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28. September 2011 3 28 /09 /September /2011 16:21

Das ist kein Schreibfehler, sondern es geht nicht nur über sterbende Städte, sondern auch über Stätten die nicht mehr aufgesucht und dann vergessen werden.

Heute hat mir meine Tochter einen lieben Gruß eines Exkommilitonen ausgerichtet und ich weiß, dass er ab und an hier ließt und er soll wissen, dass ich auch aus der Ferne Anteil an seiner Masterthesis nehmen werde. Meine Tochter hat mir auch erzählt über was er schreibt und es ist doch erstaunlich, dass auch mir dieses Thema schon seit geraumer Zeit unter den Nägeln brennt.

Er, wie ich, kommt aus einer Region in der es eine massive Abwanderung gibt. Wie bei ihm die Zahlen genau sind, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es bei uns dramatisch ist und wir einen Bevölkerungsrückgang von teilweise über 2 % im Jahr haben. Das Problem ist, dass besonders die guten Abiturienten gehen, wo anders studieren und dann fern bleiben. Was sollen sie auch hier machen? Es gibt keine Jobs, die ausreichend genug bezahlt werden und die auch noch Herausforderungen bieten. Die Innovationen bleiben in den Kinderschuhen stecken, da die Menschen mit Ideen gehen und die mit Macht es boykottieren, sollten sie nicht ihren Profit sehen. Alternative Formen werden nicht ausprobiert, da es SO etwas nicht geben kann, da es das nie gegeben hat. Und so setzt ein schleichendes Sterben ein. Es fängt damit an, dass ein Geschäft nach dem Nächsten schließt, sich nur noch die großen Dicounter breit machen und Arbeitsplätze für 400,-- € Minilohn bieten. Als nächstes geht die kleine Industrie am Stadtrand den Bach runter. KfZ-Werkstätten und KFz-Handel, kleine Dienstleister.. keiner kann ohne den Anderen existieren und trotzdem schließt einer nach dem Anderen, geht erst der Eine.. bis es inflationäre Auswüchse annimmt.

So geschieht das seit langem bei uns. Jetzt zieht auch noch die Post aus einem Gebäude aus, in der seit mehr als 100 Jahren die Post war. Das Weltkriege, Inflation, DDR Zeit überstanden hat und nun? Der Finanzkrise Tribut zollt? so einfach ist es nicht! Es ist der Sparwahn, der uns die letzten Reserven raubt, der solche Stilblüten treibt, dass der Mieter noch 1 1/2 Jahre lang die Miete zahlt, aber das Haus nicht nutzt, Der kleine Mensch? Der Mensch auf der Straße? Was sagt der? Vor zwei Tagen musste ich nun auch einmal ein Päckchen wegbringen und ich kam dazu, als eine alte Dame meinte,mit wirklich Tränen in den Augen..:" Wir sind doch nur der Abschaum von Deutschland! Die wären doch froh, wenn es uns gar nicht gäbe!" Das erschüttert mich. Ich kann eigentlich kaum in Worte fassen was uns passiert und wie die Menschen hier leiden. Die Menschen im Norden werden immer glücklicher? Hat einer mal hier eine Umfrage gemacht? Sicher nicht! Und wenn, dann war das Ergebnis sicher so niederschmetternd, dass man die Erkenntnisse sicher unter den Tisch fallen lässt.

Das sterben beginnt auch langsam bei unserem Chor. Jedenfalls habe ich den Eindruck. Seit fünf Jahren singe ich nun schon dort und die Chorwochenenden waren immer die Highlights der Saison. Nun? Es kommen nicht einmal mehr 40 Personen mit. Für 80 war das Wochenende ausgelegt. Einer muss arbeiten, einer bekommt Besuch und und und.. Gründe gibt es so viele, aber warum jetzt und vorher nicht? Es kann hier schon sein, dass die Abspaltung der kleinen Kantorei ein Grund ist, oder das die lange Pause den Atem genommen hat. Aber daskann auch nicht sein, da an den ersten zwei Proben das Sexagon aus allen Nähten platzte. Jetzt waren es gerade noch 35 Sopranis und Altisten! Zusammen! Das schafft der Sopran sonst lässig allein. Es ist der Wurm drin!

Wir haben nun noch einen freien Montag. Wir müssen schauen, wie die Resonanz dann wird.

Es wäre schade, wenn der Chor genauso langsam sterben würde, wie unsere Stadt.

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25. September 2011 7 25 /09 /September /2011 12:21

Eigentlich sollte der Eintrag ein ganz Anderer werden, aber wie meist, wenn ich eine Weile beim Denkengehen, so den Eintrag überdenke, dann wird etwas Neues draus. So auch heute. Eigentlich wollte ich über meine Vorliebe für Talk Sendungen schreiben.. Nicht RTL und Co, denn ich bin ein großer Privatsenderboykottierer.  Soll heißen, dass ich die Sender niemals einschalte.. was bei mir mit ganz wenigen Ausnahmen der Fall ist.. Wie wer wird Millionär, Champions League Finale, Formel 1 und DEM ganz besonderen Film der Fall ist (DER ganz besonder Film kommt immer dann, wenn auch im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen ein toller kommt.. Ist das schon jemanden aufgefallen?)

Also ich schaue lieber die Dritten.. Aber egal! Ich bin ein Fernseher.. Ich schau gerne und viel.. zu viel? Ich denke ich mache so viel ohne Fernsehen, habe Hobbys und Außenkontakte... lasst mir den Fernseher.. aber!!! Ich bin beliebig.. Ich schau gerne Sport, und Reportagen (außer Tiere... würg.. Ameisenbär, Honigbiene & Co. ist so gruselig, wenn das hunderste Mal gezeigt wird, dass ein Elefant Heu bekommt.. Nein, dass ist nicht Meins.. dokus.. außer, wenn sich ein EXPERTE ( oh das Wort ist für mich zu einem Feindbild mutiert... ähnlich wie Künstler!) hinstellt und erklärt, dass im Teutoburger Wald Nachts um viertel nach zwei immer der gemeine Holunderbärenfrosch quakt! OAH geht gar nicht..Aber sonst.. ich schau gerne Fernsehen.

Ich habe eine Bekannte, die schaut, wenn sie überhaupt schaut, nur den Sonntagstatort. weiß aber sonst auch über alles Bescheid. Also das Argument, dass sie sonst unwissend sei, zieht echt nicht. Würde ich auch nie unterstellen. Dann habe ich eine andere Bekannte, die haben nicht mal einen Fernseher, langweilen sich auch nicht. Sind kunstinteressiert und musisch unterwegs.. beschäftigen sich mit diesem und jenem.. Erstaunlicherweise haben wir viele Berührungspunkte, obwohl wir eigentlich so unterschiedliche Leben haben. Hat das Eine mit dem Anderen wenig zu tun? Oder kommt es auf die Menschen an? Ich war vor 10 Jahre lange Zeit im Krankenhaus. Da gab es weder Zeitung, noch Radio und schon gar kein Fernsehen. (Gut zum Radiohören fuhr man dann eben ein Stück mit dem Auto!) Ich habe auch nichts vermisst, aber wenn es da ist.. dann ist gut.. wenn nicht.. auch gut.

Komm ich doch noch auf die Talksendungen. Manchmal versteh ich sie nicht. Nicht, dass ich die Sprache nicht begreife, es geht um den Inhalt. Wenn man sich mal so . die neue von Jauch anschaut.. und da sitzen die bekannten Politikergrößen (groß in Anführungsstrichen!) da kann man nur wegschalten... Aber es ist wie ein Magnet. der menschliche Voyeurismus kommt bei mir mit Macht durch.. So viel unverfrorene Dummheit und Selbstdarstellung, soviel Ignoranz dem realen Leben gegenüber, dass man nur mit dem Kopf schütteln kann. Sagt doch einer dieserr Menschen: " sie müssen von den Normalverdienern mit einem Familieneinkommen von 80.000 Euro ausgehen." Ich kenne leider wenig Normalverdiener. Und das sehen sie als Realität? Nein, da muss man dann doch ausschalten und der Beliebigkeit einen Riegel vorschieben.

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14. September 2011 3 14 /09 /September /2011 17:03

 

Sagte vor langer Zeit Victor Hugo.

Dieses  Zitat mit meinem Lebensmotto Bibel Prediger 3.. alles unter Gottes Himmel hat seine Stunde, zusammen ergeben die perfekte Kopf-hoch-alles-wird-gut-Idee.

Denn, meine manchmal anscheinend etwas unausgegorenen Ideen haben ihre Zeit. Die ist zwar noch nicht gekommen, sollten aber nicht grundsätzlich verworfen werden, sondern dürfen ruhen und reifen, dürfen ab und an mal vorgenommen und wieder in die imaginäre Schublade gesteckt werden.

Es macht einiges leichter zu wissen, dass nicht alles umsonst ist, auch wenn es im ersten Augenblick so scheint. Außerdem lebe ich ruhiger.

Meine Tochter hat zur Zeit Angst. Angst keinen Job zu bekommen, wenn nun ihr Studium bald zu Ende ist. Dabei ist sie ein echtes Arbeitstier, ist sich für Nichts zu fein, packt an und schuftet bis zum Umfallen. Sie hat nur ein Problem, sie ist ein säK (sehr ängstliches Kind). Das war sie schon immer und so bangt sie der neuen Situation entgegen, traut sich eigentlich nichts zu und vergisst, dass sie seit mehr als 10 Jahren schon immer einen Job hatte. Erst eben so kleine Sachen wie Zeitung austragen, dann Eisverkaufen, Kasse, bei uns und im FÖJ in Stall und Hof, bei ihrem Prof. und und und. Sie bräuchte gar keine Angst haben, denn ihre Zeugnisse sind immer Klasse und das Studium läuft wunderbar.  Und trotzdem ängstigt sie sich so sehr. Das tut mir immer so leid und ich will ihr immer helfen, aber das ist eben leider nicht einfach.

Ich hoffe, dass sie ein wenig die Kopf-hoch-alles-wird-gut-Idee übernehmen kann.

Und wenn alle Stricke reißen, dann weiß sie, dass ich alles mache, was in meiner Macht steht, dass sie glücklich wird.

 

 

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13. August 2011 6 13 /08 /August /2011 10:55

Ich denke, und hoffe, dass es vielen Müttern, Ehefrauen, Töchtern, Geliebten, Angestellten und und und (jedenfalls weiblichen Wesen) auf der Welt ähnlich ergeht wie mir.

Sie erleben dieses Toyota-Gefühl!

Dieses, "DAS machst du doch mit Links!" oder "DAS, ist doch für DICH kein Problem!"

Und meistens ist es ein Problem, aber das Hautproblem besteht darin, dass Frau es nicht über sich bringt Nein zu sagen! Sie muss die Welt retten..MINDESTENS! Das nimmt manchmal skurrile Formen an. Man stelle sich Frau vor, gut beschäftigt, sagt etwas zu. Einen Termin bei einem Bekannten. Eigentlich nur eine kleine Sache. Jetzt häuft sie ihr Chef mit Arbeit zu. Grundsätzlich schafft sie den Termin nicht. Nun wäre es vielleicht sehr klug, wenn Frau den Termin wenigstens verschiebt, oder eben ganz absagt. Aber Nein, sie macht es möglich. Hetzt ihre eigentlich Arbeit runter, verschiebt da und dort was, rennt und hetzt... kommt ziemlich entnervt da an. Und hat schlechte Laune, weil-. wie kann der Bekannte nur von ihr verlangen, dass sie nun auch noch zu ihm muss, obwohl sie so viel Arbeit hat. Doof? JA!

So, oder ähnlich geht es mir dauernd. Ich verspreche etwas... manchmal auch sehr langfristig und dann kommt das, was man Leben nennt dazwischen. Anstatt dass ich dann nein, geht nicht sage, druckse ich so lange rum, bis endlich alle sauer sind. Oder biege eben das Leben so hin, dass es scheinbar passt. Passt natürlich nicht und das Resultat ist, dass ich entnervt, fertig und traurig bin. Und Termine vergesse.. und dann sind die Anderen eben entnervt, fertig und traurig.

Wenn es nun nur um Termine geht, ist das schon schlimm genug. Schlimmer wird es, wenn es was Existenzielles ist. Wie die Krankenversicherung meiner Tochter.. Da gab es eine Zusage und dann eine Absage und ich stand dazwischen, und wollte es regeln. Aber ich bin weder Anwalt, noch Richter, noch die Krankenkasse.. ich bin Mama.. und leider nicht mehr. Und trotzdem möchte ich das Unmögliche möglich machen.

Dieses sich verselbständigende Gefühl der Allmacht, und die daraus resultierende Ohnmacht, ist das Hauptproblem. Ich will einfach nicht, dass irgendwer leiden muss, Für mich selbst gilt das weniger, da ist es mir ziemlich wurst, Aber wenn eine Bekannte auch nur das winzigste Problemchen hat, dann mach ich zu meinem. Stecke da drinn, kommen selten wieder raus, und das nicht lösen können zerreisst mich. 

Kluge Menschen würden nun einfach sagen (ich zähle mich ja doch ein wenig dazu), "Du musst lernen nein zu sagen!" STIMMT!

Aber leider ist es immer sehr leicht Kluges zu sagen.. und es dann doch nicht zu tun.

Also gibt es doch Sachen, die mir unmöglich sind. Und daraus folgt! Ich bin kein Toyota!Unterschrift1-Kopie-1

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4. August 2011 4 04 /08 /August /2011 20:03

Gestern habe ich leider mehr aus Zufall, denn mit Absicht,erfahren, dass ein lieber Freund seit mehr als einer Woche bereits im Krankenhaus liegt. Zu meinem Pech nicht hier in Demmin, sondern im rund 55 Kilometer entfernten Karlsburg. Da uns gestern der Drescher kaputt gegangen ist und Frank den ganzen Vormittag beim Zahnarzt saß, fand ich es günstig einen Überraschungsbesuch zu machen. Ich bin ja schon ein wenig verrückt, aber so verrückt, dass ich die 110 Kilomter ohne Rückversicherung fahre, dann doch nicht. Also ein kurzer Anruf im Krankenhaus und die Zusage, dass er da noch ist. Also rein ins Auto und losgefahren. Das Wetter meint es gut mit mir und das gemächliche Fahren über die Pommerschen Straßen, vorbei an Alleen und den verschlammten Feldern, den Wiesen, die teilweise immer noch kniehoch mit Wasser bedeckt sind, tut mir gut. Ich merke, dass das wie ein bisschen Urlaub ist.

Angekommen irre ich in dem Riesenkomplex hin und her, und wirklich das allerletzte Zimmer war es dann. Ich klopfe an und mein Lieber liegt wie angewurzelt im Bett und glaubt erst nicht, dass ich das bin.."Du bist eine Verrückte!" Aber er freut sich. Es ist so schön zu sehen, dass es ihm einigermaßen gut geht, dass er sich aufregt, dass er da liegen muss. Er hat massiven Zucker bekommen, der erst anfänglich als Infarkt gewertet wurde. Gott sei Dank ist es das eine nicht, und mit dem anderen muss er lernen umzugehen.

Wir quatschen bei Kaffee und Kuchen, unter den wunderbaren Linden der Klinik auf einer Parkbank sitzend fast 4 Stunden lang. Es war so schön. Wir sind irgendwie Seelenverwandte und das merke ich bei jedem Wort.

Zu Hause angekommen, bastel ich ihm schnell noch eine kleine Karte zur Aufmunterung. 100_4083.JPG

 

Die bekommt er dann am Samstag mit der Post. Unterschrift1-Kopie-1

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25. Juli 2011 1 25 /07 /Juli /2011 09:53

Voller Abscheu habe nicht nur ich, sondern gewiss, ein Großteil der Menschen in Europa die Anschläge in Norwegen am vergangenen Wochenende verfolgt. Bei uns war es zuerst, also nach den Bombenattentaten mehr ein verwundertes Kopfschütteln und, was Wunder, die Schuldigen (Al Qaida) waren schnell benannt. Dann kam der frühe Abend und der Amoklauf, nein man kann sagen das Gemetzel, auf der kleinen Urlaubsinsel Utoya unweit von Oslo nahm seinen Lauf und die Welt bekam davon Kenntnis.

Schon bald erfuhr man, dass auch die Bombenanschläge auf Oslos Innenstadt dem gleichen Menschen zuzuschreiben war, wie das Massaker auf Utoya. Blond, gut aussehend und durch und durch Norweger. Europäer. Einer wie wir?

Es wäre sicher für viele einfacher gewesen, wäre es doch ein Araber gewesen..... weil, dann sind es eben die "Bösen", Es ist ein Hohn und doch grausame Realität, dass der Fundamentalismus aus uns Bestien macht. Das wir dann blind werden für die Vorzüge anderer Kulturen und Religionen und uns als Übermenschen hinstellen. Es ist unglaublich wieviel Brutalität in uns Menschen steckt, sollten wir von einer Idee besessen sein. Das kann im Kleinen anfangen und hört im Großen auf.  Die Toleranz, die wir eigentlich in uns haben müssten, würden wir unseren Glauben auch wirklich leben, ist bei Vielen völlig verkümmert.

Mich ekelt das an. Es ist sicher, dass weder Gottes,Yehovas, Buddhas, Allahs, Manitus oder wer weiß was auch immer für ein höheres Wesen uns lenkt, an welches wir auch immer glauben, irgendwann gesagt haben KANN, "Schlagt euch tot!" Das kann nicht in dem Sinne sein.

Auch sicher werden nun viele sagen:" Das würde ich NIE machen!" Aber darum geht es nicht. Es geht um diese populistischen Sprüche, die andere herabwürdigen, die sie in vermeindliche Schranken grenzen, die es ihnen nicht wert machen, dass sie hier leben können, nur weil sie anders aussehen, anders reden, anders denken, anders glauben. Nichts davon wertet jemanden ab oder auf. Nur.. ein wertvoller Mensch zu sein heißt, dass er liebt und lebt, gibt und nimmt und alles im Gleichmaß, dass er seinen Nachkommen ein vorurteilsfreies Weltbild vermittelt. DANN ist er wertvoll. Und das kann ein Atheist, oder Moslem, ein Schwarzer oder ein Weißer, ein Franzose oder ein Inder sein.

Wir sind so unbelehrbar und von uns selbst überzeugt, dass wir zum Schluss nur noch so merkwürdige Werte vertreten und die halt auch noch mit den seltsamsten Äußerungen, ob nun verbal oder nonverbal, spielt hier keine große Rolle. Verletzen tut es so, oder so.

Der Glaube, an sich ein so kostbares Gut, ist dann nur noch ein bitteres Statement.

Um solche Taten zu verhindern, sind wir gezwungen uns zu ändern. Jeder! Alle!

 

                                                                             Stephanie

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23. Juli 2011 6 23 /07 /Juli /2011 10:16

5 Da aber der HERR sah, daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, 6 da reute es ihn, daß er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen, 7 und er sprach: Ich will die Menschen, die ich gemacht habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis auf das Vieh und bis auf das Gewürm und bis auf die Vögel unter dem Himmel; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe. 8 Aber Noah fand Gnade vor dem HERRN.
   3 Da sprach Gott zu Noah: (...) 14 Mache dir einen Kasten von Tannenholz und mache Kammern darin und verpiche ihn mit Pech inwendig und auswendig. (...)   17 Denn siehe, ich will eine Sintflut große Flut mit Wasser kommen lassen auf Erden, zu verderben alles Fleisch, darin ein lebendiger Odem ist, unter dem Himmel. Alles, was auf Erden ist, soll untergehen. (...). 21 Und du sollst allerlei Speise zu dir nehmen, die man ißt, und sollst sie bei dir sammeln, daß sie dir und ihnen zur Nahrung da sei. 22 Und Noah tat alles, was ihm Gott gebot.

 

So, oder so in etwa stellt die Bibel die Sinftlut dar. Nun haben mein Mann und ich,einen Kasten aus Tannenholz gefertigt, es mit Pech (Bitumen) innen verkleidet...

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haben allerlei Gewürm und Getier aufgenommen..

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und haben trotzdem nicht auf die Sinflut gewartet, aber anscheinend wurden wir nicht gefragt, denn Gott schickt uns seit drei Tagen Dauerregen. Nicht, dass es so regnet... Nein,... es GIEßT!

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Wir haben in 48 Stunden mehr Regen bekommen, als normalerweise der gesamte Sommer an Regen hat, nämlich 110 Liter! und es regnet weiter und weiter..

Sollen wir uns nun mal Gedanken machen über unser Verhalten? Sicher! Denn es schadet ja nie, sich mal zu überlegen, was man alles so in der näheren oder ferneren Vergangenheit so verbockt hat. Und dann staunt man nicht schlecht, was da alles so zusammen kommt. Dann ist es an der Zeit sich mal zu entschuldigen und zu hoffen, dass einem verziehen wird. Im Großen und Ganzen wird das nicht das Problem sein, und mit den anderen Dingen .. auch da hat Gott einen guten Rat.. "Gut Ding will Weile haben!"

 

Wie ging es denn dann mit Noah weiter?

(Und es ) taten sich auf die Fenster des Himmels, 12  und (es) kam ein Regen auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte.

Na, nun 40 Tage können wir das aber nicht gebrauchen, und ich hoffe und bete mal ein wenig, dass das sich in den nächsten 24 Stunden beruhigt.

http://wetterstationen.meteomedia.de/messnetz/vorhersagegrafik/101870.png?ver=1311401408
Was jetzt kommt, das möchte ich mir dann doch ersparen.... 

 

  17 Da kam die Sintflut vierzig Tage auf Erden, und die Wasser wuchsen und hoben den Kasten auf und trugen ihn empor über die Erde. 18 Also nahm das Gewässer überhand und wuchs sehr auf Erden, daß der Kasten auf dem Gewässer fuhr. 19 Und das Gewässer nahm überhand und wuchs so sehr auf Erden, daß alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden. 20 Fünfzehn Ellen hoch ging das Gewässer über die Berge, die bedeckt wurden.

 

Bei uns auf der Weide ist nun nicht 15 Ellen hoch, was in Mesopotamien so in etwa 25 meter waren, sondern nur 25 cm, aber das reicht auch um gehörig nasse Füße zu bekommen.

24 Und das Gewässer stand auf Erden hundertundfünfzig Tage.

So lange wird das sicher bei uns nicht dauern, aber die Senke wird auch in diesem Jahr nicht bestellt werden können, da es auch in normalen Sommern schon grenzwertig nass und tief ist... aber lassen wir mal hören, wie Noah mit der Sinftlut umging, und was wir daraus lernen können.

3 und das Gewässer verlief sich von der Erde immer mehr und nahm ab nach hundertfünfzig Tagen. 4 Am siebzehnten Tage des siebenten Monats ließ sich der Kasten nieder auf das Gebirge Ararat.

Klasse Sache.. wenn es einem nicht mehr gefällt, da wo man ist.

.Sinflut her und Kreuzfahrt machen. Aber ich glaube, dass es auch Noah und seiner Familie gehörig auf den Geist ging mit Getier und Gewürm in einem stinkenden Kasten zu hocken und die Wassermassen abzuwarten. Ich kann ja wenigstens meinen Mann mal rüberschicken und bin ihn dann eine Weile los.. aber der Kasten war ja auch groß genug mit seinen 300 Ellen (150 Meter) und dann konnte man sich ja auch so aus dem Weg gehen.. aber nur ein Fenster.. Boah was für ein MIEF! reicht ja bei mir, wenn ein nasser Hund und die Katzen reinkommen.

aber Noah war ja auch nur ein Mensch und er hatte bald die Nase voll (im wahrsten Sinne des Wortes.)

6 Nach vierzig Tagen tat Noah das Fenster auf an dem Kasten, das er gemacht hatte, 7 und ließ einen Raben ausfliegen; der flog immer hin und wieder her, bis das Gewässer vertrocknete auf Erden. 8 Darnach ließ er eine Taube von sich ausfliegen, auf daß er erführe, ob das Gewässer gefallen wäre auf Erden. 9 Da aber die Taube nicht fand, da ihr Fuß ruhen konnte, kam sie wieder zu ihm in den Kasten; denn das Gewässer war noch auf dem ganzen Erdboden. Da tat er die Hand heraus und nahm sie zu sich in den Kasten. 10 Da harrte er noch weitere sieben Tage und ließ abermals eine Taube fliegen aus dem Kasten. 11 Die kam zu ihm zur Abendzeit, und siehe, ein Ölblatt hatte sie abgebrochen und trug's in ihrem Munde. Da merkte Noah, daß das Gewässer gefallen wäre auf Erden.

 

So, nun ist es geschafft und man kann denken, dass Noah eine menge Geduld gehabt haben muss..nicht wahnsinnig mit sicher nervender Frau und Kindern ..mit blökenden,muhenden, wiehernden Getier.. (und solchen, von denen man sich nicht mal vorstellen möchte, dass er sie dabei hatte.) Aber er hat ausgehalten und fängt nun wieder von vorne an.

Sicher kann man lernen, dass man Geduld haben muss.. Mit Schietwetter und nervenden Angehörigen. Denn es ist Gottes Wille und auch wenn wir ja so oft denken, dass wir alles und jedes beeinflussen müssten und könnten.. Spätestens wenn es 48 Stunden regnet.. dann wissen wir, dass wir es nicht können.

 

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PS: Zur Entschädigung backe ich uns einen leckeren Hefe-Zucker-Mandel-Kuchen .. und Speckbrötchen... Ecki und Almut finden die auch lecker!

 

PPS: und wenn man ganz viel Langeweile hat, bastelt man

eine Schultüte für die Stiefnichte einer Bekannten100_4054.JPGeine Hochzeitskarte für zwei Gäste, die eine Stunde vor Abfahrt zur Hochzeit noch keine Karte hatten  TZTZTZ

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13. Juli 2011 3 13 /07 /Juli /2011 18:06

Wenn ich so durch das Cyperspace wandere, bekomme ich so manches Mal kleine bis mittlere Komplexe. Da gibt es Menschen, die fahren quer durch Europa nur um Gärten, Bäckereien oder Autoläden zu besuchen. Und das nicht nur einmal im Jahr, sondern anscheinend andauernd.

Nun fesselt uns Haus, Hof, Getier und das schmale Portemonaie an unsere Heimstatt und das eine oder andere Mal wäre ich auch ein wenig flexibler und würde gerne mit meinem Mann mehr sehen und gemeinsam erleben. Aber schon ein Besuch in Polen ist ein logistischer Großakt und somit auch nur einmal alle zwei, drei Jahre zu bewerkstelligen. Nun ist unsere Gegend sicher nicht die reizloseste, aber eben auch nicht von Highlights geprägt. Eine touristische Hochburg sieht anders aus. Aber ich will mich ja nicht beschweren. Es fiel mir nur auf.

Vielleicht fällt es mir umso mehr auf, als dass meine Eltern es uns in Kindertagen ermöglicht hatten viel zu reisen. Sicher oft mit Hilfe von diversen gemeinützigen Organisationen wie Kirche, Schreberjugend oder dem Jugendamt. Aber die Sehnsucht zu fahren, zu lernen und zu sehen ist halt immer noch in mir.

Ich zehre immer noch davon und von meinen Erfahrungen und Erlebnissen.. Aber (soll man ja nicht sagen!) das staunen und berauscht werden von neuen Eindrücken habe ich nicht verlernt. 

Kant verlebte fast sein (wenn man der Geschichte glauben darf)  gesamtes Erwachsenenleben in Königsberg. Und trotzdem war er klug und erfahren, Belesen ohne weltfremd zu sein. Sein philosophischer Ausspruch "sapere aude - „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ könnte ein Wahlspruch auch für mein Leben zu sein. Denn das bedeutet ja auch unbequem und autark zu sein.

Vielleicht ist die räumliche Stagnation nicht so schwierig zu meistern, wenn die Gedanken wandern dürfen. Und eventuell ist es nicht das allerschlechteste Erfahrungen und Erlebnisse durch zweiter Hand aufzunehmen. Weil es auch Platz zum Träumen lässt. Von Idealen, von dem perfekten Moment, denn man dann doch allzu oft nicht erlebt.

In meinen täglichen Begegnungen mit den Menschen meiner kleinen Stadt nehme ich so viel Positives.Sei es der alte Herr, der jeden Tag mit seinem Rad durch Demmin und Umgebung fährt, der mir in seinem unverfälschtem Mecklenburger Platt den Tratsch der vergangenen 60 Jahre erzählt. Oder die beiden Männer, die immer an der Hauptverkehrsstraße auf einem kleinen Brett sitzen und mir zu winken, wenn ich mit dem Auto vorbei fahre. Die Freude der Frauen vom Handarbeitsverein, wenn ich sie fröhlich grüße und frage, wann denn endlich der Pulli für mich fertig ist. Dann ist diese kleine Welt in Ordnung und man schöpft aus diesen,scheinbar winzigen Erlebnissen. 

Es mag sein, dass, wenn man zu viel umher fährt, genau dazu keine Muße hat und den AHA--Moment verpasst.

 

Vor einigen Jahren war ich immer auf der Suche und war auch nicht glücklich, Immer im Später und nie im Jetzt. Als am Wochenende die Familie des Ensembles bei mir zu Gast war, war es genau diese Frage..ich meine das :"und was machen wir dann?" diese, die mich so anstrengte. Ich ich spürte, dass ich gerne im Jetzt bin. Denn diesen visionären Blick in die Zukunft, den wir dann doch nur haben wollen (oder auch nicht?), ist das was uns vergessen lassen, dass wir im Heute leben. In meinen vergangenen Wochen hatten wir oft diesen Gedanken..wofür tun wir Dies und Das.. und sind damit nicht weiter gekommen. Meine Tochter hat Bammel vor kommender Woche und vergisst, dass es bis dahin noch so schöne Sachen zu erleben gibt.

Es ist nicht einfach den Moment zu leben, aber es ist auch nicht einfach an das Morgen zu denken. Denn das Ungewisse ängstigt uns mehr, als das es das wert ist. Denn wer kennt nicht den Satz:"Wenn ich das vorher gewusst hätte, dass das so und so wird, dann hätte ich mich nicht so gestresst."

Also leben wir ein bisschen mehr im Heute und versuchen uns diese kleinen kostbaren Perlen des Alltagszu erhalten.

 

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12. Juli 2011 2 12 /07 /Juli /2011 16:53

 

Oder verzweifelt, oder traurig?
Warum so andächtig und/oder klagend?
Wenn man sich so das evangelische Gesangbuch ansieht, dann ist da mehr Verzweiflung, oder Bitte, als eine fröhliche Gottesgläubigkeit. Diese Form der kindlichen Naivität, die wir doch eigentlich haben sollten, wenn wir wirklich glauben, dass alles was geschieht Gottes Wille ist. Dann sind wir nicht ausgeliefert, sondern, wir verstehen maximal nur nicht den großen Plan. Dann sind wir ein Stückchen vom großen Ganzen und vom Besseren.
Gestern habe ich ein Interview mit Sissi Perlinger gesehen, die einen guten Satz sagte. sie sagte so in etwa, dass man ein Dankebuch haben sollte. Denn all das scheinbar Graue, das uns oft bleiern niederdrückt den berühmten goldenen Rand abzugewinnen. Das habe ich dann heute auch zu zwei Bekannten gesagt.. und die eine meinte gleich.. Danke, dass ich heute ohne Kreuzschmerzen aufgestanden bin.. und ich.. danke, dass heute die Sonne scheint..
Man kann für so vieles dankbar sein, und wir sehen es oft nicht, oder schränken es mit einem ..ABER ein.
Wenn ich wirklich glaube, dann müsste ich in einer tiefen Zufriedenheit leben. Dann muss ich nicht an Gott zweifeln und ihn bitten.. denn.. wenn ich Sonne will.. dann will ein anderer Schnee, Regen, Nebel und und und.. Was würde Gott denn machen, wäre er wie ich? Dann würde es alle 2 Minuten ein anderes Wetter sein, alle hätten Millionen auf dem Konto.. und und und. UND, wir wären nicht dankbar. Wir wäre anmaßend wie die Kinder. Weil, wenn das geht, dann geht auch DAS! und dann noch das und das und und und.
Ich denke, dass es gut ist, wie es ist. Und wir können immer klagen und immer mehr wollen und sind nie zufrieden.
Es ist Gottes Plan, dass es so wird, wie es wird. Und Gott sei Dank, da können wir nicht viel machen! Also, lobet den Herrn und freuen wir uns, dass wir da sein dürfen.Unterschrift1-Kopie-1
 

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6. Juli 2011 3 06 /07 /Juli /2011 21:25

 

Heute hatte ich eine Sinnkrise.

Nicht, dass das etwas Neues ist, aber ein Fernsehbericht über Oligarchen und eine etwas zweideutig-eindeutige Bemerkung einer Bekannten ließ mich an mir, an dem Leben und an unserem Streben zweifeln.

Was treibt uns eigentlich an, dass wir jeden Tag aufs Neue uns Morgens erheben, den Alltag, Beruf, Karriere zu leben? Was ist der Antrieb immer mehr zu kaufen, weiter zu reisen, mehr Geld anzuhäufen? Warum müssen unsere Kinder es vermeindlich immer "besser" haben als wir? Und was würden wir tun, wenn wir wüssten, dass wir morgen sterben würden?

Um es vorneweg zu sagen: Ich weiß es nicht!

De facto gibt es keinen Grund länger zu leben, als bis zu dem Moment, dass wir uns vermehrten. Denn das ist der eigentliche Sinn des Lebens. Arterhaltung. Das vergessen wir nur zu oft. Der Job muss besser, karriereträchtiger und angesehener sein, als der der Brüder, Nachbarn oder Freunde. Wir hechten einem vermeintlichen Ideal hinterher, von dem wir nicht wissen, wozu das eigentlich dient.

Wir leben in einer Welt aus Illusionen von.. "Musst du haben!" und "Wenn du hast, dann geht es dir besser"- Gefühlen. Und das transportieren wir auf unsere Kinder. Und die auf die ihren und und und. Das Schlimmste ist, dass wir null Werte mehr haben, die uns real weiter bringen. Es geht nur um Macht, Geld, Schein und Sein. Mensch? Wir sprinten von einer Beschäftigung zur Nächsten und was wäre wenn wir Morgen nicht mehr wären? Schulden am Haus? Die Bank hat den Kredit schon abgeschrieben, als wir ihn aufnahmen. Haus? Wollen die Kinder hier in der Region eh nicht? Auto, Felder.. und und.. alles nichts von ideelem Wert. Nichts, was an uns in der Zukunft erinnern wird. Schon zwei Generationen weiter wissen die Enkel nicht mehr die Geburtstage oder Geburtsnamen ihrer Großeltern. Die Trauer um den Verlust ist kurz und austauschbar.

Es ist eben so, dass wir alle keine Martin Luthers, Goethes oder Marie Curies sind, die eben was wirklich Bewegendes hinterlassen. Wir sind Staub im Universum. Austausch- und verwechselbar.

Unser Antrieb mag sein, dass wir genau das nicht sein wollen.

 

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