hoffe, dass man sich das noch einmal überlegt und eine andere der vielen Baulücken dafür verwendet.

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19. Mai 2012 6 19 /05 /Mai /2012 12:09

Seit ein paar Wochen mache ich mich aus diesem und jenem Grund rar.. und ich denke mir, dass es auch ganz gut so war und ist. Nun häufen sich in den letzten Tagen die kleinen Katastrophen und wir sind am überlegen den Hof aufzugeben. Aber soweit sind wir dann doch noch nicht. Das Alles spielt hier im Grunde eine untergeordnete Rolle, aber das Kernthema betrifft es denn dann doch. Es geht um Hilfe.. Hilfe.... ist ein schwieriges Thema! Seit ein paar Tagen diskutieren mein Mann und ich dieses Thema in seinen Abwandlungen und wie es dann ja mit allem ist, mit dem man sich intensiver beschäftigt.. es läuft uns überall über den Weg. Zeitung, Fernsehen, im Bekannten und Freundeskreis.

Nun fing das Thema aus einem Grund an, der uns jetzt noch banaler erscheint, als zu Anfang, daher sei er unerwähnt, aber es stieß uns auf, dass wir ein Generation der Jammerlappen sind. Im Ernst! Es geht immer nur:" Ja, wenn meine Eltern, der Staat, meine Freundin, das Wohnungsamt, meine Kinder, mein Mann, mein.... mir geholfen, in einen besseren Start ins Leben oder oder oder geholfen hätte! DANN!" Ja, dann wäre alles einfacher, besser, ich wäre glücklicher, reicher, schöner, dünner, talentierter.. STOP!

Alles Unsinn!

99,999 % aller Probleme machen wir uns selber und/oder wir sind der Meinung, dass wir ohne/mit/sowohlalsauch.. wir nicht mehr leben können. Letztens ist mein Auto mal wieder verreckt! Ich heule Allen (aber wirklich ALLEN!) die Ohren voll.. Ich armer Mensch! Und habe mich ganz schnell organsiert und das funktionierte überraschenderweise hervorragend. Handy weg? Super, man kommt zum Zeitung lesen. Schlechtes Wetter.. himmlisch.. einfach mal NICHTS machen und ausruhen und Kraft tanken. Unzulänglichkeiten haben echtes Potential, wenn... ja, wenn man nicht aufgibt, und dem augenscheinlich Negativem das real Positive abzugewinnen.

Problematisch scheint es zu sein, wenn Hilfe gegeben wird und der Mensch sich nur darauf verlässt. Da ich selbst einige Zeit ohne Arbeit war, weiß ich, dass es immer schwieriger wird, sich in den regulären Arbeitsprozess einzubinden. Man bekommt so eine Art ungesunden Phlegmatismus. Man hat dann so einen Trott in dem man lebt, und die Veränderung mehrere Stunden aus dem Haus zu sein, erscheint Einem, als schier unmöglich. Und dann ist die Hilfe zum Leben, nur noch eine Stütze zum Überleben.

Ähnliches scheint sich mir in den Entwicklungsgebieten aufzuzeichnen. Die wohl "wohlgemeinte" Hilfe, versickert in seltsamen Kanälen, und selbst hochrohstoffreiche Länder schaffen es nicht, ein geregeltes Gesundheits- und Bildungssystem zu etablieren. Das erschüttert mich und lässt die Menschen in uns unvorstellbarer (ich wollte schreiben Armut und Trostlosigkeit, aber das sind nicht die Worte, dich dafür verwenden möchte, da es noch viel mehr ist) Art und Weise dahinvegetieren. Aber ich denke, dass wir hier unseren Lebensstandart (der häufig nicht nachamenswert erscheint) anderen aufdrücken wollen.

Das wir Nationen unterstützen, in denen die Regierungen die Menschen wissentlich verhungern lassen. Die für Terror unter der Zivilbevölkerung sorgt, und es nicht schaffen WILL, dass der Bürger des Landes einfach seinen Bedürfnissen folgen kann. (Zu allem Überfluss werden dann noch deutsche Spenden völlig sinnlos verpulvert, aber das ist eine andere Geschichte!) Die sogenannte Hilfe zur Selbsthilfe funktioniert hauptsächlich wohl deshalb nicht, da die Lebensansichten so unterschiedlich sind.. Denn, wenn man sich Bilder von Slums in Lateinamerika, Asien oder Afrika ansieht, dann haben viele Menschen keine genügenden sanitäre Anlagen, aber auf jeder zweiten Hütte steht eine SAT-Anlage.. Bedürfnis?

 

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31. März 2012 6 31 /03 /März /2012 20:11

Unsere liebsten Bremer Freunde haben in diesem Jahr silberne Hochzeit. Da Beide sich etwas anstellen, uns zu verraten, wann denn ihr Ehrentag ist, und ihre Kinder echt keinen Plan haben (was ich peinlich finde!) fing ich also an zu raten.

Das es Mai sein muss, war mir relativ schnell klar, da meine Liebste eher tradtitionell ist. Dann muss es ein Freitag sein..Wegen Trinken und so...

  • Da 1987 der erste Mai ein Freitag war, fällt der wegen geschlossenem Standesamt aus.
  • Der 8. Mai fällt aus, da am Sonntag Muttertag ist und sicher die Lieben ihre Mutter ehren wollten und nicht mit einem Kater im Bett liegen würden.
  • Der 15. Mai wäre meine erste Wahl, weil dann auch die Geld haben, die in der Mitte des Monats ihr Gehalt überwiesen bekommen.
  • Der 22.Mai ist die Wahl meines Mannes, da es ein schönes Datum ist und noch eine Woche bis Monatsende.
  • Der 29.Mai fällt eigentlich aus, da es am Ende des Monats ist (keine Kohle) aber der 28.Mai war 1987 ein Feiertag, was sich super für Polterabend geeignet hätte. Aber da es ein Pastorenhaushalt war, denke ich nicht, dass da gefeiert wurde.

Lange Rede kurzer Sinn. Wir tippen auf den 22. Mai und werden da Kuchen essen kommen!

Sollte ein Bremer Standesbeamter mitlesen... Ich brauche eine Emailjoker!

 

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22. März 2012 4 22 /03 /März /2012 18:20

Grundsätzlich fällt es mir nicht schwer mich auf Menschen unterschiedlichster Herkunft einzustellen. Vielleicht liegt es an meiner Art offen auf Menschen zuzugehen und nicht erst zu fragen, was sie machen, woher sie kommen, wieviel sie verdienen und/oder welchem Gedankengut sie sich "verpflichtet" fühlen. Es kann sein, dass es einfach dem Wunsch entspringt selbst so genommen zu werden wie ich bin. Und ich Standesdünkel jeglicher Art  für völlig fehl am Platz finde. Nun hatte ich heute Vormittag eine sehr nette Zufallsbekanntschaft machen dürfen, die mich seit langem einmal wieder auf diesen, für mich vielleicht wunden Punkt gestoßen hat. Den Punkt des... "Was machst du eigentlich mit deinen Ausbildungen" und " wie denken eigentlich deine Eltern darüber'". Diese Fragen konnte ich vermeintlich beantworten, indem ich halt sagte, was ich dachte.. das ich eben das mache, was ich machen muss, und meine Eltern stolz auf mich wären. So wie ich halt stolz auf meine Kinder bin, mit dem was sie tun und lassen.. ABER, und der geneigte Leser wusste, dass das Aber schon von Anfang an im Raum steht, es stellt sich die Frage, in wie weit ich stolz auf mich bin und warum ich wirklich das mache, was ich mache, oder machte. Nun flitzten diese Gedanken beim saubermachen, Tiere versorgen, Kochen und so weiter .. durch mein Hirn und irgendwann kam ein Wort mir in den Sinn und das war, ich mache diese Sachen (Abitur, Studium, Geige spielen, mich mit Politik, Wirtschaft und und und auseinandersetzen) um nicht GEISTIG ZU VERROHEN! 

Die permanente Auseinandersetzung mit mir, meiner Umwelt, den Menschen um mich herum, die Sucht das Neue zu finden, liegt sicher auch in diesem Umstand begründet. (Und ganz nebenbei bin ich grenzenlos neugierig! Was manchmal gut ist und manchmal nervt!)

- Beim Abendessen machen fragte ich mich dann auch, warum die Bouletten Bläschen machen.. aber das erklärt mir gleich mein Mann (Abitur mit Physik im Vorabi bedeutet nicht gleichzeitig, dass man was weiß!) 

 

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PS: Wie gedacht hat mir mein Mann das gleich erklärt und die Erklärung mit der unterschiedlichen Oberflächenspannungen von Fett und Öl finde ich dann doch ein bisschen zu wenig geheimnisvoll und darum werde ich mal darüber nachdenken gehen, ob sich nicht doch was GANZ anderes dahinter verbirgt. 100_4434.JPG

morgens demmin

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11. März 2012 7 11 /03 /März /2012 10:17

Ich bin ein Nörgler! Ich habe irgendeine Antenne in mir, die mir schnell die Schwächen eines Menschen zeigen. Das ist sicher vom Grunde her gar nicht so übel,aber wenn ich einen Menschen nicht so schätze, oder wenn ich denke, dass ich genervt bin.. dann bin ich wie eine Mistmade und wühle immer weiter in der Wunde. Das nervt mich (die Anderen sicher noch viel mehr!), aber ich kann es kaum abstellen.

Anders sieht es aus, wenn ich eine Art moderene Jeane d'Arc darstellen möchte und ich mich als Rächer der Schwachen und Unterdrückten hinstelle... dann heiße ich Vieles gut, besonders wenn diese "Unterdrückten" von allen Seiten angefeindet werden. (Meine Kinder sind da immer außen vor! Sind ja Meine ;-) ) 

Aber in letzter Zeit merke ich, dass es mich anwidert, wenn alles, aber auch wirklich allies hyperperfekt sein muss. Obgleich ich selber alles "richtig" machen will, merke ich, dass das einen kolossal unter Druck setzt und ich in eine ungesunde Form der Totalverweigerung trete. Um was geht es?

Stell dir vor, du backst einen Kuchen (kann auch sein, du malst ein Bild, singst ein Lied, gehst mit dem Hund spazieren, tapezierst deine Wände,... oder oder oder!) Dann zeigst du stolz das deinen Liebsten, Freundin Chef, Mutter, Bekannten.. egal! Es wird genörgelt! Ja, sehr schön ABER! Der linke Keks ist dicker, der tonwar schief, derHund soll an die Leine, die Tapete hätte ein wenig gelber sein können... Das ist doch krank! Und wir reden hier nihct um Verfehlungen die den Weltfrieden bedrohen, sondern um Kleinigkeiten, die völiig banal sind. Letztens habe ich auf so eine Nörgeltirade nur gesagt:" Schränkt es dich in deinen Lebensumständen ein, wenn das so ist?" Derjenige war völlig perplex,. ich drehte mich um und ging (dabei heulte ich wie ein Schlosshund!) Das kann doch nicht Sinn und Zweck des Lebens sein, dass man nur nach dem sucht (und natürlich auch findet) was eine Sache mies macht. Uneingeschränkte Freude? Gibt es das noch? Diese Umstände führen vermehrt zu Depressionen, Burn outs, Selbstmordversuchen und gescheiterten Beziehungen. Weil man nicht genügen KANN, auch wenn man es will! Diese Sucht und Suche nach dem "perfekten" Etwas, vergällt die Annahme, des wirklich "perfekten" Moments, wie er gerade jetzt ist...weil die Sonne scheint, ich eine tolle Musik höre, das Haus ein wenifg ordentlicher ist, als normalerweise, das nicht das Telefon klingelt,ich jetzt diese Schreiberei machen kann... Ich will mir den Augenblick nicht verderben lassen, durch den Umstand, dass gerade JETZT vier riesen Trecker bei uns am Haus vorbei rasen, eine Wolke am Himmel erscheint, das telefon klingelt. Es ist wenigstens einmal am Tag gut so wie es ist!

 

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23. Februar 2012 4 23 /02 /Februar /2012 18:59

zu sein.

Jeder den ich kenne möchte in einer stabilen Demokratie leben und möchte die Vorteile aus dieser auch genießen. Das heißt wählen können den man will, Mitspracherecht bei den verschiedensten Angelegenheiten, die Möglichkeit des Protestes. Eben Volksherrschaft im wahrsten Sinne des Wortes. Den Slogan "Wir sind das Volk" leben zu können, scheint ein Ziel unseres Miteinander lebens zu sein.

Nun ist das eben alles sehr schön und nett, wenn man eben zu den (mindestens 50,00001 Prozent) gehört, die Volkes Mehrheit ausmacht.. Dann jubelt man und freut sich, dass "Volkes Stimme" gesiegt hat. Problematisch wird das, wenn man zu den 49,99999 gehört.. denn dann muss man eben merken, dass seine Meinung schön und gut ist, aber eben nicht genügend Gehör bekommt und somit... im schlimmsten Fall nicht beachtet wird. Nehmen wir mal Stuttgart 21. Da gehen die Menschen auf die Straße, bewegen sich nicht nur körperlich, sondern auch gedanklich, erzwingen Verfahren, wählen die amtierende Regierung ab, in der "Hoffnung" dass die kommende alles so macht, wie sie es wollen. Wer auch immer sie sind. Also Demokratie pur. Dann setzt die neue Regierung ein Verfahren in Gang, man wägt alles ab, Anhörungen und zum Schluss noch eine Abstimmung und dann sind eben die Gegner weniger, als die Befürworter. Mist Demokratie! Denn nun MUSS die Regierung das machen, was die Mehrheit will.. und die WILL den Bahnhofneubau in allen Konsequenzen.. Meine Meinung zu der eigentlichen Sache spielt hier grundsätzlich keine Rolle, aber ich wäre auch gegen diesen Mammutbau mitten in der Stadt gewesen, hätte mich aber auch der Mehrheit beugen MÜSSEN., Und anerkennen. Denn das ist auch Demokratie. Nun haben wir das Bundespräsidentendilemma.. Sicher wollen ein paar Den, oder Den Kandidaten nicht, lieber einen aus MV, BW, Bayern, Berlin, Mann, Frau, Christ, Moslem, Jude.. Vollkommen egal.. man kann es nicht jedem Recht machen und dann muss man am Ende eben sagen, dass es nicht meine Wahl gewesen wäre, aber ich eben eine Demokratin sein will.. Und wenn man wie ich, ganz oft auf Protest gebürstet ist, dann muss man sich  ganz schön oft der Mehrheit beugen.

Umso besser, dass es Familie gibt, denn da herrscht ganz schön oft Diktatur! Und da gehorchen dann Viele einem Einzigen...

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19. Februar 2012 7 19 /02 /Februar /2012 19:17

Herr Meier heißt natürlich nicht Herr Meier, sondern steht für einen Menschen wie Du und ich. Nun vielleicht nicht gerade wie ich, aber eben einen Otto Normalverbraucher, der eben ein wenig intelligenter, etwas weniger geldgierig und ein bisschen na .. zuverlässiger als das der übliche Politiker anscheinend ist. Böse? Vielleicht!.. nein sicher!

Schon vor Wochen hatte ich gewettet, wie lange Herr Wullf das Amt belegen würde, aber da war ich die Meckertante und Nörelziege und unser allzeit geschätzter Kantor meinte, warum er denn zurücktreten solle. und mein noch mehr geschätzter Sohn war der Ansicht, dass er irgendwann (ich glaube es war der 21.) im Juni tun würde. Daraufhin meinte ich, dass er entweder bald, oder eben gar nicht zurücktreten würde. Nun kam, es wie bekannt, aber ich bin nicht froh, oder erleichtert, aber ich hatte von Anfang an etwas gegen diese Person in diesem Amt, und ich war ein glühender Gauck Bevorzuger und hielt da auch nicht mit meiner Meinung hiner dem Berg. Ich mochte auch Herrn Köhler und Herrn Herzog mit seiner burschikosen Art schätzte ich besonders dafür, dass er sich nicht den Mund verbieten ließ und trotzdem volksnah wirkte. Was davon nur Anschein war, bleibt dahin gestellt, aber ich hatte eben den Eindruck.

Nun suchen wir wieder einen Politiker und ich fand es immer schwierig irgendjemanden zu nehmen, der sich so einseitig positioniert wie ein Politiker in Amt und Würde. Nein, ich denke es ist nun einmal ein Amt, welches in erster Linie mahnend da stehen soll und sich auch klar positionieren muss, aber eben so, wie er  es denkt und nicht eine Partei.

Nun suchen wir wieder einen neuen Bundespräsidenten. Und wieder werden die altbekannten Gesichter herausgekramt und ich bin gegen die Gauck Nominierung.. Aus einem Grund. Die gleichen Leute, die vor 2 Jahren sich gegen Ihn (aus rein Parteipolitischem Kalkül!!!) stellten, sollen nun Hurra Gauck schreien und meinen, dass er de EINZIG wahre Kandidat wäre.  Wenn ich Herr Gauck wäre, würde ich sagen:" PÜH! Bin ich euer Bundeshannes?" Das hat dann nichts mehr mit Würde oder so zu tun.

Nun hätte ich Frau Käsmann als gute Wahl empfunden. Grund? Sie hatte einen Fehler gemacht und sich dann nicht der Verantwortung entzogen, sondern klar gesagt, dass das nicht zu entschuldigen ist und hat SOFORT die Konsequenzen gezogen. Ich stelle mir vor, wenn das Herrn  Wulff passiert wäre. Ich kann mir kaum vorstellen, dass er das so gemacht hätte. Nein!

Stellen wir uns vor, dass eben ein Herr Meier das macht. Einer der eben kein Parteibuch hat oder hatte. (Meinen Mann können wir ausschließen, da er gerade meinte, dass er das nur einen Monat machen würde und dann genug Geld für den Trecker hätte.... Das kann doch nicht der Grund sein!) Einen Multimillionär.. der braucht das Geld nicht. Das wäre doch was. Also scheiden alle meine Freunde, Verwandten und Bekannten aus.. und das ist auch gut so!

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2. Januar 2012 1 02 /01 /Januar /2012 19:05

2012

Bei uns läuft es ganz gut, die Schwiegertochter hat ihren ersten Arbeitstag in Deutschland mit Bauchweh, Kniezittern und viel Bammel absolviert und es lief.. So wohl ganz gut. Ich habe an sie den ganzen Tag gedacht und Däumchen gedrückt. Alles wird gut!

Meine Tochter scheint auch eine sehr günstige Perspektive nach dem Studium zu haben und wenn ich die Kinder alle unter Dach und Fach habe.. was soll mir dann noch passieren. Denn mir war und ist es doch am allerwichtigsten, dass die Brut glücklich und zufrieden in ihren Nestern sitzt.

Denn eigentlich haben wir Luxusprobleme. So richtig aufgefallen ist es mir, seit ich mich mehr auf Hochzeitsseiten rumgedrückt habe. Da ist es ein Drama, wenn die Farbe der Rose nicht 100% identisch zum Bändchen an der Unterwäsche ist. Ein Drama, Im Ernst! Solche, so genannte "First-World-Problems" (Erste Welt Probleme) sind verbreiteter, als man vermeindlich denkt.

Da regen sich Leute auf, dass es ihnen schlecht geht, weil sie zum Auto länger als 5 Minuten laufen müssen, dass das Schampoo für ihren Hund nun nicht mehr nach Maiglöckchen riecht, da der Hersteller die Rezeptur geändert hat, oder das die U.Bahn nur alle 5 Minuten fährt. (Für mich die unfassbarste Aussage war die, dass sich jemand darüber aufregte, dass der Internetfähige Kühlschrank nur eine Onlineverbindung zu Twitter aber nicht zu Facbook hätte! siehe link)  Was für Probleme müssen wir uns eigentlich noch schaffen.. einen Schritt zurück getreten und wir MÜSSEN zwangsläufig peinlich berührt werden, ob unserer Unverschämtheit. Wie schaffen wir nun, natürlich nur erst mal im Kleinen, die Kurve zu bekommen und uns wieder an die ganz wesentlichen Dingen zu erfreuen und wertzuschätzen? Wir müssen ja nicht in die Höhle ziehen und Kräuter aus dem Wald essen. Aber ein wenig mehr Realitätsnähe und ein wenig mehr Demut wäre uns sicher angemessen.

Auch dieser unmäßige Zwang zum Perfektionismus, steht einer gesunden Weltanschauung entgegen. Nicht dass dadurch irgendetwas besser werden würde, im Gegenteil. Wegen einer Banalität setzen wir Himmel und Hölle in Bewegung und erreichen etwas, was im Grunde NIEMAND realisiert ... und diese Antibelohnung macht uns noch verzweifelter in den Bemühungen. Und damit sitzt man in der Falle.

 

Heute fragte der Radiosender NDR 2 was wir uns wünschen. NICHTS...dachte ich.. und dann Gesundheit. Naja.. und das meine Kinder glücklich und zufrieden sind. Ein bisschen mehr.. Demut, und ein wenig mehr Geduld.. aber das wünsche ich mir ja schon seit Jahren.. das klappt manchmal und manchmal eben nicht. Vielleicht wünsche ich mir auch ein wenig Geduld von den Anderen meiner Person gegenüber.. aber auch das klappt manchmal und manchmal eben nicht. So ist das mit den Menschen wie mit den Leuten.

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3. November 2011 4 03 /11 /November /2011 17:50

Ich liebe meinen Mann.. er ist ein echter Chaot und manchmal treibt er mich zur Weißglut, aber er ist ein echtes Unikat und er passt zu mir.

Und trotzdem gibt es da eine Sache! OH MANN!

Ich glaube jede .. und ich meine JEDE Frau meint nun .. JAAAAAAAAAAAA... das.. und das... und das..

Bei uns sind es Türen. Als wir unser Haus planten und bauten, stand schon ziemlich schnell fest, dass wir in den Haupträumen keine Türen haben wollen, eben nur zum Bad, zu den Schlafzimmern und zum Ausgang. Ansonsten haben wir keine Türen.. aber die wenigen stehen bei uns sperrangelweit auf. ES NERVT. Komme ich von meiner Morgenrunde.. er ist schon weg.. was ist? Alle Türen stehen auf. Meist auch noch Schranktüren und .. ich glaube wenn der Kühlschrank nicht impertinent quaken würde, die auch! Ich mache dann grummelnd alle Türen zu, schwöre Liebes-, Pralinen-, Torten- und Rückenkraulentzug.. und im nächsten Moment sind wieder alle Türen auf. Auch wenn er nicht da ist- Denn!!!! Mein Mann hat die Tiere dressiert! Im Ernst! Meine alte Katze öffnet die Schranktüren und der Hund die Schlafzimmertüren, wenn sie der Meinung ist, dass da was ist, was sie wahnsinnig interessiert. Also renne ich nicht nur meinem Mann, sondern auch noch Hund, Katze, Maus hinterher. Und grummel, und mecker und bin entnervt.

Aber, was würde ich ohne meinen Mann machen??? Alleine die Türen öffnen !

In dem Sinne, alles Liebe zum Männertag!

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