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29. November 2011 2 29 /11 /November /2011 17:58

Nun ist es vollbracht.. Na eigentlich ja war es das ja schon am Samstag Abend, aber ich war so rund um die Uhr beschäftigt, dass ich keine Lust hatte mich hier zu äußern,

Diese Vor-Konzert-Woche ist immer crazy und auch dieses Mal kamen Hunderte von Dingen dazu und so kam ich kaum zu Luft holen, fabrizierte an die 300 Pralinen in acht Sorten, bastelte die letzten Adventis und räumte, kramte, rannte und machte Dieses und Jenes. So war ich ziemlich am Ende, als es dann Samstag Mittag war, aber es ist wie es ist, wenn man dann so unter Strom steht, dann bleibt man stehen und kippt nicht um, sondern macht einfach weiter.

Mit diesem Gefühl fuhren wir dann am Samstag gegen halb eins in die Kirche.

 

Wir waren zeitig da, konnten in Ruhe noch mit den Anderen quatschen, sich so hinstellen, dass man gut sieht, die Musiker beobachten und all das machen, was man eben so vor einem Konzert tut. Pünktlich sangen wir uns ein, machten unsere Späßchen, es erklangen die ersten Töne und wir waren schon am singen. Mit kurzen Unterbrechungen und kleinen Anmerkungen.. die wir aber anscheinend nur so am Rand wahrnehmen, ging die Probe vor sich hin. Wie alle Wochen schon vorher ging bei mir die Konzentration schnell zur Neige und ich musste mich sehr zusammenreißen, dass ich das Ende noch gut bewältigte. So kam es dann zu einigen "Versingern", aber da es nicht nur mir so ging, war es auszuhalten. Schnell waren 1 1/2 Stunden vorbei und mit den üblichen mahnenden Worten sich noch auszuruhen ging es wieder nach Hause. Dort warteten schon die Kinder mit den Schwiegerkindern und meine Eltern, die gemeinsam das Konzert besuchen wollten. Es gab eine gemütliche Kaffeetafel, meine Mädchen und meine Mutter haben jeweils einen Kuchen gebacken und so genossen wir die Auswahl (nein, wir aßen von jedem Kuchen ein Stück) und probierten meine Pralinen. Ich hatte unter anderem  Weiße Orangentrüffel und Mozartkugeln fabriziert und alle fanden was Leckeres.

Kurz nach 16 Uhr zogen wir uns um und fuhren schon mal los. Die Anderen kamen dann etwas später nach.

Im Gemeindehaus angekommen, einsingen, und in Stimmung kommen. Dieses Mal war es etwas anders.. Ein wenig "oberflächlicher". In mir klang nichts und ich hatte nicht so diese Spannung. Einmaschieren.. die Kirche ist sehr gut besucht. 900 Besucher füllten den Raum und ich finde nichts wunderbarer, als dass viele Menschen die Arbeit anhören, die wir in den letzten Monaten geleistet haben. Auf meinen Platz .. Es klingt..

"Jauchzet frohlocket".-..

 
 

Die Trompeten erklingen, der Chor bekommt genauu die Spannung, die nicht da war... es geht los.Gebannt starre ich auf den Taktstock.. die ersten Momente.. Ich atme tief durch -- der erste Ton.. Noten? brauch ich nicht.. Ich singe und singe. Es ist wie im Rausch.. Das Magnificat und das Gloria von Vivaldi.. eine kurze Andacht, dann das

"Donna nobis pacem"

aus der h-Moll-Messe von Bach.. Herr gib uns deinen Frieden.. Es ist Advent! Meine Kinder und Eltern sitzen in der ersten Reihe, klatschen und jubeln! Es ist Advent.. endlich.. obwohl wir noch warten auf den Weihnachtstag, so bin ich angekommen. Diese elend langen Wochen, die fallen auf einmal von mir ab. Es ist alles gut.. und alles wird sich finden. Beim rausgehen werden wir gedrückt und beglückwünscht. Ja, es war ein wunderbares Konzert!

Im Anschluss gehen wir alle zusammen noch essen. Mein Schwiegersohn (in spe) ging es vorher nihct gut, aber auch er kommt mit. Ein großartiger Abschluss an einen großartigen Nachmittag.

Die Kritik im Nordkurier vom Montag war entsprechend und so können wir uns auf die nächsten Aufgaben freuen.

NK-111128-10-Weihnachtskonzert.jpg

  Der Sonntag war dann mein Kramtag und Montag schmierte ich schon Morgens um halb 6 Uhr 50 Brötchen, die sich mein Mann für die Firma als Geburtstagslage gewünscht hatte. Dann noch einen Besuch bei meiner lieben Bremerin, die es sich wieder nicht nehmen ließ uns mit ihrer Anwesenheit zu beehren. Frühstück bis halb 12. Bewerbungen schreiben für eine Nachbarstochter.. und Abends zum obligaten Krankenhaussingen. Die Saison ist zu Ende und die 5 Wochen Pause brauchen wir alle.


Nächste Woche wird Frank operiert, da haben wir auch schon genug um die Ohren. Alle Weihnachtsgeschenke habe ich schon gekauft und stehen verpackt bereit. Heute Morgen habe ich mir einen Weihnachtsbaum.. ein Weihnachtsbäumchen gekauft, welches nun unschuldig und frierend vor der Haustür steht und Morgen dann ein wenig geschmückt wird... damit es bei mir doch noch ein wenig adventlicher aussieht. (Obwohl ich es gar nicht notwendig finde.) Aber die Bilder kommen dann Morgen.

 

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15. August 2011 1 15 /08 /August /2011 22:51

 

Heute .. der erste Tag der nicht mit Nässe und Schmuddel anfängt. Früh kommt eine Bekannte und wir putzen und schrubben das ganze Haus. Fenster (und davon haben wir Massen!) und Bäder und endlich den doofen Kühli! Aber nun ist alles schick und dann habe ich auch noch Zeit und Muße gehabt Speck-Zwiebelbrot zu backen und noch ein paar Mandelkekse (für einen Nachbarn der seinen 82. Geburtstag feiert). Dazu bastelte ich eine kleine Schachtel in die genau 4 Stück passten.

100_4101.JPG

Dazu noch ein Kärtchen und schnell hingeflitzt. Er freute sich wirklich.

Um 19 Uhr ging es dann endlich wieder zum Chor und heute platzte der Raum aus allen Nähten. Wir waren sicher 90 Leute und wir saßen Thomas fast auf dem Schoß, so eng war es.

Die ersten Proben sind ja immer so entspannt und gelassen. Man trällert eben so vor sich hin. Jeder quatscht mit seinem Nachbarn und irgendwie ist es einfach nur nett. Dann gabs es noch einen kleinen Snack in der Pause und Alle waren glücklich und zufrieden.

Singen werden wir diesesmal Vivaldi, Bach und Mendelsohn. Das wird ein schönes Weihnachts-Kirchen-Eröffnungskonzert. Unterschrift1-Kopie-1

 

 

PS: Ich bin schon am Weihnachtsgeschenke planen. Eines ist etwas aufwändiger, da sitze ich seit heute dran... wird mich aber sicher noch Wochenlang beschäftigen. Dann habe ich noch eine großartige Idee für Kleinigkeiten.. Aber verraten wird noch nichts!

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18. April 2011 1 18 /04 /April /2011 10:27

erzählt eine Geschichte!

 

Die letzten Tage waren so anstrengend, dass mir sowohl die Muße, als auch die Kraft fehlte auch nur etwas zu schreiben. Darum wird heute wohl etwas mehr zu berichten sein. (Auch wenn ich immer noch so müde und kraftlos bin.)

Neben dem normalen Alltagskram kam als Freude dazu, dass mein großes Kind sich mal wieder in unsere Gegend verirrte. Eigentlich war geplant, dass sie am vorletzten Samstag mit ihrem Studienkollegen kommen sollte, aber aus Studientechnischen Gründen klappte das so nicht. Nun kam sie alleine, wir kauften ein Video, leckeres vegetarisches Essen und machten uns an die Arbeit. Bzw. sie machte die arbeit und ich gab mehr oder weniger qualifizierte Kommentare und Ratschläge ab! Das Projekt hieß.. Wie bau ich einen Hühnerzaun in drei Jahren.. ach Nein.. in drei Stunden.. wobei die Projektvorbereitungen drei Jahre in Anspruch nahmen.. Das mag nun ein wenig verundern, darum hole ich etwas aus.

Meine Schwiegermutter hat seit Jahr und Tag Hühner. Diese liefen, seitdem ich hier wohne, immer auf einem etwas abgewrackten Areal rum,mit einem noch abgewrackteren Zaun. Irgendwann kamen dann mal ein paar Kamerunschafe dazu,die diesen Zaun als keine allzu große Hürde empfanden und die diesen zerlöcherten.. Nun gut, oder eben nicht, denn nicht nur die schafe hatten Freiheit... nein auch derFuchs.. denn nun hieß es bei uns All-you-can-eat.. und ein Huhn nach dem anderen verschwand. Das machte meine Schwiegermutter traurig und die hohlen und leeren Versprechungen ihrer Söhne, doch daran was zu ändern lösten sich schnell in Rauch auf. Mika und ich redeten und redeten.. und es gab angeblich immer irgendwelche Hindernisse.. erst musste der alte Zaun ab.. was natürlich heute und morgen und übermorgen und und und nicht so einfach möglich war. Nun machten wir uns Frauen dran den Zaun abzumontieren, was echt eine Schinderei ohnegleichen war.. Aber mit Hilfe von Nachbars Bolzenschneider, viel Wut im Bauch klappte es dann. Das war Ostern vor zwei Jahren!!!!

Nun sollte da ein neuer Zaun ran. Meine Schwiegermutter beschwerte sich bei MEINEM Vater!! und ich durfte mir nun monatelang immer wieder anhören.. was nun mit dem Zaun sei. Im Oktober sagte ich meinem Mann (also 2009!!!!) Wir schenken Mutter zu Weihnachten einen neuen Zaun und 10 Hühner samt Hahn.. und damit es eine Überraschung ist, bauen wir den Zaun ganz knapp vor Heiligabend den Zaun!!! Was für ein fataler Einfall, das wissen alle, die sich noch an das Wetter 2009/2010 erinnern! Es schneite seit 16.12. und taute erst wieder Mitte März! Na super. Nun hatten wir Hühner aber keinen Zaun.. Dann war wieder keine Zeit. Die Hühner rissen sich alle Federn raus, weil es ihnen zu dunkel und eng war. (Legten aber wie blöd Eier!) Damit sich das Drama nicht weiter verschlimmerte, setzten wir eine Freilaufhalle um, und so hatten die Hühner wenigstens 9m² Platz im Freien.. aber der Zaun kam immer noch nicht dran. So zog sich ein knappes weiteres Jahr hin.. bis eben letzte Woche. Da platzte mir der Kragen und ich sagte:" Dann machen Mika und ich das jetzt!" Mein Mann sah ungeahnte Probleme, aber dieses Mal ließ ich mich davon nicht einschüchtern, sondern wir machten uns ans Werk. Beton anmischen, zehn Pfeiler setzten,

Spanndraht ran.... Spanndraht??? Hatten wir echt nur 50 Meter für 60 Meter Zaun gekauft??? so hohl kann man doch nicht sein.. DOCH kann MANN! (mit zwei N)

foto0076.jpg

also Sonntag vergangene Woche grummelnd aufgehört Montag welchen gekauft, Dienstag angebaut und Samstag kam dann nochmal mein Kind und der Studiefutzi! undtataataaaaaaaaaa der Zaun ist da! und die Hühner freuen sich und ich mich und Schwiegermama... DREI JAHRE!

 

So, dass war die Zaungeschichte!

 

Kuchengeschichte.. Ich weiß die Überschrift ist anders, aber das eine (Konzert) gehört zum anderen (Kuchen). Also.. los.

Am Montag bat der liebe Thomas um ein Buffet für das Orchester und das doch jeder und jede...und ach bitte,bitte bringt doch was mit.. (Als ob wir irgendwann, irgendwen verhungern ließen! Die Buffets der Kantorei sind bei allen Orchestern berühmt und berüchtigt für die Mengen an Kalorien und Leckereien, die so aufgefahren werden.)

Nun bin ich ja so ein.. Alles muss einen Sinn haben..so dachte ich mal wieder und kam darauf, dass ich einen Johanni(e)s-Passion-Kuchen backen will. Ich hatte auch ziemlich schnell konkrete Vorstellungen, was manchmal etwas hinderlich ist.. weil eben manches nicht so wird.. Aber dazu später.

Nun gut ich hatte die Idee unten einen Mürbeteig, darauf einen Vanillepudding dann ein gelee aus schwarzen Johannisbeeren (eben der Johannes) und dann ein Gelee aus Passionsfrucht (eben die Passion) zu schichten. Hörte sich toll an.. dazu die Metapher.. knuspriger Boden (= wir beißen uns manchmal die Zähne aus) weicher Pudding (=die sanften Choräle) die sauren Früchte (= zwischendurch haben wir ganz schön gelitten) So in etwa.. Also machte ich mich Freitag ans Werk und war der Meinung, alles easy... NICHTS DA! Der erste Mürbeteig war noch ganz schick... ich füllte ihn in die Form, schichtete den Pudding rein, ab in den Ofen... nach 45 Minuten raus.. umdrehen.. super lauter Brösel.. ich schob die Bröselein wenig zusammen, in der Hoffnung, dass das alsKuchen durchgehen würde..ging natrülich überhaupt nicht.. aber ich hatte ja noch einen Mürbeteig da..im Kühlschrank.. alles super.. NICHTS war super..der Mürbeteig war von Anfang an Brösel! ich knetete und knetete (völlig verkehrt wie ich jetzt weiß!) aber ich war so traurig und es war so vernichtend, dass ich meine Mutter anrief und sagte..:"Wenn du mir was schenken willst, dann wünsche ich mir, dass  jetzt Johann Lafer da ist und mir einen Mürbeteig macht!" Meine Mutter lachte natürlich,schickte mir auch nicht den Johann, sondern gab mir den guten Rat nicht aufzugeben und dann war ich wieder mit meiner fixen Idee allein. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht irgendetwas daraus machen würde. Dann stopfte ich die Brösel in die kleine Form, wieder Pudding rauf und dann in den Ofen .. UND.. in der Form erkalten lassen. (Richtig kalt werden lassen!!!! AHHHHH!) Den verunglückten Kuchen, den ich dann für uns eingeplant hatte stellte ich in den Flur, Tür zu... Wir fahren zur Generalprobe... Der Hund bellt..ich meine noch.. wir sollten die Tür abschließen.. Ach was.. der Hund kann durch die Terrasse rein.. Ha! Wir kommen nach drei Stunden wieder..und der Kuchen war im HUND! Na super, mit Suppentopfandrohung schimpften wir den Hund aus und kosteten den nicht angefressenen Teil... Lecker! Die Idee ist super!

Am Samstag machte ich nach der erprobten Methode noch einen Kuchen (der Kleine für uns und noch einer für die Kantorei) Und NUN.. nun wollte ich ein Gelee machen.. da mein Kind keine Gelantine will nehme ich Agar.Agar... HA! Ich rühre und koche und mache.. NICHTS! Nur Soße.. Aber dieses Mal war ich gleich pfiffig und koche aus Johannisbeeren und passionsfruchtsaft ein klassisches Gelee mit Gelierzucker! Das war genial.. denn das andere war so sauer, dass der Kuchen gar nicht zu essen gewesen wäre.. SUPER. Fruchtig, sauer, sahnig, knusprig!!! Nur leider.. die Bilder, die ich gemacht hatte, habe ich Volltroll, gelöscht! (Nicht wundern, nur mit dem Kopf schütteln!)

 

So.. und dann war Sonntag. schon am Samstag kam die liebe Bremerin und kostete den Kuchen (war lecker) und wartete mit uns auf das Konzert.

 

100_3815.JPG

Sonntag.. früh raus, ich war nicht nervös, ich konnte nur mal wieder nicht schlafen. Aber um 5 Uhr bin ihc mit dem Hund raus, um 7 Uhr Frank wecken (er will noch auf den Acker) um halb 9 Uhr Frühstück machen für die Kinder und mich, Formel 1 schauen. (Vettel wird "nur" Zweiter) Alles ist gut. Um 12 Uhr zur Generalprobe. Die historischen Instrumente des Orchesters begeistern uns alle. ich habe einen schönen Platz in der ersten Reihe,weil ich mit meinem Fuß nicht auf die schmalen Stufen mag. Aber es ist gut so. Die Probe begeistert mich. Ich hatte ja immer so meine Problemchen mit diesem Werk, aber nun ist es einfach nur schön.Um halb drei nach Hause, Kaffee trinken, duschen,noch kurz aufs Bett... ein wenig ausruhen. Alles wird gut! gelassen ziehen wir uns an. Wir singen ganz in schwarz,nur die Frauen tragen die wunderschönen lila-silbernen Tücher. Es ist ein schöner Anblick. Ich fühle mich so wohl mit dem, was ich anhabe.. es kann nur gut werden.

Um kurz nach vier fahren wir los, wir gehen ins Gemeindehaus, Mika kauft sich ihre Karte. Einsingen. Dieser Moment ist der Beste vor jedem Konzert. Wir stehen völlig ungeordnet da,Thomas schafft es immer wieder, dass alle so da sind. Es ist eine kaum zu störende Anspannung da... dann singen wir den Choral Nummer 40  Durch dein Gefängnis, Gottes Sohn erschallt. Mit einer kurzen Bemerkung über die Bedeutung lässt Thomas uns den Choral nochmals singen.. Es ist unfassbar schön. Die Glocke beginnt zu läuten. Wir gehen langsam in die Kirche. ich bin die viertletzte, hole noch tief Luft, stelle mich hin. Die Solisten kommen, Thomas..die Glocke scheinte ewig zu klingen. Wir stehen in völliger Erstarrung da, schauen auf Thomas.. und warten! Nachdem er den Taktstock nimmt, schlagen wir unsere Noten auf. Zwei Stunden völliger Dramatik, Ergriffenheit, höchster Konzentration und Schwerstarbeit stehen vor uns. Als das erste Herr durch die Kirche erschallt, bekomme ich eine Gänsehaut.

herr.jpgWir singen so eindringlich wie ich uns noch nie gehört hatte.

 

 

Es war atemberaubend. Der erste Teil ist ruckzuck zu Ende. Aber wir haben noch das Meiste vor uns. Rezitative wechseln sich mit zornigen Einwürfen des Chores ab.. Die Arien erfordern auch von uns höchste Aufmerksamkeit damit wir beim nächsten Einsatz auch wieder präsent sind.. und dann kommt die Arie in der Jesus stirbt. Er sagt es ist vollbracht... diese Worte treffen mich wie eine Wucht. Ich stehe da und bin zutiefst erschüttert. Mit Mühe singe ich den nächsten Choral. Ich bin ergriffen wie nur nach dem Verdi Requiem.

Die letzten Chorstücke.. das "Ruht wohl", immer wieder Trost, singen wir etwas getragener als noch in der Generalprobe... Der Schlusschoral. Mit aller Inbrunst singen wir Ich will dich preisen ewiglich..

 

 

die Glocke ertönt,die Zuschauer stehen schweigend auf und erweisen uns und unserer Leistung so ihren Respekt. Thomas steht minutenlang ruhig da.. Leise gehen wir ab. Draußen fange ich vor Rührung an zu weinen. Meine Gefühle fahren Achterbahn. Alles ist gut und nach kurzem Trost geht es mir auch wieder besser. Es war ein unglaubliches Erlebnis. Danke an das Orchester, an dieSolisten, an unseren wunderbaren Chor und nicht zuletzt an Thomas, dass er so etwas möglich gemacht hat!

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12. April 2011 2 12 /04 /April /2011 06:11

Wie jedes Mal bei unseren Konzerten quälten wir uns mit Diesem und Jenem. Aber gestern ( Immerhin die vorletzte Probe) war es wie immer. Ich konnte auf einmal die komischsten Stellen und auch die Choräle hatte ich im Ohr. Es wird sicher ein sehr schönes Konzert. Schade ist dieses Mal,dass erstens meine Eltern nicht da sind und zweitens, dass es keinen Mitschnitt  gibt, was umso mehr jeden dazu anhalten sollte,dass er unser Gesinge live anhören sollte.

 

sonst? Der Auspuff vom Auto ist entgültig gestern Nacht abgefallen, so dass ich nun gleich zur Welkstatt fahren werde.

Dann, sind gestern die wunderbaren Danksagungen von Enno gekommen, die ich nun verschicke.

 

Alles wird gut!

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9. Dezember 2010 4 09 /12 /Dezember /2010 16:13

Wer nicht live dabei sein konnte und nicht nur eine CD hören möchte. Wir kamen auch im Fernsehen.

 

Hier kann man das sich ansehen link

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22. November 2010 1 22 /11 /November /2010 22:04

Aber wirklich.. Alles war heute seltsam und nicht so ganz richtig... Aber das ist normal!

 

Alles im Leben ist eine einzige Phase!

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30. Juni 2010 3 30 /06 /Juni /2010 12:03

Am Montag war Abschied angesagt. Abschied an eine Saison voller Musik, viel Arbeit, wunderbarer Proben und großen Konzerten.

Aber wie immer ist das ja nur ein kurzer Abschied. Schon am 23.08.2010 gehen die Proben für das Weihnachtskonzert los und eine Vielzahl von Aufgaben stehen uns bevor.

Es war ein schöner Abschied.. den wir bei einem Mitglied des Chores feiern durften.

 

100_3108.JPG Es gab wieder ausreichend zu Essen und zu Trinken. Das Wetter war ein Traum und die Abgeschiedenheit der "Location" war fantastisch.

100_3122.JPG

Es wurde viel gelacht und wir genossen das letzten Beieinandersein. Anders als im vergangenen Jahr war es ein heiterer Abschied. Und wir freuen uns sicher alle auf den Herbst.

Zum Schluss gab es noch ein Lagerfeuer und Einige saßen dort und genossen die Wärme und das Knistern.

100_3126.JPG

 

 

Ein schönen Sommer von hier aus.

 

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14. Juni 2010 1 14 /06 /Juni /2010 13:43

Das Wochenende ist zu Ende und alle Messen gesungen.

 

Waren wir gut? Ja, wir haben eine gute Leistung abgelegt.. Es gab bei jedem von uns, den einen oder anderen Aussetzer, aber wir sind ja doch eben nur ein Laienchor.

Zwei völlig verschiedenen Aufführungen vermischen sich zu einem großen Ganzen und lassen ein ruhiges Gefühl zurück. Es ist anders als bei Verdi wo wir noch Tage hinterher ergriffen waren.

 

Aber es war ein schönes Konzert und die Kritik in der Zeitung war auch ganz nett und insgesamt wohlwollend (was aber nicht nur auf unserem Mist gewachsen ist, sondern eben andere Ursachen hat!) Kritik hier!

Meine Eltern waren da, was ich ganz besonders genossen habe.

Meine A--t aus HB ist auch zu Besuch gekommen, hatte sich alle Proben udn das große Konzert angetan und war auch wohl so.. (ich meine angetan!)

Außerdem durfte der Paukist bei uns übernachten und wir haben aus einem deutsch-polnisch-englischen Mischmasch uns nett unterhalten. Für den folgen Witz brauchten wir eine halbe Stunde und zwei polnischsprachige Experten zum übersetzen.

Jaka jest różnica między bas i skrzypce?
Kontrabas pali dłużej!

 

PS: Meine Mutter fand das nicht lustig....


Ein Satz an unseren Gast:

Drodzy Tadeuz, należy jeszcze raz być w Niemczech, są bardzo mile widziane z nami. Nawet z żoną i psem ... i kotły!

 

Übersetzungsfehler bitte an www.google.de mailen!

 

Heute Abend haben wir noch eine Probe für kommenden Sonntag und dann noch in zwei Wochen unser Abschlussfest. Ach schön war das Sommerhalbjahr, aber auch gut, dass Ferien sind.

 

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11. Juni 2010 5 11 /06 /Juni /2010 09:24

Nein, leider ist es nicht nur genaht, sonder ich bin heute Morgen bei meiner Morgenrunde in den Megaschauer gekommen und jetzt scheint die Sonne... Aber egal, ein bisschen Regen schadet ja nicht, sondern schmeichelt der Haut.. (hab ich auch nötig,. alt wie ich bin!)

 

Außerdem stimmte mich das Wetter gut auf die kommenden 2 1/2 Tage ein.

 

Haydn komponierte für die Jahreszeiten genau das

 

 

Text:
Ach, das Ungewitter naht!

Hilf uns, Himmel! O wie der Donner rollt!

O wie die Winde toben! Wo fliehn wir hin?

Flammende Blitze durchwühlen die Luft;

den zackigen Keilen berstet die Wolke,

und Güsse stürzen herab.

Wo ist Rettung? Wütend rast der Sturm;

der weite Himmel entbrennt. Weh uns Armen!

Schmetternd krachen Schlag auf Schlag

die schweren Donner fürchterlich.

Weh uns! Weh uns!

Erschüttert wankt die Erde

bis in des Meeres Grund.

Aus: http://www.vdkc.de/werktexte/wtjhajah.htm

(Das "hilf uns Himmel") war sicher auf meinen Hund gemünzt, der mich schnöde im Stich ließ, als es das erste Mal rumpelte..

Heute kommen dann meine Eltern, wir bekommen noch einen polnischen Musiker (worüber ich mich sehr freue), und vielleicht kommt meine liebe A...t

 

Dann werde ich mich mal in Stimmung bringen und den Staubwedel schwingen!

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10. Juni 2010 4 10 /06 /Juni /2010 14:13

Warum werde ich nicht Bundespräsidentin?

 

Endlich ist die Sonne da und ein wenig Sommer kommt auch bei uns an. Ich genieße die Morgenluft walke mit Chyara durch das Renaturierungsgebiet und freue mich an Stille und das Zirpen der Vögel. Der Kuckuck ruft sein Weibchen, die Schwäne streichen stolz durch das überflutete Gebiet. Ich liebe den Juni!

 

Eine liebe Chorfreundin und eifrige Blogleserin hat mir ein Gedicht geschrieben und ich denke, dass ich auch ohne Copyright ihr Einverständnis habe es hier zu veröffentlichen... Hallo Bremen ihr seit im INTERNET!

 

 

Der Juni ist aber echt  'ne Wonne

Schickt er uns doch die ersehnte Sonne!

Ich hoffe, dass ist den ganzen Monat so,

Denn Dann wären wir mehr als froh.

Nur am 12. Sollte sie es nicht zu gut meinen,

Damit auch genügend Leute zum Konzert erscheinen!

 

.............frei nach A...t*

 

Ich denke das wird und da Deutschland erst am Sonntag spielt, gibt es auch keinen rechten Grund sich nicht unserer Sangeskünste zu erfreuen!

 

Tja, erfreuen! Wie immer vor unseren Konzerten gibt es diese Phasen.

  • Phase 1 : Wir lernen das Stück kennen (sprich, wir bekommen den Titel gesagt, die Noten ausgeteilt, freuen uns, oder eben nicht!)
  • Phase 2: Wir lernen das Stück kennen (wie??? ..Wir singen das Stück in Fragmenten.. Eigentlich ist das selten singen, meist brummen wir unqualifiziert vor uns hin, freuen uns beim dritten Mal, dass uns das eine oder andere etwas bekannt vorkommt!)
  • Phase 3: Wir sind der Meinung wir kennen das Stück! (Ah, jetzt kommt die Phase der wilden Bleistifte.. Man kritzelt sich irgendwelche Bemerkungen in die Noten, in der Hoffnung, dass man sie das nächste Mal noch versteht)
  • Phase 4: Das Stück ist Mist! (Nun sind wir schon so im Stoff, dass sich die Vorlieben und Abneigungen herauskristalisieren.. UND die Fachsimpeleien fangen an..O-Ton:" also ich bin der Meinung, dass man in Takt 154 lauter, leiser, schneller, langsamer.. Gar nicht singen sollte! ;-) )
  • Phase 5: Wir sind die Profis (Das ist die gefährlichste Phase, die meist so 4 Wochen vor Aufführung eintritt! Bisher wurden wir vom Kantor gehätschelt und getätschelt.. O-Ton." Ah der Alt ist mir doch meine liebste Stimmgruppe! Wir können alles und alles kein Problem!)
  • Phase 6: Wir können gar nichts! (Das istso 2 Wochen vor der Aufführung, alle Schwächen werden nun schonungslos aufgedeckt. Es ist zum davonlaufen und irgendwie kann keiner mehr richtig singen, die richtigen Einsätze hinbekommen und eben singen.)
  • Phase 7: Es geht doch! (In der letzten Woche geht der Knopf auf, und all das, was bisher so schrecklich war, ist auf einmal kein Problem mehr und die Schönheit der Musik ist in uns)
  • Phase 8: Letzte Verzweiflung! (Meist die erste Probe mit dem Orchester... aber im Hinterkopf: Alles wird gut!)
  • Phase 9: Es ist geschafft! (Der Moment, wenn der Applaus hochbrandet. Es ist nur gut!)
  • Phase 10: Wir sind die Größten (Montag morgen und im Käseblatt werden wir über den grünen Klee gelobt!)

Und warum werde ich nun nicht Bundespräsidentin? Genau darum, weil ich sage was ich denke, so bin wie ich bin und weil ich das auch so beibehalten möchte.

 

...
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