Overblog Folge diesem Blog
Administration Create my blog
19. Februar 2011 6 19 /02 /Februar /2011 16:50

Es ist ruhig.

100_3627.JPG

Bei uns und im Chor, für die Hochzeitsvorbereitungen und für die Arbeit auf Hof und Feld. Es ist, als würden alle warten. Warten auf das was kommt, kraft schöpfen für die nächsten großen Aufgaben.

Es läuft einfach. Nicht viel zu tun, jeder hat seine Aufgaben, die er erfüllt und Niemand muss die Arbeit des anderen übernehmen.

Ich wurstel mich so durch und ich finde, dass großer Aktionismus nicht Not tut.

Wenn auch in der großen Welt im mich herum viel los ist, so lasse ich mich davon nicht gefangen nehmen.. Es ist die Zeit des Innehalten.

Unterschrift1-Kopie-1

Repost 0
Published by Stephanie - in Gedankensplitter
Kommentiere diesen Post
13. Februar 2011 7 13 /02 /Februar /2011 05:29

Heute Nacht kam im ZDF, die Disco-Kultnacht.

Nun ist das ja genau meine Jugend und eigentlich auch noch Kindheit, aber mit 11 oder 12 denkt man ja, dass man schon Himmel wie erwachsen ist und so verzerrt sich in dieser Zeit und eben auch in der Rückschau so einiges.

Aber mit den Idolen scheint das immer noch das Gleiche zu sein. (Wobei das Wort Idol.. hier mehr als Teenieschwärmerei zu sehen ist.) Aber die kleinen Mädchen von vor 100 Jahren und sicher auch in 100 Jahren, haben eben immer so eine Kinderschwärmerei, die sie anhimmeln.. und seit den frühen 1960er Jahren auch ankreischen (siehe mal Aufzeichnungen von Konzerten der Beatles.. )  Das "Problem" mit diesen Idolen ist nur.. erstaunlicherweise sind die in der Regel zu Beginn der Anhimmelei schon etwas oder sogar deutlich älter als man selbst und altern auch.. Ganz im Ernst. Wenn man nun nach 35 Jahren wieder mal jemanden sieht ist es ganz erstaunlich, dass dieser Mensch nun auch schon die 50, 60 .. oder so überschritten hat. Und dann staunt man nicht schlecht, wie sich Menschen und deren Leben sie verändert hat. So gesehen.. Bei Leif Garrett. Der Teenieschwarm der späten 1970er Jahren ist in diverse Drogenskandale verwickelt.. und von der damaligen "Schönheit" ist Nichts geblieben...

 

http://dennisdoeshollywood.com/wp-content/uploads/2010/02/leifgarrett.jpg

soll uns sagen., wir werden alle älter und das Leben hinterlässt nicht nur bei uns Spuren.

 

Die Sonne geht auf..es ist -4 Grad kalt..

 

100_3617.JPG

Unterschrift1-Kopie-1

Repost 0
Published by Stephanie - in Gedankensplitter
Kommentiere diesen Post
4. Februar 2011 5 04 /02 /Februar /2011 17:47

Heute ist der 4.Februar, Jedes Jahr wird an diesem Tag auf diese Erkrankungsform aufmerksam gemacht.

Rund 300 Organisation aus 86 Ländern beteiligen sich an diesem Tag mit den unterschiedlichsten Aktionen.

Schirmherr und Koordinator ist der UICC, der an der Prävention in diesem Jahr verstärkt arbeitet,. Unter http://www.uicc.org/declaration/sign-world-cancer-declaration link kann man sich als Unterzeichner der Declaration für die Arbeit gegen den Krebs ausweisen und so die Arbeit der UICC unterstützen.

 

Im Wesentlich fordert die Deklaration die Politik auf allen Menschen auf der Welt den Zugang zu Information, Prävention und Früherkennung zu ermöglichen.

In einer Pressemittelung der Deutschen Krebshilfe steht in einem Artikel mehr hier link

Die Welt-Krebsdeklaration soll dabei helfen, jedem Menschen die Chance zu geben, sein Krebsrisiko zu reduzieren und die Zunahme der Todesfälle durch Krebs zu mindern. Zu den vordringlichen Zielen der Deklaration zählen eine signifikante Reduzierung von Übergewicht, von Tabak- und Alkoholkonsum sowie ein umfassendes Programm zur Impfung gegen Hepatitis B und HPV (Humane Papillom Viren) als Prävention gegen Leber- und Gebärmutterhalskrebs. Experten schätzen, dass durch Änderungen des Lebensstils etwa zwei Drittel aller Neuerkrankungen vermieden werden könnten. Darüber hinaus soll jeder Mensch zukünftig Anspruch auf die Teilnahme an Screening- und Früherkennungsprogrammen haben sowie auf eine effektive Krebsdiagnostik, adäquate Krebsbehandlung, begleitende Maßnahmen, Rehabilitation und palliative Behandlung mit einer effektiven Schmerztherapie.

Die UICC möchte mehr als eine Million Unterschriften sammeln, um sie im September 2011 den Regierungsvertretern anlässlich des ersten UN-Gesundheitsgipfels in Oslo zu präsentieren. „Wir wollen den Politikern zeigen, dass sich die Menschen Sorgen machen und mit ihrer Unterschrift die Politiker auffordern, den Gipfel zu nutzen, um effektive Maßnahmen zur Eindämmung der Krebskrankheiten in allen Ländern zu implementieren“, so Cary Adams, Geschäftsführer der UICC.


In diesem Jahr hat die Deutsche Krebshilfe zum Welt-Krebstag die verstärkte Informationskampagne „Dem Krebs aktiv vorbeugen“ gestartet, um im Medienzeitalter die Bürger intensiv auf die lebenswichtige Prävention hinzuweisen.

Die Deutsche Krebsholfe wurde von Mildred Scheel (Ehefrau des Bundespräsidenten a.D. Walter Scheel) 1974 gegründet. Frau Scheel starb selbst im Jahr 1986 an Krebs.

Die Aufklärung und die Unterstützung von Erkrankten und deren Angehörigen steht an oberster Stelle der Arbeit der Deutschen Krebshilfe.

 

Da damit gerechnet wird, dass bis zum Jahr 2030 die Krebserkrankungen um bis zu 80 % zunehmen sollen, ist die unterzeichnung der Deklaration ein winziger Beitrag zu unserer Sozialen Verantwortung.

 

In diesem Zusammenhang denke ich an Max, einem Sänger aus unserem Chor, der gerade den Kampf gegen den Krebs kämpft. Kopf hoch.. du bist so ein optimistischer Mensch.

Repost 0
Published by Stephanie - in Gedankensplitter
Kommentiere diesen Post
1. Februar 2011 2 01 /02 /Februar /2011 22:05

Heute habe ich im Fernsehen gesehen, dass Google ein neues Projekt hat. unter www.googleartproject.com kann  man durch 17 der besten Museen der Welt schlendern und sich Bilder ansehen. Diese wurden mit der Technik von google streetview aufgezeichnet und mit einer Bildauflösung bis zu 7 MILLIARDE Pixel kann man die Bilder aus nächster Nähe ranzoomen. so sieht ein Ausschnitt der Kornernte von Pieter Bruegel d.A. so aus...

 

bruegel-Kopie-1.jpg
Unten rechts sieht man welcher Ausschnitt gerade angezeigt wird.

Ich finde das mal eine unglaublich gelungene Art, Kunst und Computertechnik zusammen zu bringen und den Menschen Lust auf Gemälde zu machen.. Und die Originale locken dann noch mehr.

Repost 0
Published by Stephanie - in Gedankensplitter
Kommentiere diesen Post
30. Januar 2011 7 30 /01 /Januar /2011 08:32

Mit Entsetzen haben wir heute Morgen noch vor dem Frühstück erfahren, dass bei Magdeburg ein Güterzug und ein Personenzug zusammengeprallt sind.

Mindestens 10 Tote sind bis zum jetzigen Zeitpunkt zu beklagen. Außerdem rund 40 Schwerverletzte.

Unser Mitgefühl gehört den Angehörigen und Betroffenen.

 

PS: Obwohl selber einige Zeit bei der Bahn im Stellwerk beschäftigt, ist es mir unmöglich zu verstehen, wie solche Unglücke in Deutschland passieren können. Die Bahn hat eine Vielzahl von Sicherungsmöglichkeiten und immer wieder kommt es zu solchen Unfällen... Technik scheint nicht alles möglich zu machen.. und Menschen sind eben nicht fehlerfrei!

Repost 0
Published by Stephanie - in Gedankensplitter
Kommentiere diesen Post
21. Januar 2011 5 21 /01 /Januar /2011 16:08

Ich bin ein Freund von Revokuzern, den nicht ständig Angepassten, den Ausbrechern, den Aufmüpfigen, den Ich-zeige-auf-den-wunden-Punkt-Typen. Weil ich vielleicht so sein wollte, so bin? Ich weiß es nicht, aber ich habe Hochatung vor Menschen, die eben nicht den Mainstream bedienen... Oder nur so wirken??

So ein Mensch schien für mich der Wikileaks-Sprecher und Kopf Julian Paul Assange. Unangepasst, aneckend, aufrüttelnd und eben ein Robin Hoof im Cyberspace... im virtuellen Raum, Auch der Vorwurf der sexuellen Nötigung tat ich ab, als typische Kampagne um jemanden Unbequemen mundtot zu machen. Was sicher auch so sein kann.. Aber.. seit gestern denke ich etwas anders. 

Ich bin nun auf die Seite von Wikileaks und dachte immer ich wäre da falsch.. Wo sind denn die ganzen Veröffentlichungen, der mehr als eine halbe Millionen Dokumente? Wo kann ich einsehen, was der und der gemacht hat? Ich suchte und suchte und fand immer nur das, was eben uns Wikileaks präsentieren wollte und will.. Vieles dreht sich um den Krieg in Afghanistan und im Irak.. die Greuel, die die Amerikaner, als vorgebliche Befreier angerichtet haben und sicher noch anrichten... Aber was ist mit den anderen Seiten? Was ist mit den Dingen, die hier in unserem Land passieren? Sicher mögen diese Sachen nicht so spektakulär sein, aber Gott möge uns bewahren, wir brauchen sicher keinen Krieg im Land. Aber Korruption und Klüngel gibt es hier auch an allen Ecken und Enden, und wo ist da die mahnende Stimme.. die Veröffentlichung.

Ich stellte mir nun vor, dass Lieschen Müller aus Bundesbronn einige Unterlagen einsehen konnte und stellte nun fest, dass Bürgermeister Meier seit x Jahren schon in die eigene Tasche wirtschaftet, die und die Firma bevorzugt und dort und dort seinen Einfluss geltend macht um zu verhindern oder zu beschleunigen .. je nachdem, wie es ihm beliebt. Nun ist Lieschen ein kluges Kind, kopiert den Müll und schickt es an Wikileaks.. Die bekommen die Sachen und.. lachen sich halb krank? schmeißen die Sachen in den virtuellen Mülleimer? denken sich ihren Teil, und vergessen alles? Veröffentlichen das auf ihrer Seite?

Das Letzte sicher nicht, den Rest kann ich mir seit gestern vorstellen... Frank meinte nur, Wen interessiert den Bürgermeister Meier? Aber darum geht es doch gar nicht.. Es geht meiner Meinung nach, um das Aufdecken von Missständen.. Denn wen interessiert es, dass man in amerikanischen Kreisen Frau Merkel für nicht risikofreudig hält? Ich meine, dass weiß jeder, der nur die Nachrichten sieht... Geht es denn dann Wikileaks nicht nur um Effekthascherei? Um die Sensationslust?

Manipuliert Wikileaks nicht die Menschen schon damit, dass sie eine Form der Zensur anwenden, indem sie nicht ALLES veröffentlichen?

 

Ich bin sicher einer der größten Verfechter der freien Rede.. Aber wenn es einseitig nach Gusto einer kleinen Gruppe von Menschen geht, dann brauche ich das auch nicht.. denn dann ist freie Rede auch nur Mittel zum Zweck der Zurschaustellung.

Hallo WIkileaks.. Ihr hattet eine gute Idee, aber leider missfällt mir die Umsetzung.

Repost 0
Published by Stephanie - in Gedankensplitter
Kommentiere diesen Post
29. Dezember 2010 3 29 /12 /Dezember /2010 12:03

ist heute!

Manchmal ist es wirklich erstaunlich, was man alles so kennenlernt, wenn man mal abseits der ausgetretenen Pfade wandelt. Und wenn es nur hier im Internet ist.

Also.. Tag der biologischen Vielfalt.

Was sagt uns das Internet denn darüber..

Mal sehen Tante Wikki!... Unter  Biodiversität oder biologische Vielfalt

findet man diesen Beitrag.. (..) bezeichnet gemäß dem Übereinkommen über biologische Vielfalt (CBD) "die Variabilität unter lebenden Organismen jeglicher Herkunft, darunter Land-, Meeres- und sonstige aquatische Ökosysteme und die ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören. Dies umfasst die Vielfalt innerhalb der Arten und zwischen den Arten und die Vielfalt der Ökosysteme"[1] Bestandteil der Biodiversität soll also neben der Artenvielfalt die genetische Vielfalt und die Vielfalt von Ökosystemen sein[2]. Sie bezieht sich entsprechend auf alle Aspekte der Vielfalt in der lebendigen Welt.[3][4] Die von der Biodiversität bereitgestellten Leistungen sind eine Grundlage für das menschliche Wohlergehen, weshalb ihre Erhaltung von besonderem Interesse ist. Vielfach treffen die Folgen einer abnehmenden Biodiversität als erstes arme ländliche Bevölkerungsteile der Erde, da diese häufig unmittelbar von Ökosystemdienstleistungen abhängig und Substitute für sie nicht zugänglich oder erschwinglich sind.[5]

Weiter sagt Wikki, dass dieser Tag seit 10 Jahren begangen wird und dass das gesamte Jahr 2010 das Jahr der Biodiversität ist (war).Ursächlich für die Festsetzung dieses Datums war der Umstand, dass am 27.12.1983 die so genannte Biodiv-Konvention in Kraft trat.

Seit ein paar Jahren begeht man den Tag auch noch am 22.05. weil, der 29.12. eben meist im Winter ist und dann die Biodiversität für die meisten Menschen (naja eigentlich doch eher die auf der Nordhalbkugel lebenden Bestandteile der Biodiversität) eben nicht so wahrnehmbar.. wegen Schnee und Eis und Kalt und eben all diesen Dingen, die eben Winter ausmachen.

Ich bin wirklich so was von unwissend!

 

Aber ich arbeite tagtäglich daran, dass sich das doch noch etwas ändert.

Repost 0
Published by Stephanie - in Gedankensplitter
Kommentiere diesen Post
28. Oktober 2010 4 28 /10 /Oktober /2010 17:37

Wer macht als Letzter das Licht aus?

 

Angerührt von einer Dokumentation über Demmin bei Spiegel.tv (Artikel hier link) machte ich mir mal wieder so einige Gedanken. Über Heimat, Verantwortung, Verbundenheit und Loslassen können.

 

Wer nun keine Meinung hat den Artikel zu lesen, es geht im Großen und Ganzen darum, dass hier sowieso nur Arbeitslose und Alte wohnen und das es sich eigentlich nicht lohnt hier zu leben. Daneben gibt es ein paar Bilder, die eben die Mängel aufzeigen, die unsere Stadt hat.-- Aber auch ein Foto das es hier einen Kauflland gibt. (Ja, auch die Landbevölkerung backt in den seltensten Fällen allein und lebt nicht nur von den Äpfeln der Aleen) Die angehängte Diskussion im Forum geht erwartungsgemäß hin und her.

 

Was ist nun meine Meinung?

 

Meine Meinung als "Zugereiste" und "Neudemminerin.... Denn das bin ich auch nach knapp 7 Jahren noch, werde ich nach ein paar einleitenden Anmerkungen kundtun.

Gehen wir darum erst ein wenig in der Geschichte zurück.

Die Region war schon immer arm an Bevölkerung. Bis zum Wiener Kongress wurde der heutige Landkreis erst Schweden und später dann Preußen zugeordnet. Allen Bemühungen zum Trotz lebten hier nicht viele Menschen. In Demmin kam es Anfang der 1930 im Zuge des Beschlusses des 69. Katholikentages zu einer massiven Aufsiedlung durch Westfälische Katholiken. Auch meine Schwiegerfamilie gehörte dazu. Da in diesem Beschluss auch festgelegt wurde, dass die Familien im Verbund auf die Dörfer verteilt wurden, kam es zu dieser Anhäufung von katholischen Familien. Auch hier in Drönnewitz sind der größte Teil der in den 1930er Jahren zugewanderten Einwohner katholisch.

Nachdem zweiten Weltkrieg wurde Demmin von Flüchtilingen überschwemmt. Es war die einzige Zeit in der Geschichte in der die Stadt expandieren hätte können. Da aber nun alles zerstört war (am 1.Mai 1945 setzte die Sowjetarmee die komplette Stadt in Brand und es kam zu einer massiven Selbstmordwelle) wusste die Administration nicht wohin mit den Menschen und war froh um jeden der die Stadt verließ. oder der genötigt werden konnte, dass er ging.

Im Zeitalter der DDR lebten in Demmin zeitweise 17.000 Menschen. Die Eis-, Zucker- und Möbelfabrik, die Landwirtschaft gab jedem Arbeit. Das das nun teilweise unwirtschaftliche Arbeit war, wissen die Ökonomen nur zu gut, aber die Menschen lebten ihr Leben, schufen sich eine Existenz und wurden Demminer. In den 1970er und 1980er Jahren kamen dann einige Zuwanderer aus Sachsen und Thüringen nach Demmin. Das es nun den Vorpommern gibt, mag ich genauso bezweifeln, wie dass es DEN Berliner gibt. Aber die Menschen haben eine Heimat.

Nach dem Zusammenbruch der DDR kam es zu den bekannten Phänomenen, die heute die großen Probleme bereiten. Dazu zählen die Arbeitslosigkeit, die damit verbundene Abwanderung und die daraus resultierenden Überalterung.

Soweit die Geschichte.

Aber was passiert mit den Menschen? Die Menschen die hier bleiben, bleiben aus so vielfältigen Gründen, wie es Menschen gibt. Aber bestimmt aus einem Grund bleiben besonders viele Menschen hier. Weil es ihre Heimat ist. Heimat die sie lieben und in denen sie sich geborgen und den Umständen gewachsen fühlen. Nach Hause kommen ist ein gutes Gefühl und das findet sich eben nicht so schnell.

Erstaunlich ist, dass wir nach Amerika fahren und die Weite genießen, aber in unserem Land ist es Jott-weh-deh-- (Janz weit draußen) und dann ist es gleich so, dass MAN doch DA nicht leben kann.

Doch man kann. Es hat nämlich Qualitäten, die auch ich zu schätzen gelernt habe. Es ist die Nähe zur Natur, die Ruhe und die störrischen, manchmal unnahbaren Menschen, die man aber mit einigem Lächeln, dann auch als Berliner doch aus der Reserve locken kann. Es ist Heimat und es lohnt sich nicht alles aufzugeben.Der lateinische Spruch Ubi bene, ibi patria („Wo es mir gut geht, da ist mein Vaterland, meine Heimat.“) trifft es eigentlich am ehesten. Sicher gibt es hier wenig Arbeit und wir knabbern an unserer Existenz, aber es wird werden.. und kämpfen können die Pommern, als auch die Berliner!

Repost 0
Published by Stephanie - in Gedankensplitter
Kommentiere diesen Post
2. Mai 2010 7 02 /05 /Mai /2010 11:49

Eigentlich ist die Überschrift ein wenig irreführend, denn um was es mir erst einmal geht, was unsere Generation, der Folgenden für ihr weiteres Leben so mitgibt. 

Wie immer, wenn ich walke, putze, bügel, Unkraut jäte oder sonst eine mechanische Arbeit verrichte, kamen mir auch heute wieder so.. vielleicht verquere Fragen.

In den vergangenen Wochen habe ich einige Berichte über sterbende Städte in den USA und in Deutschland gelesen, habe Reportagen über die "Generatin Praktikum" gesehen und gestern Nacht gipfelte es in einer Dokusendung des Senders VOX (Nun sicher nicht gerade die Nummer 1 an investigativen Journalismus..) über Jugendliche auf Berufssuche. Es waren natürlich wieder die vermeintlich "schwarzen Schafe" der Gesellschaft, die eben, die nicht wissen, was sie machen sollen, dass man 8 Stunden arbeiten muss, dass Modell oder Spieletester eben der einzige Job ist, den man machen will.. und und und.. Viele von uns kennen diese Jugendlichen.. die nicht wissen, wie unser Bundespräsident heißt, dass Angela Merkel eben Angela und nicht Angelika heißt, dass der Klimawandel und die Weltwirtschaftskrise, Themen sind, die die Menschen in Deutschland bewegen... Das 10 % von 80 Euro eben 8 Euro sind..

Man ist erschreckt und entsetzt und denkt sich.. Ja, aber meine Kinder.. die sind doch ganz anders? 

Sind sie das?

Geht man in bundesdeutsche Gymnasien und gibt den Pisatest raus, fallen rund 10 % der Schüler der neunten Klasse durch! Das sollte eigentlich die bundesdeutsche Elite werden. Nun gut, kann man sagen, dass sind eben schulische Werte, dafür schlagen wir uns in sozialer Kompetenz! Machen wir das?... In den vergangenen Jahren hat die Zahl der gemoppten Schüler so zugenommen, dass nach einer Studie der Universität Bochum davon ausgegangen werden muss, dass jeder fünfte Schüler schon einmal Opfer physischer oder psychischer Gewalt wurde. Und das sind nicht nur Hauptschüler.. sondern das zieht sich eben durch alle Gesellschaftsschichten.

 

Jetzt stellt sich die Frage, woran liegt es, dass unsere Kinder scheinbar ihre schulischen Leistungen, als auch ihre sozialen Kompetenzen nicht abrufen können? Wieviel Einfluss hat unsere Erziehung auf die scheinbar mangelnde Leistungsbereitschaft? 

Sind unsere Kinder Opfer, unserer eigenen Unzulänglichkeit? Wieso erwarten wir, dass unsere Kinder etwas besser haben, machen, können, dürfen.. als wir? 

Woher kommt unser Anspruch, dass unsere Kinder leben sollen wie die Top-Schauspieler,- Manager,-Modell,-Schriftsteller.. und und und..?

 

Drehen wir das Rad ein wenig zurück.

 

Die Generation meiner Eltern, die jetzt eben so Mitte 70 sind, erlebten ihre Kindheit entweder im, oder am Ende des zweiten Weltkrieges. Hunger, Vertreibung, echtes Elend, Wohnungsnot, Krankheit und Mangel (in einer Form, die wir es uns nicht einmal ansatzweise vorstellen können und sicher auch wollen!), prägte den Alltag dieser Kinder. Wünsche?? Meine Mutter erzählte mir immer, wie sehr sie es der Nachbarstochter neidete, dass sie eine dicke, fette Butterstulle (woanders sagt man Butterbrot!) bekam.. und bei ihr war das immer sehr rationiert..Aber.. es war dann in der Folge so, dass im Laufe der Woche, meine Mutter und ihre Schwestern immer noch zu essen hatten und die andere Familie eben nicht.. 

Lehrt uns diese Geschichte etwas? Sollte sie, macht sie aber nicht. Denn trotzdem stehen wir da, wie trotzige Kinder und sagen uns: "Ich will!" Nun versuchten uns (eben die, die nun so Mitte 40 sind!)unsere Eltern vor allen Unbillen zu bewahren. Ob nun Kind Ost, oder West spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Es musste das perfekte soziale Gefüge geschaffen werden. Alle Menschen sind gleich .. alle bekommen alles.. alle dürfen alles.. STOP! 

Wir befinden uns im Jahr 1968. Ich bin vier Jahre alt und die Studenten auf der Welt protestieren gegen Mief und Muff unserer Großeltern. Veränderung tut Not und Alle sollten alles können,. dürfen, haben.. usw. Nun ist der zweite Weltkrieg 23 Jahre her und Mangel?? So echter Mangel herrscht nur an Arbeitskräften. Ein Jahr vorher stieg die Arbeitslosenquote auf, für uns traumhafte 2,1 %  und führte zu einer Wirtschaftskrise.. sank aber in der Folge dann wieder..

Gut, aber es geht ja eigentlich um etwas anderes... Die Menschen (Ost wie West, hatten sich arrangiert.. wir, wir waren eben so 1-9 und lebten in einer scheinbar friedlichen Welt..) Unsere Eltern schufteten und schufen uns eine Welt, der unbegrenzten Möglichkeiten.. Das Schlagwort "Du sollst es einmal besser haben, als wir!" Und "wir legen uns krumm und lahm, damit du alles haben kannst!" Waren sicher bei vielen von uns an der Tagesordnung..

 

Du sollst es besser haben, als wir!

 

Dieser Satz ist so gut gemeint.. und bricht unserer Gesellschaft das Genick! 

Uns ging und geht es besser. Wir leiden keinen Mangel... Wir leiden keine Not.. besonders die Generation 40 plus, hatte niemals Mangel an materiellen Werten. Sicher mag der eine oder andere sagen," Ja aber ich.. Ich hatte keinen Porsche!" Und nun??? Geht davon die Welt unter??

Welchen Bedarf müssen wir denn befriedigen, damit wir befriedigt sind?

Das grundlegende Problem ist, dass wir eben auch versuchen, dass es unseren Kindern BESSER geht, als uns! Besser als was?? Ich denke, dass es keiner Generation jemals besser ging, als der unsrigen.. und das dieses zu toppen schier unmöglich sein MUSS! 

Wir wuchsen mit der Idee auf, dass wir gleichberechtigt behandelt werden wollen und sollen. Vermengten aber den Anspruch des WOLLEN, KÖNNEN; DÜRFENS.. mit der Realität. Dachten, dass jeder das RECHT hat, vergaßen aber darüber, dass man auch die PFLICHT hat etwas dafür zu leistem. Und, dass das Wollen, Dürfen, können sich nicht nur auf materielle Bedürfnisse ausstreckt, sondern eben  Bildung und sozialer Kompetenz einschließen muss.

Mein Vater sagt oft zu mir:" Ich bin ja nur ein Volksschüler, ich musste damals arbeiten und konnte nicht länger zur Schule gehen!" Heutzutage würden viele gar nicht zur Schule gehen.

Die 1968 -Generation dachte sich, wenn wir unseren Kindern keine Beschränkung auferlegen, wenn wir ihnen alle Freiheiten geben, dann werden sie zu freien und sozial kompetenten vollwertigen Menschen der Gesellschaft, vergaßen aber darüber, dass es auch Grenzen und Zwänge gibt, die man a. aushalten muss und b. man ist nicht allein auf der Welt. 

Das Kind als gleichberechtigter Partner.. funktioniert??? Ich denke inzwischen nicht mehr! Vielleicht funktionierte es nie, einfach aus dem Grund, dass das Kind eben einen Rahmen braucht. Den kann es sich nicht selbst stecken.. (nehmen wir mal die  super Kinder an.. die eben alles können!) Ein Kleinkind braucht Regeln um sich zu orientieren. Es braucht eine starke Person, an der sie sich orientieren kann, die im Halt und Schutz gibt. Soll das Kind denn als gleichberechtigter Partner das seinen Eltern geben??? Da hinkt es.

Nun stehen wir vor meiner zentralen Frage...

liegt es an unseren überzogenen, auf unsere Kinder projezierten Idealen, dass unsere nachfolgende Generation scheinbar wenig auf die Reihe bekommt? Das Bildung und soziale Kompetenzen keinen Stellenwert zu scheinen haben. Das die Generation "Praktikum" offensichtlich nicht in der Lage ist, sich selbst ihren Lebensunterhalt zu verdienen, sondern ständig auf die Unterstützung des Staates angewiesen ist. Die Generation lebt von Bafög, Wohngeld, Hatz IV oder ihren Eltern.. oder manchmal aus einer Kombination von vielen Dingen davon und wartet auf DEN Job, der ihr Spaß bereitet, bei dem man/oder frau mit wenig Arbeitseinsatz 4000 Euro netto in der Tasche hat.. und beschwert sich, dass es eben nicht so ist, dass der Staat dieses unmöglich macht, oder, dass die Eltern eben nicht diesen Wunsch erfüllen.

Wünschen wir uns nun den totalen Zusammenbruch, einen Weltkrieg oder DIE ultimative Krise. Wir haben alles davon und merken es nicht.. Wollen nicht merken, dass wir eben mit riesen Schritten unsere Ansprüche zurück schrauben müssen, um zu überleben. Das wir wieder Tugenden wie Fleiß, Zuverlässigkeit, Bescheidenheit und Pünktlichkeit an den Tag legen müssen, damit MADE in Germany wieder den Stellenwert bekommen kann, den es mal hatte. 

Wir können uns nicht gegen die Globalisierung stemmen und so blauäugig in die Welt schauen und denken, dass wenn wir nur schreien: "das will ich!", dass sich so alles ändert. Wir.. die Generation, die das Glück der späten Geburt hatte, ist nun aufgefordert Werte zu vermitteln, damit wir eben nicht als Lebensmodell "Unterstützung Staat" leben, sondern man mit stolz auch Landwirt sein kann.

Das es nicht das erstrebenswerte Ziel sein darf, dass das "richtige" Auto vor der Haustür steht, sondern, dass ein liebenswerter Umgang untereinander und ein umfassendes Allgemeinwissen die lebenwerten Ziele sind...

 

Das schaffen wir alle.. Jeder für sich.. jeder in seiner Welt..

Repost 0
Published by Stephanie - in Gedankensplitter
Kommentiere diesen Post
17. April 2010 6 17 /04 /April /2010 10:28

Der Begriff der Gerechtigkeit (griechisch: dikaiosýne, lateinisch: iustitia, englisch und französisch: justice) bezeichnet einen idealen Zustand des sozialen Miteinanders, in dem es einen angemessenen, unparteilichen und einforderbaren Ausgleich der Interessen und der Verteilung von Gütern und Chancen zwischen den beteiligten Personen oder Gruppen gibt...

Aus: Wikipedia

Ahja. Der Artikel ist noch ellenlang, aber im Grunde sagt diese kleine Einleitung schon alles. Alle sollen die gleichen Chancen haben, Güter und Interessen sollen gleich verteilt werden. Das hört sich ein wenig nach Kommunismus an und erscheint ja vielen Menschen zur Zeit ( mich seit Urzeiten eingeschlossen.. , denn ich bin ein Wessikommunist!!!) als Idealform des Lebens. Nun ist es mit dem Kommunismus insofern nicht weit her, weil wir alle eben Menschen sind.. und eben so etwas wie Missgunst und Neid in uns schlummert.. Das fängt bei der schiefen Nase des Nachbarns.. (naja, sicher eher der Nachbarin) die er/sie sich habt richten lassen .. (" Wie kann sie/er nur.. da der/die kann sich ja was leisten), geht über den Urlaub, das Fremdgehen, die achso wohlgeratenen Kinder.. und und und (die Liste ist endlos!) Wie kann also Kommunismus funktionieren, wenn wir Menschen eben so sind, wie wir sind.. eher wohl nicht, was die gescheiterten Versuche uns leider (ehrliches Bedauern!) zeigen.. Nun werde ich sicher kein Befürworter des Kapitalismus (obwohl.. Das Glück der späten Geburt, lässt mich nun auf ein hohes Ross steigen, und man verteufelt ja oft das, was man hat.. und sehnt sich nach dem, was eben nicht greifbar ist...), aber es gibt schlechteres und ein Ersatz ist erst mal nicht schnell da.

 

Gut, nun bin ich etwas abgeschweift, was mir ja oft passiert und mich immer wieder an meine Professoren/Professorinnen erinnert, sowie an meine wertgeschätzte Deutschlehrerin, die immer wieder ermahnten, dass ich doch mal zum Punkt kommen möge und nicht vom Hölzchen zum Stöckchen... und hier..  Ok.. wieder zu weit, aber der geneigte Leser, darf jetzt diese Seite zumachen, oder eben weiter sich meinen pseudophilososphischen Gedanken hingeben...

 

Worum ging es.. Es ging um Gerechtigkeit, oder eben, warum ich immer in die Robin Hood-Falle tappe..

Kleiner Exkurs in meine Kindheit gefällig? (wird dem Leser leider nichts anderes übrigbleiben.. oder eben.. Seite zu!)

(Hatte ich auch gemacht, da ich erst mal ein wenig aufräumen musste...Oh elender Alltag!)

 

So nun Kindheit. Ich weiß nicht wie alt ich war, aber ich ging schon in die Schule (so, erste oder zweite Klasse.) da war bei uns ein Junge .. der hieß Marc (denke ich..), also Marc war elender kleiner Giftzwerg..,. (ich glaube jeder kennt so einen Marc..) Marc also piesackte jeden, der eben nicht so doof war wie er..und wenn er eben noch Angriffspunkte bot.,.. dann eben noch mehr. Wir hatten da einen sehr dicken Schulkameraden, der war supernett (ich habe Ihn nach vielen, vielen Jahren .. ich war schon lange verheiratet,mal wieder gesehen.. War immer noch nett, hatte was erreicht und sah echt gut aus!), also, Marc der Giftzwerg ärgerte ihn.. versteckte seine Mappe und seine Hose beim Sport und was weiß ich... das ist nun 38 Jahre so her... aber ich erinnere mich noch gut, dass er immer schlimmer wurde und wir standen vor der Sporthalle, ich trank heißen Tee und er schupste und stänkerte und war doof.. was machte ich.. Na klar..ich schüttete ihm den Tee ins Gesicht.. Nun mal die Frage.. wer bekam den Ärger????

 

Na eben, Ich!

Dabei war ich voll der Meinung (und bin ich eigentlich noch immer.. ) das er es verdient hat. Nun schütte ich den Menschen keinen Tee mehr ins Gesicht, wenn sie sich ungerecht verhalten, aber ich mache was. Meistens sehr spontan und meistens mit dem Ärger, der eben so etwas mich sich bringt. Jetzt zur Zeit bade ich eine Sache aus der Hochschule auf eine wirklich schauderhafte Weise aus, die es mir nun nicht möglich macht weiter zu studieren. Ich fühle mich total missbraucht... am meisten sicher von mir selbst, aber ich hasse es, wenn es ungerecht zu geht in dieser Welt..( Da ärgern mich schon so Leute, die permanent anderes miesmachen, nur weil sie selber ihren Vorteil daraus ziehen wollen.. Siehe das Perfekte Dinner im Fernsehen!)

 

Bin ich denn nun ein schlechter Mensch? Oder eben ein Gutmensch in all seinen negativen Ausformungen? Sicher habe ich ein Helfersyndrom und werde der Sache mehr schaden als nützen und meist kommt ja auch nicht viel Gutes raus, bei den Sachen, die ich so verzapfe...

Nun, das wird eine Frage sein, die ich mal mit geeigneten Menschen besprechen muss....

 

Aber, ein wenig mehr Kommunismus in unserem Leben.. 

 

(halbe Stunde Hausarbeit... die Gedankefetzen sprudeln über)

 

Was ist das Problem?

Das Problem liegt in dem Umstand begründet, dass die Menschen mit Helfersyndrom, oder eben Gutmenschen häufig darin ja ihre Anerkennung suchen. Auch wenn sie sehr wohl MIT ABSTAND in der Lage sind zu reflektieren, dass das was sie gemacht haben, eigentlich Mist war! Aber in der Situation, da geht es vorrangig nur ums helfen. In zweiter Linie sollte dann der Dank kommen.. Der zu 90 % nicht kommt, weil die Umgebung nicht mal im Ansatz sich denkt, dass der Gutmensch sich das wünscht! Dann kommt der Ärger, die Wut, die Verzweiflung.. Ich bin schlecht! Alles gebündlet in einem Satz, was häufig zu zwei Reaktionen führt. Der Gutmensch macht noch mehr.. was dann schon gar Niemand mehr zur Kenntnis nimmt, da es ja NORMAL ist, dass diese Person IMMER hilft, oder aber der Mensch zieht sich völlig zurück.. weil.. die Anderen haben ihn ja nicht mehr LIEB!

 

Beides ziemlicher Blödsinn, wenn man das so liest und wenn man das so schreibt.. Aber das ist SO!

 

Nun ist das ein ziemliches Dilemma... überschüttet man den Gutmenschen mit Dank.. macht er noch mehr.. was man ja eigentlich nicht will.. Geht man drüber hinweg... siehe oben..Darüber hinaus muss man wissen, dass häufig geholfen wird, obwohl man gar nicht helfen WILL oder KANN! und es trotzdem macht. Das dann dabei nur noch Unsinn rauskommt, am Schluss alle beleidigt, truarig, enttäuscht oder wütend sind.. das sollte nochmal erwähnt werden!

 

Was tun? Um es ehrlich zu sagen: Ich weiß es nicht!

Denn bei mir.. und ich kann da wirklich nur von mir sprechen.. hilft mal das Eine und dann mal das Andere.. und ich kann selber kaum sagen, was ich eigentlich von meinem Gegenüber erwarte... Macht die Sache nicht einfacher.

 

In meiner Kernfamilie ist das relativ überschaubar.. da erwarte ich Vieles und auch Nichts.. das ist dann mal mit großem Geheule und diesem unsäglichen: "Keiner liebt mich und versteht mich.. und ich reiße mir den A.. für euch auf..! oder eben.. "Dann macht doch was ihr wollt.. von mir braucht ihr nichts mehr erwarten!".. da meine Kinder aber wissen, (das was mein einer Professor eben auch schon von mir weiß).."Wut ist eine kurze Raserei...!"(Leider habe ich diesen Satz auf Latein verbummelt und suche ihn noch.. Wenn also ein Lateiner da ist.. Her mit dem Satz!)

 

Bei mir glätten sich dann die Wogen relativ schnell und ich bin wieder wie vorher. Meine Familie (besonders meine Kinder und der Hund) sitzen das relativ gelassen aus.. und lassen mich wettern und schimpfen.. und irgendwann ist es wieder wie vorher. Denn ich bin ja auch harmoniesüchtig und halte Konflikte nur schwer aus... (merkt man selten.--- IRONIE!) zumal ich ja auch denke, dass es für mich elementar wichtig ist, dass sich alle mögen.

 

Das hilft nun auch nicht weiter, musste aber mal geschrieben werden..

 

 

Ein paar Anmerkungen über Bloggen und das Leben.

Eine meiner liebsten Chorsängerlein hatte vor geraumer Zeit schon mal mich gefragt, ob das gut ist, wenn ich unter meinem richtigen Namen, meine echten Befindlichkeiten ins Netz stelle.. ich antwortete ihr: "um ehrlich zu sein, Ich weiß es nicht!"

Nun bekam ich in den letzten Wochen so liebe aufmunternde und Mut machende Mails auf meine Einträge, dass ich denke, dass es gut ist das weiter zu machen.

Danke an meine Bremer und meine Leser aus NRW.. Ihr wisst schon wen ich meine!!

 

PPS: Außerdem.. ein wenig neugierig sind wir doch alle! oder??

 

 

Repost 0
Published by Stephanie - in Gedankensplitter
Kommentiere diesen Post

Über Diesen Blog

  • : Blog von Stephanie
  • Blog von Stephanie
  • : Gedanken einer dicken Frau.. über das was ihr durch den Kopf geht, was so in der großen und in ihrer kleinen Welt so passiert.
  • Kontakt

Profil

  • Stephanie
  • Landschaftsarchitekturstudentin mit einem Hang zum Übergewicht!
 Aber jetzt wird alles besser! Ich laufe den Pfunden davon!
  • Landschaftsarchitekturstudentin mit einem Hang zum Übergewicht! Aber jetzt wird alles besser! Ich laufe den Pfunden davon!